Caparol · Schimmel, Flecken und Isolierfarben

Caparol Fungizid Zusatzmittel gegen Algen und Schimmel

Fungizides und algizides Konzentrat als Zusatz für Synthesa-Fassadenfarben, pastöse Capatect-Außenputze und Aqua Holzöl zur Vorbeugung gegen Algen und Schimmel.

Außen
Art.-Nr. 0120-00012

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Einsatz Außen
Gebinde 250 ml
Farbton Transparent
Dosierung 1 Flasche je 22–25 kg

Beschreibung

Fungizides und algizides Konzentrat als Zusatz für Synthesa-Fassadenfarben, pastöse Capatect-Außenputze und Aqua Holzöl zur Vorbeugung gegen Algen und Schimmel. Fungizid wird der Fassadenfarbe oder dem pastösen Außenputz auf Dispersions- oder Siliconharzbasis vor dem Auftrag zudosiert und gibt der Beschichtung eine zuverlässige Schutzwirkung gegen das Wachstum von Algen und Schimmel. Der Wirkstoff ist gekapselt, wirkt sofort und langfristig und wäscht nur gering aus. Fungizid ist transparent.

Untergrund und Vorbereitung

Maßgeblich sind die Verarbeitungsvorschriften der Fassadenbeschichtung, in die Fungizid zudosiert wird. Vorhandener Schimmel- oder Algenbelag auf Außenflächen wird zuerst durch Nassstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften beseitigt; die gereinigten Flächen mit Capatox vorbehandeln und gut trocknen lassen. Eine Beschichtung mit wirkstoffhaltigen Produkten muss immer zweischichtig aufgetragen werden.

Verarbeitung und Verdünnung

Je Gebinde Fassadenfarbe oder Putz (25 kg oder 22 kg) wird eine Flasche Fungizid zugegeben; das entspricht einer Konzentration von ca. 1 % nach Gewicht. Bei abgetönten Fassadenprodukten Fungizid erst nach vollständiger Abtönung und Durchmischung der Abtönpasten zugeben. Fungizid ist dünnflüssig eingestellt, die zugegebene Menge ist bei den Verdünnungswerten der Farbe mit einzubeziehen. Für Aqua Holzöl gilt: Greywood- und Silverstyle-Farbtöne enthalten keinen Filmschutz; bei besonders hellen Farbtönen oder gewünschtem Schutz vor Bläuebefall können 1,25 % (eine Flasche auf 20 l Holzöl) bis maximal 5 % (eine Flasche auf 5 l Holzöl) zugegeben werden. Material-, Umluft- und Untergrundtemperatur bei Verarbeitung und Trocknung mindestens +5 °C bis maximal +30 °C.

Verbrauch und Trocknung

Der Bedarf richtet sich nach der Anzahl der Gebinde: eine Flasche mit 250 ml je 22- bis 25-kg-Gebinde Fassadenfarbe oder Putz, bei Aqua Holzöl eine Flasche je 5 bis 20 l. Für Trocknung und Überarbeitung gelten die Verarbeitungsvorschriften der jeweils eingesetzten Fassadenbeschichtung. Das Wirkstoffdepot bietet einen zeitlich begrenzten Schutz, dessen Dauer von Objektbedingungen wie Stärke des Befalls und Feuchtebelastung abhängt; ein dauerhaftes Verhindern von Pilz- und Algenbewuchs ist nicht möglich.

Kühl, aber frostfrei lagern; nach Gefrieren unbrauchbar. Nur im Außenbereich einsetzen. Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information, das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.

Passend dazu

CAPAROL Capatox – Vorbehandlung bei Algen & Schimmel

Auf Lager

Gebrauchsfertige Mikrobiozid-Lösung zur Vorbehandlung befallener Flächen vor dem Neuanstrich. Capatox ist eine wässrige Lösung zur Desinfektion nach erfolgter Reinigung von Algen-, Moos- und Schimmelpilzbefall an Außen- und Innenflächen. Das Produkt ist als Desinfektionsmittel der Produktart PT 2 gemäß Biozidverordnung 528/2012/EU eingestuft und wird unverdünnt verarbeitet. Erst reinigen, dann behandeln Capatox ersetzt die Reinigung nicht, sondern folgt ihr. Schimmelbelag auf Innenflächen wird durch Nassreinigung entfernt; dabei sind die gesetzlichen und behördlichen Vorschriften zu beachten. Außen werden Schimmel-, Algen- und Pilzbelag durch Nassstrahlen beseitigt, Pflanzen- und Saugpollen von Rankgewächsen mechanisch oder durch Abflammen entfernt. Erst die gereinigte, trockene Fläche wird mit Capatox behandelt. Auftrag mit der Streichbürste Die Lösung wird unverdünnt mit einer Streichbürste auf den Untergrund aufgetragen und einmassiert, anschließend gut trocknen lassen. Wichtig: Die behandelte Fläche wird nicht abgewaschen. Die Verarbeitungstemperatur für Umluft, Material und Untergrund darf +5 °C nicht unterschreiten. Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen. Wie viel Capatox wird benötigt? Der Richtwert liegt bei ca. 50 bis 150 ml je m² auf glattem Untergrund, auf rauen Flächen entsprechend mehr. Der tatsächliche Bedarf hängt von der Intensität der Verfärbung und der Beschaffenheit des Untergrunds ab; die Angabe ist ein Richtwert ohne Gewähr. Umgebung und Umwelt Capatox darf nicht in Oberflächengewässer oder den Regenwasserkanal gelangen; der Wirkstoff ist für Fische unverträglich. Bei Fassadenarbeiten Pflanzen, Sträucher und Erdreich in unmittelbarer Nähe abdecken. Pflanzenschäden treten laut Hersteller nur auf, wenn Pflanzen direkt mit der Lösung besprüht werden. Da behandelte Flächen nicht nachgewaschen werden, entsteht im Regelfall kein Abwasser. Kühl und frostfrei lagern, vor Sonneneinstrahlung und Temperaturen über 40 °C schützen. Original verschlossen 12 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.

Varianten ab 13,90 €
Ab 13,90 €
CAPAROL Primasil Fassadenfarbe

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Wetterbeständige Silikonharz-Fassadenfarbe mit mineralischem Charakter für Putze, mineralische Untergründe und intakte Wärmedämmverbundsysteme. Primasil ist strukturerhaltend, regenabweisend und hoch wasserdampfdurchlässig, trocknet mineralmatt auf und ist mikroporös statt filmbildend. Verkapselter Filmschutz schützt die Beschichtung vor Algen- und Pilzbefall. Untergrund und Vorbereitung Untergründe müssen fest, tragfähig, sauber und trocken sein (ÖNORM B 3430, Teil 1); grundiert wird mit CaPriSil Fassaden Grund. Neue Putze sollen abgebunden sein und werden mit Histolith Fluat neutralisiert; sandende Putze abbürsten. Schlecht haftende Dispersionsfarben und -putze abbeizen oder dampfstrahlen. WDVS nur in intaktem Zustand überarbeiten; auf EPS keine lösemittelhaltigen Grundierungen, bei farbigen Anstrichen Hellbezugswert mindestens 25. Bei Algen- oder Pilzbefall nassstrahlen, mit Capatox satt einstreichen und nicht abwaschen. Beschichtungsaufbau und Verarbeitung Nach dem Grundanstrich mit CaPriSil Fassaden Grund folgen Zwischen- und Schlussanstrich mit Primasil, mit höchstens 10 % Wasser verdünnt; NESPRI-Qualität wird unverdünnt verarbeitet. Streichen, rollen oder spritzen (Airless: 50°, Düse 0,021–0,023", 150–180 bar). Zusammenhängende Flächen nass-in-nass in einem Zug beschichten, nicht mit anderen Produkten mischen. Umgebung abdecken, Spritzer sofort abwaschen, Werkzeug mit Wasser reinigen. Verbrauch Richtwert ca. 200–350 g/m² pro Anstrich, je nach Saugfähigkeit; genauen Bedarf an einer Probefläche ermitteln. Trocknung und Witterung Verarbeitung bei +5 bis +30 °C, nicht bei direkter Sonne, Regen oder starkem Wind, Vorsicht bei Nachtfrost. Bei 20 °C und 65 % Luftfeuchte ist die Fläche nach 2–3 Stunden oberflächentrocken und nach 12 Stunden überstreichbar. Bei verzögerter Trocknung können durch Feuchte klebrige Ablaufspuren (Netzmittelläufer) entstehen, die wasserlöslich sind und mit Regen verschwinden. Nicht geeignet für waagrechte Flächen mit Wasserbelastung. Abtönen Abtönbar im Werk, über ColorExpress oder mit geeigneten AmphiColor-Volltonfarben; bei Selbstabtönung die Gesamtmenge mischen und je Fläche nur eine Charge verwenden. Brillante, intensive Farbtöne decken unter Umständen schlechter; die TI empfiehlt dann einen vergleichbaren, deckenden, auf Weiß basierenden Vorstrich, farbtonabhängig können weitere Anstriche erforderlich werden. Bei dunklen Farbtönen kann mechanische Beanspruchung helle Streifen hinterlassen (Schreibeffekt matter Fassadenfarben); Umwelteinflüsse können den Farbton mit der Zeit verändern. Kühl und frostfrei lagern. Original verschlossen 12 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.

Varianten ab 27,90 €
Ab 27,90 €
CAPAROL Muresko Fassadenfarbe

Auf Lager

Matte Fassadenfarbe auf SilaCryl-Basis mit mineralischem Charakter. Muresko verbindet Siliconharz- und Reinacrylatdispersion und ist laut Technischer Information für hochwertige Fassadenbeschichtungen auf glatten wie strukturierten Untergründen gedacht. Die Farbe ist wasserverdünnbar, alkaliresistent und mit einem verkapselten Filmschutz gegen Algen- und Pilzbefall ausgerüstet, der laut TI zeitlich begrenzt wirkt. Untergrund und Vorbereitung Untergründe müssen fest, tragfähig, trocken und frei von Verschmutzungen und trennenden Substanzen sein (ÖNORM B 3430, Teil 1). Neue Putze der Mörtelgruppen P II und P III bleiben 2–4 Wochen unbehandelt. Grob poröse, leicht sandende Putze werden mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundiert, stark sandende oder mehlende Flächen mit Primalon Tiefgrund TB, glatte und schwach saugende Flächen mit Primalon Universal Haftgrund. Bei Algen- oder Pilzbefall wird nass gestrahlt, mit Capatox satt eingestrichen und nicht abgewaschen. Verdünnen und Abtönen Zwischen- und Schlussanstrich werden mit höchstens 5 % Wasser verdünnt; dunkle, intensive Farbtöne bleiben unverdünnt. Muresko ist mit CaparolColor- oder AmphiColor-Voll- und Abtönfarben selbst abtönbar und wird auf Anfrage auch werkseitig getönt. Brillante Töne wie Gelb, Orange oder Rot decken schlechter; hier empfiehlt die TI einen deckenden, weißbasierten Pastellton als Vorstrich und gegebenenfalls einen zweiten Deckanstrich. Auftrag, Werkzeug und Witterung Streichen, rollen oder spritzen; für Airless nennt die TI 50° Spritzwinkel, Düse 0,031 und 150 bar. Verarbeitungs- und Trocknungstemperatur mindestens +5 °C und höchstens 30 °C, nicht bei direkter Sonne, Regen oder starkem Wind, Vorsicht bei Nachtfrost. Nass-in-nass in einem Zug beschichten. Nicht geeignet für waagrechte Flächen mit Wasserbelastung. Bei kühlen Untergründen oder verzögerter Trocknung können durch Tau oder Regen Netzmittelläufer entstehen, die laut TI wasserlöslich sind und sich mit ausreichend Wasser von selbst abwaschen. Verbrauch und Trocknung Der Richtwert liegt bei ca. 200–350 g/m² je Arbeitsgang, je nach Saugfähigkeit des Untergrundes; der exakte Bedarf wird durch eine Probebeschichtung ermittelt. Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchte ist die Fläche nach 4–6 Stunden oberflächentrocken und überstreichbar, bei niedrigen Temperaturen und hoher Luftfeuchte dauert es länger. Bei dunklen Farbtönen kann mechanische Beanspruchung helle Streifen hinterlassen (Schreibeffekt). Kühl, aber frostfrei lagern. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.

Varianten ab 75,90 €
Ab 75,90 €
CAPAROL CarboSol Nespri Fassadenfarbe

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Carbonfaserverstärkte Fassadenfarbe auf Nanohybrid-Basis, auch für den Nespri-Spritzauftrag. CarboSol Fassadenfarbe Nespri ist eine strukturerhaltende Fassadenfarbe, die die Vorteile von Dispersions- und Silikatfarben verbindet. Die Farbe ist stark wasserabweisend, sehr gut deckend und hoch wasserdampfdurchlässig; kurze Carbonfasern verstärken den Anstrich. Hydroperleffekt und photokatalytisch wirkende Pigmente wirken der Verschmutzung entgegen, ein verkapselter Filmschutz schützt vor Algen- und Pilzbefall. Untergrund und Grundierung Untergründe müssen fest, tragfähig, trocken und frei von Verschmutzungen und trennenden Substanzen sein. Intakte WDVS und Altputze werden nass gereinigt und nach ausreichender Trocknung mit CaPriSil Fassaden Grund unverdünnt grundiert; nicht intakte WDVS sind vorher zu sanieren. Sandende Putze abbürsten und grundieren, verwitterte mineralische Anstriche und schlecht haftende Dispersionsfarben entfernen. Auf WDVS muss der Hellbezugswert farbiger Anstriche mindestens 25 betragen. Nicht geeignet ist die Farbe für waagrechte Flächen mit Wasserbelastung sowie für Lack, PVC und Holz. Aufbau, Werkzeug und Spritzparameter Der Grundanstrich erfolgt mit CarboSol Grund unverdünnt, Zwischen- und Schlussanstrich mit CarboSol Fassadenfarbe Nespri. Aufgetragen wird gestrichen, gerollt oder gespritzt, gegen Ansätze nass-in-nass in einem Zug. Airless: Spritzwinkel 50°, Düse 0,021–0,023 Zoll, 150–180 bar. Nespri: Spritzwinkel 20–30°, Düse 0,017–0,019 Zoll, 150–180 bar. Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen. Verbrauch, Trocknung und Witterung Der Verbrauch von ca. 200 bis 350 g/m² je Anstrich ist ein Richtwert ohne Gewähr und wird an einer Probefläche ermittelt. Verarbeitungs- und Trocknungstemperatur für Luft, Material und Untergrund: mindestens +5 °C, höchstens +30 °C. Nicht bei direkter Sonne, Regen oder starkem Wind arbeiten, Vorsicht bei Nachtfrost. Bei 20 °C und 65 % Luftfeuchte ist der Anstrich nach 12 Stunden überstreichbar; Kälte und Feuchte verzögern die Trocknung. Farbtöne und Filmschutz Brillante Töne wie Gelb, Orange oder Rot decken schlechter; hier empfiehlt der Hersteller einen weißbasierten Pastellton als Vorstrich und gegebenenfalls einen zweiten Deckanstrich. Dunkle Töne im Werk ausmischen lassen. Der Filmschutz gegen Algen und Pilze wirkt zeitlich begrenzt; ein dauerhaftes Verhindern des Befalls ist nicht möglich. Kühl und frostfrei lagern. Original verschlossen 12 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.

Varianten ab 97,00 €
Ab 97,00 €
Caparol Capatect PrimaPor 25kg

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Silikonharz-Strukturputz für die Fassade mit kratzputzähnlicher Korn-an-Korn-Struktur. Capatect PrimaPor K ist ein dekorativer Außenputz nach EN 15824 mit gleichkörniger Oberfläche, als Deckbeschichtung auf Capatect Wärmedämm-Verbundsystemen und Sanierputzsystemen. Er ist hoch diffusionsoffen, nach der Durchtrocknung hydrophob und dadurch wenig verschmutzungsanfällig; Bindemittel ist eine Silikonharz-Emulsion. Der Putz kommt in den Körnungen K15, K20, K30 und K40 im 25-kg-Eimer. Untergrund und Vorbereitung Der Untergrund muss eben, sauber, tragfähig, trocken und frei von trennenden Substanzen sein. Neue Unterputze mindestens 3 bis 4 Wochen durchhärten lassen; neue Kalk-, Kalkzement- und Zementputze bleiben je nach Witterung 2–4 Wochen ungestrichen. Stark saugende oder abgewitterte Flächen vorher mit Primasil Grundkonzentrat 1:1 in Wasser grundieren; Leichtgrund- und Wärmedämmputze nur nach Spachtelung. Als Grundanstrich wird Capatect Putzgrund im etwa gleichen Farbton wie der Putz aufgetragen, nach ca. 12 Stunden kann der Deckputz folgen. Auftrag und Werkzeug Vor der Verarbeitung gut aufrühren. Der Putz wird mit einer rostfreien Stahlglättkelle aufgezogen, auf Kornstärke abgezogen und noch nass mit einer Kunststoff- oder Edelstahlglättkelle zugerieben. Um Ansätze zu vermeiden, nass-in-nass zügig durcharbeiten, immer ganze Flächen ohne Unterbrechung. Auf zusammenhängenden Flächen nur Material gleicher Produktionsnummer verwenden oder Chargen untereinander mischen. Werkzeug sofort mit Wasser reinigen. Verbrauch Die Richtwerte je Körnung stehen oben im Kasten. Der tatsächliche Verbrauch hängt vom Untergrund und der Verarbeitung ab und wird an einer Probefläche ermittelt; dunkle Farbtöne können durch die Pigmentierung mehr Material brauchen. Trocknung und Witterung Bauwerks-, Material- und Lufttemperatur dürfen während Verarbeitung und Trocknung nicht unter +5 °C sinken und nicht über +30 °C steigen, und zwar mindestens 2 Tage nach dem Auftrag; Vorsicht bei Nachtfrost. Bei +20 °C und 65 % Luftfeuchte ist der Putz nach ca. 24 Stunden trocken und nach 2–3 Tagen belastbar. Gegen Regen mit Planen abhängen, bei starkem Wind oder Sonne die Fassade verhängen. Waagrechte, der Witterung zugewandte Flächen dürfen nicht beschichtet werden. Kühl, trocken und frostfrei lagern, vor direkter Sonneneinstrahlung schützen (Gefahr von Krustenbildung). Originalverschlossene Gebinde ca. 1 Jahr lagerstabil. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.

Varianten ab 56,90 €
Ab 56,90 €
Caparol Capatect CarboPor 20kg

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Carbonfaserverstärkter Fassadenputz mit Korn-an-Korn-Struktur. Capatect CarboPor K ist ein dekorativer Strukturputz mit gleichkörniger, kratzputzähnlicher Oberfläche für Fassaden und als Deckbeschichtung auf Capatect Wärmedämm-Verbundsystemen und Sanierputzsystemen. Die hochhydrophobe Silacryl-Bindemittelkombination sorgt für einen ausgeprägten Hydroperleffekt; der Putz ist hoch diffusionsoffen, spannungsarm, witterungsbeständig und mechanisch hoch belastbar. Untergrund und Vorbereitung Der Untergrund muss fest, trocken, sauber, tragfähig und frei von Sinterschichten, Ausblühungen und Trennmitteln sein. Neue Kalk-, Kalkzement- und Zementputze bleiben 2 bis 4 Wochen ungestrichen; mehlende Oberflächen und Sinterhaut werden entfernt. Alte, feste Putze werden abgebürstet oder hochdruckgereinigt, Moos und Algen mechanisch entfernt und mit Capatox eingestrichen; sandende Putze erhalten CarboSol Grund. Als Grundanstrich wird Capatect Putzgrund im etwa gleichen Farbton aufgetragen; nach ca. 12 Stunden kann CarboPor K folgen. Auftrag und Werkzeug Das Material gut aufrühren. Der Putz wird mit einer rostfreien Stahlglättkelle aufgezogen, auf Kornstärke abgezogen und noch nass mit einer Kunststoffglättkelle strukturiert. Um Ansätze zu vermeiden, auf jeder Gerüstlage genügend Leute einsetzen und nass-in-nass zügig durcharbeiten, immer ganze Flächen ohne Unterbrechung. Ein Gerüstschutznetz ist nach ÖNORM B 6400-1 erforderlich. Falls nötig, mit höchstens 2 % Wasser einstellen; abgetönte Ware braucht meist weniger. Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen. Verbrauch Je nach Körnung rechnet die TI mit ca. 1,8 kg/m² (K10), 2,2 kg/m² (K15), 2,5 kg/m² (K20) und 3,0 kg/m² (K30). Untergrund, Konsistenz und Abtönung beeinflussen den Verbrauch, dunkle Farbtöne können mehr brauchen. Richtwerte ohne Gewähr, der exakte Verbrauch wird an einer Probefläche ermittelt. Trocknung und Witterung Während Verarbeitung und Trocknung dürfen Bauwerk, Material und Luft nicht unter +5 °C oder über +30 °C liegen, und zwar mindestens 2 Tage nach dem Auftrag; Vorsicht bei Nachtfrost. Bei 20 °C und 65 % Luftfeuchte ist der Putz nach ca. 24 Stunden trocken und nach 2 bis 3 Tagen belastbar. Waagrechte, bewitterte Flächen dürfen nicht beschichtet werden. Ein dauerhaftes Unterbinden von Algen- und Pilzbewuchs ist laut TI nicht möglich. Kühl, trocken und frostfrei lagern, vor direkter Sonneneinstrahlung schützen (Gefahr von Krustenbildung). Original verschlossen 12 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.

Varianten ab 69,90 €
Ab 69,90 €
Caparol CapaWood Aqua TopOil Holzöl Wunschfarbton

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Wasserbasiertes, nicht schichtbildendes Holzöl mit hohem UV-Schutz für Fassaden, Schindeln und Terrassen – auf allen Hölzern, auch Lärche, und in Grey oder Silver als Vorvergrauer. CapaWood Aqua TopOil, vormals DANSKE Aqua Holzöl, ist ein wasserbasiertes, nicht schichtbildendes und filmgeschütztes Holzöl auf Basis von Sojaöl (7,5 %) für nicht maßhaltige und nicht statisch beanspruchte Holzbauteile gemäß Ö-Norm B 3801, zum Beispiel Holzhäuser, Fassadenschalungen, Holzschindeln, Terrassenböden und sandgestrahlte Altholzoberflächen. Laut Technischer Information bietet es eine große Farbtonvielfalt, hervorragenden UV-Schutz, gute Penetration ins Holz und Witterungsbeständigkeit; in den Farbtönen Grey und Silver lässt sich die Holzoberfläche außen gezielt in die natürliche Vergrauung überführen. Für Anwendungen im Innenbereich empfiehlt der Hersteller CapaWood Aqua TopOil Pure. Untergrund und Grundierung Die Holzfeuchte darf bei nicht maßhaltigen Bauteilen maximal 18 % betragen (Ö-Norm bzw. BFS-Merkblatt 18). Die Holzoberflächen müssen vor dem Beschichten von Staub, Schmutz, Harzgallen, Fetten und Ölen gereinigt werden; Schleifstaub und lose Reste alter Anstriche gründlich abbürsten, Silikonreste führen zu Verlaufstörungen. Neue, glatte und gehobelte Oberflächen gründlich reinigen, austretende Holzinhaltsstoffe entfernen und bei Bedarf in Faserrichtung anschleifen; bei der Wartung eines bestehenden Aufbaus die tragfähige Beschichtung anschleifen und reinigen. Nicht geeignet ist das Öl für Holz in dauerhaftem Erd- oder Wasserkontakt, für Holz mit Kontakt zu unverpackten Lebens- oder Futtermitteln sowie als Alleinbeschichtung tragender oder maßhaltiger Bauteile. Verarbeitung und Verdünnung Vor Gebrauch gut aufrühren und unverdünnt anwenden. Neues Holz wird mindestens zweimal gestrichen, der Erstauftrag allseitig; ein Zwischenschliff nach dem ersten Auftrag ist nur bei Bedarf nötig, Schleifstaub nicht einatmen. Wartungsanstriche erfolgen ein- bis zweimal. Das Öl ist für die Spritzapplikation und industrielle Verfahren wie Vakuumatanlagen oder Sprühtunnel geeignet; beim Spritzen die zusätzlichen Vorgaben zur Schutzausrüstung im Sicherheitsdatenblatt beachten. Material-, Umluft- und Untergrundtemperatur mindestens 5 °C (günstig 10 bis 25 °C), relative Luftfeuchte höchstens 80 %. Für den Auftrag eignen sich Pinsel mit Kunststoffborstenmischung und rostfreiem Stahl (z. B. Caparol NatureLine oder Storch Aqua Top); Werkzeuge nach Gebrauch mit Wasser und gegebenenfalls Spülmittel reinigen. Der Hersteller empfiehlt Nitrilhandschuhe. Farbtöne und Abtönen Alle Farbtöne gemäß CapaWood Classic und CapaWood Grey&Silver Farbtonfächer sowie Sonderfarbtöne sind über ColorExpress tönbar; die Fächerfarben dienen nur als Hinweis, Holzeigenfärbung und Auftragsmenge beeinflussen den Farbton. Musterflächen stets mit dem Originalprodukt auf der originalen Holzoberfläche anlegen. Die Oberfläche ist matt (Basis farblos) bzw. zeigt einen transparenten Silver- oder Grey-Effekt; der Glanzgrad kann je nach Holz und Verbrauch variieren. Verbrauch und Trocknung Der Streichauftrag benötigt auf glatten Holzoberflächen ca. 40 bis 60 g/m² bzw. 40 bis 60 ml/m², auf sägerauen ca. 90 bis 110 g/m² bzw. 90 bis 110 ml/m²; Untergrund und Holzfeuchte beeinflussen Verbrauch und Farbton, exakte Werte werden an einer Probefläche ermittelt. Bei 23 °C und 50 % relativer Luftfeuchte ist die Beschichtung nach ca. 0,5 Stunden grifffest, nach ca. 1 Stunde überstreichbar und nach ca. 10 Stunden regenfest; niedrigere Temperaturen, höhere Luftfeuchte oder geringer Luftwechsel verzögern die Trocknung. Horizontale Flächen wie Terrassen verwittern bei Gehbelastung rascher, deshalb wird eine Anstrichpflege in kürzeren Abständen empfohlen; zur reinigenden Vorbehandlung eignen sich wässrige Reiniger oder Holzentgrauer. Rohes Holz außen sollte unmittelbar vor der Bewitterung beschichtet werden; sägeraue Oberflächen, senkrechte Schalungen und Rift- oder Halbriftbretter verlängern die Haltbarkeit, die Prüf- und Warnpflicht nach ÖNORM B 2230-1 ist zu beachten. Sicherheit und Entsorgung Laut Sicherheitsdatenblatt (Version 1.0 vom 05.08.2025) trägt das Produkt den Gefahrenhinweis H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung, sowie EUH208 Enthält 3-Iod-2-propynylbutylcarbamat, 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on und CIT/MIT (3:1), kann allergische Reaktionen hervorrufen; ein Signalwort ist nicht erforderlich. Freisetzung in die Umwelt vermeiden, Inhalt und Behälter einer anerkannten Abfallentsorgung zuführen. Das Öl ist filmgeschützt (Filmkonservierung). Kühl, frostfrei und verschlossen lagern, original verschlossen mindestens 3 Jahre lagerstabil. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information Nr. 2087 (Stand 09/2026), das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde. Bis 2025 als DANSKE Aqua Holzöl im Handel, seit der Umstellung auf die Marke Caparol als CapaWood Aqua TopOil (gleicher Hersteller Synthesa).

Varianten ab 22,90 €
Ab 22,90 €
GÜDE Rührwerk GRW 1800 inkl. 2 Rührer

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Elektrisches Rührwerk mit 1800 W, 2-Gang-Getriebe und zwei Rührkörben für grobe und feine Baustoffe. Das GRW 1800 von Güde (Art.-Nr. 58048) ist laut Hersteller ein Mörtel- und Farbrührer für das Aufrühren und Anmischen von pulverförmigen Bauwerkstoffen sowie von Farben und Dispersionen. Zwei Rührkörbe liegen bei: einer für grobe Baustoffe wie Mörtel, Putz oder Kleber, einer für feine Baustoffe wie Farben und Dispersionen. Ausführung und Material Der 1800-W-Motor arbeitet auf ein 2-Gang-Getriebe im Metallgetriebegehäuse. Drehzahlregulierung im Griff, arretierbarer Schalter für Dauerbetrieb und Soft-Start für den sanften Anlauf sind laut Güde vorhanden; die Griffe haben einen rutschfesten Softgrip. Die Rührer werden über eine M14-Aufnahme befestigt; die beiden Rührkörbe haben laut Güde 140 mm Durchmesser und sind links- bzw. rechtsgewendelt (auch einzeln als Zubehör: 58048-05016 fein, 58048-05017 grob). Das Gerät ist in Schutzklasse II ausgeführt (Schutzart IP 20) und hat ein 3,7 m langes Gummikabel vom Typ H07RN-F. Einsatz Laut Betriebsanleitung darf das Rührwerk ausschließlich zum Anrühren von Putz, Mörtel, Kleber oder Farbe verwendet werden, nicht als Bohrmaschine oder als Antrieb für andere Vorsätze; der Betrieb ist nur mit Fehlerstrom-Schutzschalter (RCD, max. 30 mA) zulässig. Mit niedriger Drehzahl in das Mischgut eintauchen und herausnehmen, die Drehzahl erst während des Mischens erhöhen; Dauerbetrieb mit niedriger Drehzahl überlastet und überhitzt den Motor. Die Betriebsanleitung nennt 150–300 min⁻¹ (Gang 1) und 300–650 min⁻¹ (Gang 2), die aktuelle Produktseite max. 700 1/min. Güde fordert Gehörschutz (Schallleistungspegel 96,8 dB(A)), Schutzbrille und Atemschutz. Größen/Maße Das Rührwerk misst laut Güde 910 × 400 × 230 mm (Länge × Breite × Höhe). Das Gewicht gibt die Produktseite mit 5,7 kg ohne Kabel an, die Betriebsanleitung nennt 7,3 kg. Im Shop als Einzelartikel mit beiden Rührkörben (EAN 4015671580481). Pflege Vor allen Arbeiten am Gerät den Stecker ziehen. Die Rührkörbe laut Güde nach jeder Benutzung gründlich reinigen. Lüftungsschlitze sauber halten; den Gerätekörper nicht mit Wasser abspritzen, Kunststoffteile nicht mit Lösemitteln, sondern nur mit einem feuchten Tuch reinigen. Eine beschädigte Anschlussleitung nur vom Hersteller, dessen Kundendienst oder einer qualifizierten Person ersetzen lassen; nur Originalersatzteile verwenden. Vor jeder Inbetriebnahme Schraubverbindungen und Schutzeinrichtungen auf festen Sitz prüfen. Maßgeblich sind die aktuellen Herstellerangaben (Produktseite bzw. Datenblatt) und die Hinweise auf der Verpackung.

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