Baumit Glitter
Baumit Glitter ist eine Effektbeschichtung, die deinem Haus eine einzigartige Optik verleiht. Mit seinem Glitzereffekt sorgt Baumit Glitter für eine besondere und ansprechende Oberflächenstruktur auf strukturierten Untergründen im Außenbereich. Die Anwendung ist dabei denkbar einfach: Baumit Glitter ist verarbeitungsfertig und kann ohne Zugabe von Wasser direkt auf den Untergrund aufgespritzt werden. Ob als Akzent auf einer Wand oder zur Gestaltung einer ganzen Fassade – Baumit Glitter verleiht deinem Haus einen außergewöhnlichen Look.
Baumit Glitter ist verarbeitungsfertig und ohne Zugabe von Wasser zu verwenden. Für eine optimala Haftung erolgt der maschinelle Auftrag von Baumit Glitter auf die frisch gestrichene Fassadenfarbe oder frisch geriebenen Putz mit einem geeigneten Spritzgerät (z.B. Trichterpistole, 4mm Düse).
Produktbeschreibung
Verarbeitungsfertige, leicht verarbeitbare Effektbeschichtung mit Glitzereffekt
Stark wasserabweisende und diffusionsfähige Oberfläche
Trocknet transparent aus. Sichtbar bleibt der Glitzer bzw. Glimmer
Reinacrylatbeschichtung auf Dispersionsbasis mit Metallicglitter
Produktanwendung
Geeignete Untergründe sind mineralische Putze und andere zementgebundene Baustoffe
Auf Fassadenfarben aufzutragen (Trichterpistole)
Auf Fassadenputzen aufzutragen (Trichterpistole)
Als dekorative Beschichtung mit metallischem Glitzereffekt einsetzbar
Verarbeitung
Grundanstrich: Baumit Fassadenputze oder Baumit Fassadenfarben
Baumit Glitter vor der Verarbeitung mit langsam laufendem Rührwerk gründlich aufrühren
Glitter ist verarbeitungsfertig und darf nicht mit Wasser verdünnt werden. Keine anderen Materialien zumischen
Glitter ist durch Spritzen mit einem geeigneten Spritzgerät (z. B. Trichterpistole, 4 mm Düse)
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Baumit Life Farbsystem - Farbfächer
Du hast mit Baumit die Möglichkeit, deiner Kreativität freien Lauf zu lassen und deinen Gebäuden ein individuelles und unverwechselbares Erscheinungsbild zu verleihen. Mit dem Baumit Life Farbfächer stehen dir über 1000 verschiedene Farbtöne zur Verfügung, sodass deinen Gestaltungsmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt sind. Entdecke eine Welt voller Emotionen und Kreativität, die durch jahrelange Trendforschung und Produktentwicklung entstanden ist. Die einzigartige Kollektion Baumit Life® ermöglicht eine ganz neue Dimension im Fassadendesign.
Produktbeschreibung
Hochwertig: Qualitativ hochwertige Farben und Putze von Baumit
Farbgenauigkeit: Präzise Darstellung der Farbtöne auf der Farbkarte
Nutzerfreundlich: Übersichtliche Gliederung der Farbfächer nach Farbfamilien
Langlebig: Farbfächer in stabiler Ausführung für langanhaltende Nutzung
Produktanwendung
Übersichtliche Farbkarte mit über 1000 Farbtönen für schnelle und einfache Auswahl
Auswahl von Innen- und Außenfarben für Fassaden, Wände und Decken
Kreative Farbgestaltung für private und öffentliche Gebäude
Harmonisierung von Farben und Materialien im Bauwesen
Verarbeitung
Nimm den Baumit Life Farbfächer zur Hand
Wähle aus über 1000 Farbtönen deine Wunschfarbe aus der Farbkarte
Vergleiche die Farben am Objekt, um die perfekte Wahl zu treffen
Verwende die Farbnummer, um die gewünschte Farbe direkt bei WERKMIT im Onlineshop zu bestellen
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Baumit MosaikTop 25kg
Baumit MosaikTop ist ein buntfarbiger Putz auf Reinacrylatbasis, der speziell für den Sockel- und Spritzwasserbereich im Außenbereich entwickelt wurde. Der Putz ist wasserabweisend und witterungsbeständig und verfügt über eine ausreichende Wasserdampfdurchlässigkeit. Durch seine hohe mechanische Belastbarkeit ist er besonders widerstandsfähig und eignet sich ideal für beanspruchte Bereiche. Baumit MosaikTop ist leicht zu verarbeiten und ermöglicht durch seine bunten Farben eine kreative Gestaltung von Fassaden.
Produktbeschreibung
Besonders stark und fest
Geringe Verschmutzungsneigung
Schlagregendicht
Hoch elastisch
Produktanwendung
Zum Auftragen bzw. verarbeiten auf tragfähigen Putzen oder Spachtelungen (z.B. WDVS).
Hoch robuster, verarbeitungsfertiger Buntsteinputz eingesetzt im Sockel- und Spritzwasserbereich
Sockelputze können auch in Außenbereichen wie z:B. am Zaunsockel verwendet werden
Endbeschichtung beim Wärmedämmverbundsystemen EPS und Mineral
Verarbeitung
Als Grundanstrich Baumit UniPrimer
Nach einer Putzgrund Trockenzeit von ca. 12 Stunden kann der Baumit MosaikTop aufgebracht werden
Nach dem Öffnen des Eimers wird der Baumit Mosaikputz einmal kurz bis zum Boden komplett aufgerührt. Verwende dafür am besten eine rostfreie Maurerkelle. Bei Verwendung eines elektrischen Rührwerks darf dieses nur sehr langsam laufen. Ein zu schnelles Anrühren (z.B. mit einer schnell laufenden Bohrmaschine) kann später zu Haftungsproblemen führen.
Mit einer rostfreien Glättkelle ziehst du den Mosaikputz ca. 3 mm dick auf den vorbereiteten Untergrund auf. Trägst du den Mosaikputz zu dünn auf, kann es ansonsten passieren, dass der Untergrund nach dem Abtrocknen durchschimmert. Sofort nach dem Aufziehen wird der frische Mosaikputz mit einer rostfreien Glättkelle in eine Richtung sauber abgezogen, damit keine Kanten, Stöße o.ä. entstehen.
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Baumit MultiPrimer 10l
Baumit MultiPrimer ist ein universal Haftgrund für verschiedene Untergründe. Er eignet sich optimal zur Vorbereitung von mineralischen Untergründen, Putzen, Beton, Mauerwerk und Gipskartonplatten. Der Primer ist wasserverdünnbar, lösemittelfrei und trocknet schnell. Durch die hohe Alkaliresistenz ist er besonders geeignet für stark alkalische Untergründe. Der MultiPrimer verbessert die Haftung von nachfolgenden Beschichtungen, erhöht die Deckkraft und vermindert die Saugfähigkeit des Untergrunds. Ideal als Grundierung für Baumit Farben.
Produktbeschreibung
Wasserdampfdurchlässige Grundierung
Saugfähigkeitsregulierend
Oberflächenverfestigend
Diffusionsoffen
Produktanwendung
Als Saugausgleich und zur Verfestigung von mineralischen und organischen Oberflächen
Zur Verfestigung von sandenden, schwach oder stark saugenden Untergründen
Vor Anwendung von Baumit Fassadenfarben und Baumit Innenfarben
Zur Verfestigung von mineralischen und organischen Oberflächen
Verarbeitung
Untergrund muss abgebunden, tragfähig und trocken sein
Vollflächig und gleichmäßig mit Bürste fest in den Untergrund einbürsten
Bei zweimaliger Grundierung Standzeit von 12 Stunden einhalten
Außenbereich 1:1 bis 1:2 mit Wasser verdünnen
Innenbereich 1:3 bis 1:5 mit Wasser verdünnen
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Baumit PuraTop 25kg
Baumit PuraTop und PuraColor bieten höchste Farbbrillanz und hochwertigsten Fassadenschutz. Die innovative Cool Pigments Technologie schützt die Fassade vor Überhitzung.
Neben dem Trend der warmen und natürlichen Farbtöne, gibt es auch den Wunsch zu intensiven und brillanten Farben an der Fassade. Jedoch hat die Kombination von gestalterischer Ästhetik mit den hohen Ansprüchen von Energieeffizienz und Dauerhaftigkeit Bauherren, Gestalter und Ausführende bisher vor besondere Herausforderungen gestellt. Bauherren, die sich ein starkes, dunkles Farbschema für die Fassade gewünscht haben, waren in ihren Möglichkeiten bis dato sehr begrenzt - hauptsächlich weil dunkle Farben schneller ausbleichen und sich in der Sonne stark erhitzen. Die einzigartige Rezeptur von Baumit PuraTop und PuraColor leitet die Wende ein! Sie erlaubt nahezu unbegrenzte Möglichkeiten in jeder Farbe, sogar der intensivsten des Baumit Life Farbsystems.
Die Cool Pigments reflektieren den Großteil des Sonnenlichts, dem sie ausgesetzt sind. So wird die Oberflächentemperatur reduziert und somit ist es möglich trendige dunkle Farbtöne auf der gesamten WDVS-Oberfläche anzuwenden. Die neuartigen Pigmente werden den Farben und Putzen schon bei der Produktion beigefügt, was bedeutet, dass alle 888 Life Farben mit einem Hellbezugswert von unter 25 auch großflächig auf WDVS oder monolithischem Mauerwerk angewandt werden können.
Dank der besonderen Rezeptur von Baumit PuraTop und PuraColor bleichen auch intensive und kräftige Fassadenfarben nicht aus. Ein technischer Fortschritt, hiter dem höchstes wissenschaftliches Know-how steckt. Je intensiver der Farbton, umso hochwertiger müssen die Produkte sein, um Farbbrillanz und langlebigen Schutz zu bieten. Und genau darauf sind Baumit PuraTop und PuraColor abgestimmt.
Produktbeschreibung
Cool Pigments Technologie: Durch die spezielle Baumit Cooling Technology ist es nun möglich, dunkle Farbtöne auch vollflächig auf WDVS zu realisieren
Wetterfest: Witterungsbeständig und beständig gegen Schimmelbildung
Diffusionsoffen: Diffusionsoffene Deckputze reduzieren Schimmelbildung
Langlebig: Beständig gegen mechanische Belastungen, spannungsarm und hydrophob
Produktanwendung
Wasserabweisend: Die PuraTop Fassadenputze sind hydrophob, was bedeutet, dass sie Wasser abweisen. Dadurch werden Feuchtigkeit und Schimmelbildung auf der Fassade verhindert.
Universell einsetzbarer Oberputz auf Baumit WärmedämmverbundSystemen sowie auf alten und neuen mineralischen Putzen, Spachtelmassen, Beton, zur Überarbeitung von organisch gebundenen Spachtelmassen und Putzen
Widerstandsfähig: Die PuraTop Fassadenputze sind widerstandsfähig gegen UV-Strahlung, Chemikalien und Umweltverschmutzung. Dadurch behalten sie ihre Farbe und Textur über Jahre hinweg bei, ohne zu verblassen oder zu verwittern
Langlebig: Die PuraTop Fassadenputze sind sind langlebig und bieten eine lange Lebensdauer. Sie sind eine Investition, die sich auf lange Sicht auszahlt, da sie weniger anfällig für Rissbildung und Abblätterungen sind als andere Putzarten
Verarbeitung
Als Grundanstrich Baumit PremiumPrimer
Nach einer Trockenzeit von ca. 12 Stunden kann der Baumit PuraTop aufgebracht werden. Den PuraTop vor der Verarbeitung gut aufrühren.
Baumit PuraTop mit einer rostfreien Stahlglättkelle auftragen, auf Kornstärke abziehen und noch im nassen Zustand mit einer Kunststoff- oder Edelstahlglättkelle zureiben
Immer ganze Flächen oder Fassadenteile in sich ohne Unterbrechung verputzen
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Baumit SilikatColor Fassadenfarbe 5 / 14 L
Baumit SilikatColor ist eine matte, mineralische Silikat-Fassadenfarbe
für den Schutz und die Gestaltung mineralischer Fassadenflächen.
Die nicht filmbildende Beschichtung ist hoch wasserdampfdurchlässig,
wasserabweisend und witterungsbeständig.
Die Farbe eignet sich für neue und alte mineralische Putze,
Spachtelmassen, Beton sowie tragfähige mineralische Altanstriche.
Auch für Renovierungen und denkmalgeschützte Fassaden wird
SilikatColor vom Hersteller ausdrücklich vorgesehen.
Eigenschaften
Mineralische Silikat-Fassadenfarbe
Hoch wasserdampfdurchlässig
CO₂-durchlässig
Wasserabweisend
Witterungsbeständig
Nicht filmbildend und spannungsarm
Geeignet für
Kalkzement- und Zementputze
Beton und mineralische Untergründe
Mineralische Spachtelmassen
Gut haftende mineralische Altanstriche
Renovierungsarbeiten
Denkmalgeschützte Fassaden
Nicht dafür vorgesehen
Dispersionsanstriche
Kunststoffe
Lack- und Ölfilme
Leim- und Kalkanstriche
Holz und Metall
Als Karbonatisierungsbremse bei Betonsanierungen
Vorhandenen Altanstrich unbedingt bestimmen:
Baumit SilikatColor ist für gut haftende mineralische
Altbeschichtungen geeignet, nicht jedoch für Dispersionsfarben.
Ist die vorhandene Beschichtung unbekannt, muss sie vor dem
Neuaufbau eindeutig geprüft werden.
Was macht Baumit SilikatColor besonders?
Sehr hohe Diffusionsoffenheit
SilikatColor erreicht die Wasserdampfdurchlässigkeitsklasse V1
und ist zusätzlich hoch CO₂-durchlässig. Damit eignet sie sich
besonders für mineralische, diffusionsoffene Fassadenaufbauten.
Mineralisch und nicht filmbildend
Die Beschichtung bildet keinen geschlossenen Kunststofffilm.
Dadurch bleibt der mineralische Charakter des Untergrunds
weitgehend erhalten.
Für Renovierung und Denkmalschutz
Neben neuen mineralischen Fassaden nennt Baumit ausdrücklich
Renovierungsarbeiten und denkmalgeschützte Bauwerke als
Einsatzbereiche.
Passt SilikatColor zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein mineralischer Fassadenanstrich gewünscht ist
hohe Wasserdampfdurchlässigkeit wichtig ist
mineralischer Putz oder Beton beschichtet wird
eine tragfähige mineralische Altfarbe vorhanden ist
eine Renovierung im mineralischen System erfolgt
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Art des vorhandenen Altanstrichs unbekannt ist
Kalkputz vorhanden ist
der Untergrund stark sandet oder mürbe ist
Risse oder Putzschäden vorhanden sind
Algen- oder Pilzbefall sichtbar ist
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss sauber, trocken, frostfrei, staubfrei, saugfähig,
tragfähig sowie frei von Ausblühungen und losen Bestandteilen sein.
Schlecht haftende oder verwitterte Altanstriche vollständig entfernen.
Stark oder unterschiedlich saugende sowie leicht kreidende Flächen mit
Baumit MultiPrimer vorbereiten. Stark sandende oder mürbe Putzflächen
benötigen Baumit Sanova Primer.
Sinterhaut mechanisch entfernen. Schalölrückstände auf Beton mit
geeignetem Verfahren beseitigen. Schadhafte oder rissige mineralische
Flächen vor dem Anstrich fachgerecht spachteln und bei Bedarf mit
Baumit TextilglasGitter bewehren.
Algen- oder pilzbefallene Flächen vor dem Anstrich mit einem dafür
vorgesehenen Spezialmittel wie Baumit FungoFluid behandeln.
So wird Baumit SilikatColor verarbeitet
Untergrund prüfen, reinigen und notwendige Grundierungen
vollständig trocknen lassen.
Baumit SilikatColor vor der Verarbeitung mit langsam laufendem
Rührwerk gründlich aufrühren.
Den Grundanstrich bei Bedarf mit maximal 10 bis 15 % sauberem
Wasser auf Verarbeitungskonsistenz einstellen.
Gleichmäßig und vollflächig streichen, rollen oder mit einem
geeigneten Airlessgerät auftragen.
Unter üblichen Bedingungen mindestens zwölf Stunden bis zum
nächsten Arbeitsgang warten.
Den Deckanstrich bei Bedarf mit maximal 5 % Wasser einstellen und
zusammenhängende Flächen ohne Unterbrechung fertigstellen.
Typische Fehler vermeiden
Dispersionsfarbe überstrichen
Baumit SilikatColor ist laut Produktdatenblatt nicht für
Dispersionsanstriche vorgesehen. Der vorhandene Altanstrich
muss daher vorab eindeutig bestimmt werden.
Unterschiedliche Chargen verarbeitet
Farbgleichheit wird nur innerhalb einer Produktionscharge
gewährleistet. Verschiedene Chargen vor Arbeitsbeginn
vollständig miteinander vermischen.
Zu kalt verarbeitet
Bei SilikatColor gilt eine höhere Mindesttemperatur als bei
vielen anderen Fassadenfarben. Material, Luft und Untergrund
müssen mindestens +8 °C aufweisen.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Gesamtverbrauch für zwei Anstriche:
ca. 0,30 bis 0,35 L/m².
5 Liter reichen laut Hersteller für ungefähr
16 m² fertige Fassadenfläche.
14 Liter reichen laut Hersteller für ungefähr
45 m² fertige Fassadenfläche.
Produkttyp: mineralische Silikat-Fassadenfarbe
Gebindegrößen: 5 und 14 Liter
Farbtöne: Baumit Life Farbtöne
Glanzgrad: G3 matt
Festkörpergehalt: ca. 65 %
Rohdichte: ca. 1,6 kg/dm³
Wasserdampfdurchlässigkeit: V1
Wasserdurchlässigkeit: W2
VOC-Istwert: unter 40 g/L
Für den Airlessauftrag nennt Baumit unter anderem eine Düse LL5321
beziehungsweise LL315 bei etwa 100 bar oder eine PAA-525-Düse bei
ungefähr 140 bar. Die genaue Einstellung richtet sich nach Gerät,
Konsistenz und Untergrund.
Luft-, Material- und Untergrundtemperatur müssen während Verarbeitung
und Abbindephase für mindestens acht Stunden wenigstens
+8 °C betragen. Direkte Sonne, Regen und starken Wind
vermeiden.
Baumit SilikatColor kühl, frostfrei und verschlossen lagern.
Originalverschlossen ist das Produkt ungefähr zwölf Monate lagerfähig.
Nach dem Öffnen soll der Gebindeinhalt innerhalb von 14 Tagen
verarbeitet werden.
Häufige Fragen
Kann Baumit SilikatColor auf einer alten Dispersionsfarbe verarbeitet werden?
Nein. Dispersionsanstriche werden im aktuellen Produktdatenblatt
ausdrücklich als ungeeignet genannt.
Ist SilikatColor für Denkmalschutz geeignet?
Ja. Baumit nennt den Denkmalschutz ausdrücklich als Einsatzgebiet.
Der vorhandene historische Untergrund und der konkrete Aufbau müssen
trotzdem objektbezogen geprüft werden.
Was ist der wichtigste Unterschied zu Baumit SilikonColor?
SilikatColor ist auf mineralische Untergründe und mineralische
Altbeschichtungen ausgerichtet. Baumit SilikonColor kann dagegen auch
auf geeigneten dispersionsgebundenen Altanstrichen und Kunstharzputzen
eingesetzt werden.
Verhindert SilikatColor dauerhaft Algen und Pilze?
Nein. Die vorhandene Basisausstattung kann einen Befall verzögern.
Ein dauerhaftes Ausbleiben von Algen- oder Pilzbefall kann nicht
zugesichert werden.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Farbton und Beschichtungsaufbau müssen
aufeinander abgestimmt sein. Baumit SilikatColor nicht mit anderen
Anstrichmitteln vermischen. Glas, Keramik, Klinker, Naturstein,
Lack und Metall sorgfältig abdecken und Spritzer sofort mit Wasser
entfernen. Für Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle
Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett maßgeblich.
Baumit SilikatTop 25 kg
Baumit SilikatTop ist ein verarbeitungsfertiger, pastöser
Silikat-Oberputz für dekorative Fassadenflächen im Außenbereich.
Der mineralische Dünnschichtdeckputz ist als Kratz- und Rillenstruktur
erhältlich und verbindet eine hohe Wasserdampfdurchlässigkeit mit
wasserabweisenden und witterungsbeständigen Eigenschaften.
SilikatTop eignet sich für Baumit Wärmedämm-Verbundsysteme sowie für
geeignete mineralische Putze, Spachtelmassen, Beton und Altputze.
Auch Renovierungen und denkmalgeschützte Fassaden werden vom Hersteller
ausdrücklich als Einsatzbereiche genannt.
Eigenschaften
Silikatischer Oberputz für außen
Hoch diffusionsoffen
Wasserabweisend
Witterungsbeständig
Mineralischer Charakter
Händisch und maschinell verarbeitbar
Geeignet für
Baumit Wärmedämm-Verbundsysteme
Mineralische Unterputze
Mineralische Spachtelmassen
Beton
Altputze
Renovierung und Denkmalschutz
Nicht dafür vorgesehen
Kunststoffe und Harze
Lack- und Ölfilme
Leimfarben
Kalkputze und Kalkanstriche
Holz und Metall
Organische Spachtelmassen wie Baumit PowerFlex
Vor SilikatTop immer passend grundieren:
Geeignete Untergründe werden mit Baumit UniPrimer oder
PremiumPrimer vorgestrichen. Die Grundierung muss mindestens
24 Stunden trocknen. Anders als bei SilikonTop ist Baumit PowerFlex
für SilikatTop ausdrücklich nicht als Untergrund vorgesehen.
Was macht Baumit SilikatTop besonders?
Sehr hohe Diffusionsoffenheit
Mit Wasserdampfdurchlässigkeitsklasse V1 und einem sd-Wert von
etwa 0,06 bis 0,10 m bei 2 mm Schichtdicke eignet sich
SilikatTop besonders für diffusionsoffene Fassadenaufbauten.
Mineralischer Charakter
Der silikatische Oberputz ist auf mineralische Fassadenaufbauten
abgestimmt und eignet sich deshalb auch für Renovierungen und
denkmalgeschützte Objekte.
Kratz- oder Rillenstruktur
Je nach gewünschter Fassadenoptik stehen Kratzstrukturen in
1,5, 2 und 3 mm sowie Rillenstrukturen in 2 und 3 mm zur
Verfügung.
Passt SilikatTop zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein silikatischer Oberputz für außen gesucht wird
hohe Wasserdampfdurchlässigkeit wichtig ist
ein mineralischer Fassadenaufbau vorliegt
Kratz- oder Rillenstruktur gewünscht ist
Renovierung oder Denkmalschutz geplant ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der Untergrund organisch gebunden ist
Baumit PowerFlex vorhanden ist
der Putz stark sandet oder mürbe ist
Risse oder Putzschäden vorhanden sind
Algen- oder Pilzbefall sichtbar ist
Welche Struktur passt?
K 1,5
Feine Kratzstruktur, 1,5 mm
Verbrauch ca. 2,5 kg/m².
K 2
Kratzstruktur, 2 mm
Verbrauch ca. 2,9 kg/m².
K 3
Grobe Kratzstruktur, 3 mm
Verbrauch ca. 3,9 kg/m².
R 2 / R 3
Rillenstruktur mit 2 oder 3 mm.
Verbrauch ca. 2,6 bzw. 3,6 kg/m².
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss sauber, trocken, frostfrei, staubfrei, saugfähig,
tragfähig sowie frei von Ausblühungen und losen Bestandteilen sein.
Auch die Ebenheit der Fläche muss für den Dünnschichtputz ausreichend
sein.
Stark oder unterschiedlich saugende sowie leicht kreidende Flächen mit
Baumit MultiPrimer vorbereiten. Stark sandende oder mürbe Putzflächen
mit Baumit Sanova Primer verfestigen.
Sinterhaut mechanisch entfernen, Schalölrückstände auf Beton beseitigen
und verschmutzte Flächen reinigen. Schadhafte oder rissige mineralische
Untergründe vorab fachgerecht spachteln und bei Bedarf mit Baumit
TextilglasGitter bewehren.
Algen- oder pilzbefallene Flächen vor der Beschichtung mit einem
geeigneten Spezialmittel wie Baumit FungoFluid behandeln.
So wird Baumit SilikatTop verarbeitet
Untergrund vollständig prüfen und notwendige Vorarbeiten
abschließen.
Baumit UniPrimer oder PremiumPrimer gleichmäßig auftragen und
mindestens 24 Stunden trocknen lassen.
SilikatTop vor dem Auftrag mit einem geeigneten Rührwerk gründlich
aufmischen.
Falls erforderlich, mit maximal 1 % sauberem Wasser
auf Verarbeitungskonsistenz einstellen.
Mit einer rostfreien Stahltraufel vollflächig aufziehen oder mit
einer geeigneten Feinputzmaschine aufspritzen.
Auf Kornstärke abziehen und unmittelbar danach mit einem
Kunststoffreibbrett strukturieren.
Zusammenhängende Fassadenflächen gleichmäßig und ohne
Arbeitsunterbrechung fertigstellen.
Typische Fehler vermeiden
Baumit SilikonColor Fassadenfarbe 5 / 14 L
Baumit SilikonColor ist eine matte, verarbeitungsfertige
Silikonharz-Fassadenfarbe für hochwertige Neu- und
Renovierungsanstriche im Außenbereich. Sie verbindet eine sehr geringe
Wasseraufnahme mit hoher Wasserdampfdurchlässigkeit und schützt
Fassaden zuverlässig vor Witterungseinflüssen.
Die Farbe eignet sich für mineralische Untergründe, tragfähige
mineralische und dispersionsgebundene Altbeschichtungen sowie für
intakte Wärmedämm-Verbundsysteme. Besonders im Spritzwasser- und
Sockelbereich wird SilikonColor vom Hersteller empfohlen.
Eigenschaften
Silikonharz-Fassadenfarbe
Extrem wasserabweisend
Hoch diffusionsoffen
Witterungsbeständig
Spannungsarm auftrocknend
Mattes Oberflächenbild
Geeignet für
Kalkzement- und Zementputze
Beton und mineralische Untergründe
Tragfähige mineralische Altanstriche
Tragfähige Dispersionsanstriche und -putze
Intakte Wärmedämm-Verbundsysteme
Sockel- und Spritzwasserbereiche
Nicht dafür vorgesehen
Kunststoffe
Lack- und Ölfilme
Leim- und Kalkanstriche
Holz und Metall
Hochelastische Dispersionsanstriche
Als Karbonatisierungsbremse bei Betonsanierungen
Untergrund und Grundierung entscheiden über das Ergebnis:
Stark oder unterschiedlich saugende sowie leicht kreidende Flächen
mit Baumit MultiPrimer vorbereiten. Stark sandende oder mürbe
Putzflächen benötigen dagegen Baumit Sanova Primer. Kalkputze sind
nur bedingt geeignet und müssen vorab über eine Probefläche geprüft
werden.
Was macht Baumit SilikonColor besonders?
Sehr niedrige Wasseraufnahme
SilikonColor erreicht die Wasserdurchlässigkeitsklasse W3.
Niederschlagswasser wird damit sehr stark von der
Fassadenoberfläche abgehalten.
Hohe Diffusionsoffenheit
Mit der Wasserdampfdurchlässigkeitsklasse V1 bleibt der
Fassadenaufbau sehr gut wasserdampfdurchlässig.
Vielseitig renovierbar
Neben mineralischen Putzen können auch geeignete
dispersionsgebundene Altanstriche, Kunstharzputze und intakte
WDVS-Flächen überarbeitet werden.
Passt SilikonColor zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine matte Silikonharz-Fassadenfarbe gesucht wird
starker Regenschutz wichtig ist
die Fassade diffusionsoffen bleiben soll
eine intakte Altbeschichtung renoviert wird
ein bestehendes WDVS überarbeitet werden soll
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Kalkputz vorhanden ist
der Untergrund stark sandet oder mürbe ist
Risse oder Putzschäden vorhanden sind
Algen- oder Pilzbefall sichtbar ist
Art und Tragfähigkeit des Altanstrichs unbekannt sind
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss sauber, trocken, frostfrei, staubfrei, saugfähig,
tragfähig sowie frei von Ausblühungen und losen Bestandteilen sein.
Schlecht haftende und verwitterte Altanstriche vollständig entfernen.
Stark oder unterschiedlich saugende sowie leicht kreidende Flächen mit
Baumit MultiPrimer behandeln. Stark sandende oder mürbe Putzflächen mit
Baumit Sanova Primer verfestigen.
Sinterhaut mechanisch entfernen. Schalölrückstände auf Beton mit
geeignetem Reinigungsverfahren beseitigen. Schadhafte oder rissige
mineralische Flächen vor dem Anstrich fachgerecht spachteln und bei
Bedarf mit TextilglasGitter bewehren.
Algen- oder pilzbefallene Untergründe müssen vor dem Beschichten mit
einem dafür vorgesehenen Spezialmittel wie Baumit FungoFluid behandelt
werden.
So wird Baumit SilikonColor verarbeitet
Untergrund prüfen, reinigen und erforderliche Grundierungen
vollständig trocknen lassen.
Baumit SilikonColor vor der Verarbeitung mit langsam laufendem
Rührwerk gründlich aufrühren.
Den Grundanstrich je nach Untergrund mit maximal 10 bis 15 %
sauberem Wasser auf Verarbeitungskonsistenz einstellen.
Gleichmäßig und vollflächig streichen, rollen oder mit einem
geeigneten Airlessgerät auftragen.
Den Folgeanstrich unter üblichen Bedingungen frühestens nach
ungefähr 12 Stunden ausführen.
Den Deckanstrich bei Bedarf mit maximal 5 % Wasser einstellen und
zusammenhängende Flächen ohne längere Unterbrechung fertigstellen.
Typische Fehler vermeiden
Falsche Grundierung
MultiPrimer und Sanova Primer erfüllen unterschiedliche
Aufgaben. Die Grundierung muss an Saugfähigkeit und Festigkeit
des Untergrunds angepasst werden.
Unterschiedliche Chargen verarbeitet
Farbgleichheit kann nur innerhalb einer Produktionscharge
gewährleistet werden. Mehrere Chargen vor Beginn vollständig
miteinander vermischen.
Witterung unterschätzt
Direkte Sonne, Regen, starker Wind, hohe Luftfeuchtigkeit oder
niedrige Temperaturen können Trocknung und Farbton deutlich
beeinflussen.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Gesamtverbrauch für zwei Anstriche:
ca. 0,30 bis 0,35 L/m².
5 Liter reichen laut Hersteller für ungefähr
16 m² fertige Fassadenfläche.
14 Liter reichen laut Hersteller für ungefähr
45 m² fertige Fassadenfläche.
Produkttyp: Silikonharz-Fassadenfarbe
Gebindegrößen: 5 und 14 Liter
Farbtöne: Baumit Life Farbtöne
Glanzgrad: G3 matt
Festkörpergehalt: ca. 65 %
Rohdichte: ca. 1,6 kg/dm³
Wasserdampfdurchlässigkeit: V1
Wasserdurchlässigkeit: W3
VOC-Istwert: unter 40 g/L
Die Luft-, Material- und Untergrundtemperatur muss während der
Verarbeitung und für mindestens acht Stunden danach wenigstens
+5 °C betragen. Die Fassade vor direkter Sonne, Regen und starkem Wind
schützen.
Baumit SilikonColor kühl, frostfrei und verschlossen lagern. Das
ungeöffnete Gebinde ist ungefähr zwölf Monate lagerfähig. Nach dem
Öffnen soll der Inhalt innerhalb von 14 Tagen verarbeitet werden.
Häufige Fragen
Kann Baumit SilikonColor auf alten Dispersionsfarben verwendet werden?
Ja, sofern die Beschichtung gut haftet und der Untergrund entsprechend
vorbereitet wurde. Schlecht haftende oder verwitterte Altanstriche
müssen entfernt werden.
Ist Baumit SilikonColor für Wärmedämm-Verbundsysteme geeignet?
Ja. Intakte Wärmedämm-Verbundsysteme können überarbeitet werden.
Farbton und Hellbezugswert müssen dabei die aktuelle Baumit
Verarbeitungsrichtlinie für WDVS erfüllen.
Verhindert die Farbe dauerhaft Algen und Pilze?
Nein. Die Basisausstattung kann einen Befall verzögern. Bei besonders
feuchtebelasteten Standorten kann eine verstärkte Ausstattung sinnvoll
sein; ein dauerhaft ausbleibender Befall kann nicht garantiert werden.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Farbton und Beschichtungsaufbau müssen
aufeinander abgestimmt sein. Baumit SilikonColor nicht mit anderen
Anstrichmitteln vermischen. Glas, Keramik, Naturstein, Lack und
Metall abdecken und Spritzer sofort mit Wasser entfernen. Für
Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle
Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett maßgeblich.
Baumit SilikonTop 25 kg
Baumit SilikonTop ist ein verarbeitungsfertiger, pastöser
Silikonharz-Oberputz für Fassaden und Wärmedämm-Verbundsysteme.
Der Dünnschichtdeckputz ist als Kratz- und Rillenstruktur erhältlich
und verbindet eine sehr hohe Wasserabweisung mit hoher
Wasserdampfdurchlässigkeit.
SilikonTop ist witterungsbeständig, verschmutzungsarm und eignet sich
sowohl für Baumit Wärmedämm-Verbundsysteme als auch für geeignete
mineralische Putze, Spachtelmassen, Beton und Sanierputze.
Die Verarbeitung kann händisch oder maschinell erfolgen.
Eigenschaften
Silikonharz-Oberputz für außen
Extrem wasserabweisend
Hoch diffusionsoffen
Witterungsbeständig
Verschmutzungsarm
Händisch und maschinell verarbeitbar
Geeignet für
Baumit Wärmedämm-Verbundsysteme
Mineralische Unterputze
Mineralische Spachtelmassen
Beton
Altputze
Sanierputze und Baumit PowerFlex
Nicht dafür vorgesehen
Kunststoffe und Harze
Lack- und Ölfilme
Leimfarben
Kalkputze und Kalkanstriche
Holz- und Metalluntergründe
Lose oder nicht tragfähige Flächen
Vor SilikonTop ist die Grundierung normalerweise Pflicht:
Geeignete Untergründe werden mit Baumit UniPrimer oder
PremiumPrimer vorgestrichen. Die Standzeit beträgt mindestens
24 Stunden. Nur bei Baumit PowerFlex kann die Grundierung entfallen.
Was macht Baumit SilikonTop besonders?
Sehr guter Regenschutz
Mit der Wasserdurchlässigkeitsklasse W3 nimmt die Oberfläche
nur sehr wenig Niederschlagswasser auf und schützt den
Fassadenaufbau vor starker Wasserbelastung.
Hohe Diffusionsoffenheit
SilikonTop erreicht die Wasserdampfdurchlässigkeitsklasse V1.
Dadurch bleibt ein entsprechend aufgebautes Fassadensystem
sehr gut wasserdampfdurchlässig.
Kratz- oder Rillenstruktur
Je nach gewünschtem Fassadenbild stehen Kratzstrukturen in
1,5, 2 und 3 mm sowie Rillenstrukturen in 2 und 3 mm zur
Verfügung.
Passt SilikonTop zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein Silikonharz-Oberputz für außen gesucht wird
starke Wasserabweisung wichtig ist
der Fassadenaufbau diffusionsoffen bleiben soll
Kratz- oder Rillenstruktur gewünscht ist
ein geeignetes Baumit WDVS beschichtet wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der vorhandene Untergrund stark sandet oder kreidet
Risse oder Putzschäden vorhanden sind
Algen- oder Pilzbefall sichtbar ist
Kalkputz oder Kalkanstrich vorhanden ist
Untergrund oder Systemaufbau nicht eindeutig bekannt sind
Welche Struktur passt?
K 1,5
Feine Kratzstruktur mit 1,5 mm Körnung.
Richtverbrauch ca. 2,5 kg/m².
K 2
Klassische Kratzstruktur mit 2 mm Körnung.
Richtverbrauch ca. 2,9 kg/m².
K 3
Grobe Kratzstruktur mit 3 mm Körnung.
Richtverbrauch ca. 3,9 kg/m².
R 2 / R 3
Rillenstruktur mit 2 oder 3 mm Körnung.
Verbrauch ca. 2,6 bzw. 3,6 kg/m².
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss sauber, trocken, frostfrei, staubfrei, saugfähig,
tragfähig sowie frei von Ausblühungen und losen Bestandteilen sein.
Die Fläche muss außerdem ausreichend eben sein.
Stark oder unterschiedlich saugende sowie leicht kreidende Flächen mit
Baumit MultiPrimer vorbereiten. Stark sandende oder mürbe Putzflächen
mit Baumit Sanova Primer verfestigen.
Sinterhaut mechanisch entfernen, Schalölrückstände auf Beton beseitigen
und verschmutzte Flächen reinigen. Schadhafte oder rissige mineralische
Untergründe vorab fachgerecht spachteln und bei Bedarf mit Baumit
TextilglasGitter bewehren.
Algen- oder pilzbefallene Flächen müssen vor der Beschichtung mit einem
dafür vorgesehenen Spezialmittel wie Baumit FungoFluid behandelt werden.
So wird Baumit SilikonTop verarbeitet
Den Untergrund prüfen und alle erforderlichen Vorarbeiten
vollständig abschließen.
Baumit UniPrimer oder PremiumPrimer gleichmäßig auftragen und
mindestens 24 Stunden trocknen lassen.
SilikonTop vor der Verarbeitung mit einem geeigneten Rührwerk
gründlich aufmischen.
Falls erforderlich, die Verarbeitungskonsistenz mit maximal
1 % sauberem Wasser einstellen.
Den Oberputz mit einer rostfreien Stahltraufel vollflächig aufziehen
oder mit einer geeigneten Feinputzmaschine aufspritzen.
Auf Kornstärke abziehen und unmittelbar danach mit einem
Kunststoffreibbrett entsprechend der gewünschten Struktur verreiben.
Zusammenhängende Fassadenflächen gleichmäßig und ohne
Arbeitsunterbrechung fertigstellen.
Typische Fehler vermeiden
Grundierung zu früh überarbeitet
UniPrimer und PremiumPrimer benötigen mindestens 24 Stunden
Standzeit. Eine zu frühe Überarbeitung kann Verarbeitung und
Oberflächenbild beeinträchtigen.
Unterschiedliche Chargen
Farbgleichheit kann nur innerhalb einer Produktionscharge
gewährleistet werden. Verschiedene Chargen vor Beginn
vollständig miteinander vermischen.
Fläche unterbrochen
Arbeitsunterbrechungen innerhalb zusammenhängender
Fassadenflächen können sichtbare Struktur- und Farbunterschiede
erzeugen.
Verbrauch und Reichweite
K 1,5
ca. 2,5 kg/m²
ca. 10 m² je 25-kg-Kübel
K 2
ca. 2,9 kg/m²
ca. 8,6 m² je Kübel
K 3
ca. 3,9 kg/m²
ca. 6,4 m² je Kübel
R 2 / R 3
R 2: ca. 2,6 kg/m² / 9,6 m²
R 3: ca. 3,6 kg/m² / 6,9 m²
Die Herstellerwerte dienen zur Orientierung. In der Praxis ist
zusätzlich mit ungefähr 10 % Mehrverbrauch zu rechnen.
Rauigkeit, Saugfähigkeit und Verarbeitungstechnik beeinflussen den
tatsächlichen Bedarf.
Technische Daten
Produkttyp: Silikonharz-Oberputz
Gebindegröße: 25 kg
Strukturen: K 1,5 / K 2 / K 3 / R 2 / R 3
Farbtöne: Baumit Life Farbtöne
Rohdichte: ca. 1,8 kg/dm³
Haftfestigkeit: ≥ 0,3 MPa
Brandverhalten: A2-s1,d0
Wasserdampfdurchlässigkeit: V1
Wasserdurchlässigkeit: W3
sd-Wert: ca. 0,08–0,12 m bei 2 mm
μ-Wert: ca. 60–80
VOC-Istwert: unter 40 g/L
Wasserzugabe: maximal 1 %
Mindesttemperatur: +5 °C
Während Verarbeitung und Abbinden müssen Luft-, Material- und
Untergrundtemperatur für mindestens acht Stunden wenigstens
+5 °C betragen. Direkte Sonne, Regen und starken Wind vermeiden.
Vor einer nachfolgenden Beschichtung ist bei +20 °C und 60 %
relativer Luftfeuchtigkeit eine Standzeit von mindestens
48 Stunden einzuhalten.
SilikonTop kühl, frostfrei und verschlossen lagern. Das ungeöffnete
Gebinde ist ungefähr zwölf Monate lagerfähig. Nach dem Öffnen soll der
Inhalt innerhalb von 14 Tagen verarbeitet werden.
Häufige Fragen
Muss vor Baumit SilikonTop immer grundiert werden?
Grundsätzlich ja. Baumit UniPrimer oder PremiumPrimer sind vorgesehen
und müssen mindestens 24 Stunden trocknen. Bei Baumit PowerFlex kann
die Grundierung entfallen.
Welche Körnungen gibt es?
Kratzstruktur K ist in 1,5, 2 und 3 mm erhältlich. Die Rillenstruktur R
gibt es in 2 und 3 mm.
Verhindert SilikonTop dauerhaft Algen und Pilze?
Nein. Die Basisausstattung kann einen Befall verzögern. Bei besonders
kritischen Standorten kann eine verstärkte Ausstattung sinnvoll sein;
ein dauerhaftes Ausbleiben von Algen oder Pilzen kann nicht zugesichert
werden.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Struktur, Farbton und Fassadensystem müssen
aufeinander abgestimmt sein. Baumit SilikonTop nicht mit anderen
Produkten vermischen. Glas, Keramik, Klinker, Naturstein, Lack und
Metall sorgfältig abdecken und Spritzer sofort mit Wasser entfernen.
Für Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle
Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett maßgeblich.
Baumit StarColor
Baumit StarColor ist die neueste Generation im Fassadenschutz mit dem innovativen Drypor Effekt. Die neu entwickelte Rezeptur reduziert die Verschmutzungsneigung und lässt Regentropfen abperlen, dank der hydrophoben Wirkung einer erstklassigen Silikonfarbe. Der multifunktionale Drypor Effekt nutzt ein hydrophil/hydrophobes Wirkprinzip zur Reduktion von Oberflächenverschmutzung.
Produktbeschreibung
Hydroperleffekt, minimiert eine Verschmutzung der Fassade
Kühlende Technologie mit Sonnenreflektion
Zieht Insekten und Schädlinge nicht an
Hält Algen, Moose und Pflanzen fern
Produktanwendung
Als Fassadenfarbe für mineralische Untergründe wie Beton, Mauerwerk und Putz
Hohe Witterungsbeständigkeit und Schutz vor Feuchtigkeit und Schimmelbildung
Atmungsaktive Farbe für eine hohe Wasserdampfdurchlässigkeit
Einfache Anwendung durch Streichen, Rollen oder Spritzen
Verarbeitung
Grundanstrich: Baumit MultiPrimer
Rühre die Farbe vor Gebrauch gut auf
Trage die Fassadenfarbe mit einer Fassadenrolle in einem gleichmäßigen Anstrich auf (alternativ Airless spritzbar)
Reinige die Werkzeuge mit Wasser
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Baumit UniPrimer
Baumit UniPrimer ist ein universell einsetzbarer Voranstrich, der als Saugausgleich und Haftvermittler für Baumit Wärmedämmverbundsysteme und Putzsysteme verwendet wird. Der Primer ist verarbeitungsfertig und lösemittelfrei. Er gleicht die Saugfähigkeit des Untergrundes aus und verbessert die Haftung der nachfolgenden Putzlagen. Dadurch wird eine gleichmäßige und dauerhafte Verbindung zwischen Untergrund und Putzschicht hergestellt. Baumit UniPrimer eignet sich für mineralische und organische Untergründe und ist einfach in der Anwendung. Mit diesem Voranstrich sorgst du für eine sichere und zuverlässige Grundierung deines Untergrundes und ermöglichst eine fachgerechte Installation deines Baumit Wärmedämmverbundsystems.
Universelle Grundierung für außen für nachfolgende Beschichtung mit Baumit NanoporTop, Baumit StarTop, Baumit SilikatTop, Baumit SilikonTop, Baumit GranoporTop, Baumit PuraTop, Baumit EdelPutz, Baumit ScheibenPutz SEP, Baumit MosaikTop, und für innen für nachfolgende Beschichtung mit Baumit KlimaDekor.
Nicht für Baumit open KlimaschutzFassaden
Produktbeschreibung
Ermöglicht gleichmäßige Farbgebung der Endbeschichtung
Haftvermittler und Saugausgleich
Wasserdicht: Schützt vor Feuchtigkeit und Wassereintritt
Einfache Anwendung: Mit Bürste oder Rolle aufzutragen
Produktanwendung
Vielseitig: Als Grundierung für verschiedene Untergründe geeignet
Für Außenanwendungen
Zur nachfolgenden Beschichtung mit Baumit Fassadenputzen
Der Putzgrund ist deckend
Verarbeitung
Baumit UniPrimer gründlich aufrühren
Baumit UniPrimer kann gerollt oder gestrichen werden
Gleichmäßig und ohne Unterbrechung arbeiten
Die Verarbeitungskonsistenz ist gegebenenfalls durch eine geringe Wasserbeigabe einzustellen
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Caparol 3D-plus Farbtonblock
Der Caparol 3D-plus Farbtonblock ist ein nützliches Werkzeug für Maler, Architekten und Hausrenovierer, um das perfekte Farbergebnis zu visualisieren. Der Farbtonblock bietet präzise Farbdarstellungen auf verschiedenen Oberflächen und ist einfach zu handhaben. Mit der benutzerfreundlichen Ordnung des Fächers können Kunden schnell und gezielt den passenden Farbton auswählen.
Produktbeschreibung
Hochwertig: Qualitativ hochwertige Farben und Putze von Baumit
Farbgenauigkeit: Präzise Darstellung der Farbtöne auf der Farbkarte
Nutzerfreundlich: Übersichtliche Gliederung der Farbfächer nach Farbfamilien
Langlebig: Farbfächer in stabiler Ausführung für langanhaltende Nutzung
Produktanwendung
Übersichtliche Farbkarte mit über 1000 Farbtönen für schnelle und einfache Auswahl
Auswahl von Innen- und Außenfarben für Fassaden, Wände und Decken
Kreative Farbgestaltung für private und öffentliche Gebäude
Harmonisierung von Farben und Materialien im Bauwesen
Verarbeitung
Nimm den Baumit Life Farbfächer zur Hand
Wähle aus über 1000 Farbtönen deine Wunschfarbe aus der Farbkarte
Vergleiche die Farben am Objekt, um die perfekte Wahl zu treffen
Verwende die Farbnummer, um die gewünschte Farbe direkt bei WERKMIT im Onlineshop zu bestellen
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Caparol Buntsteinputz 25 kg (Synthesa)
Caparol Buntsteinputz ist ein kunstharzgebundener Dekorputz mit
coloriertem und beschichtetem Korn. Er wird vor allem zur widerstandsfähigen
und dekorativen Gestaltung von Fassadensockeln eingesetzt, eignet sich
aber auch für Säulen, Foyers, Fenster- und Türrahmen sowie ausgewählte
Innenflächen.
Der Reinacrylatputz ist kratz- und stoßfest, lichtecht,
witterungsbeständig und schlagregendicht. Er wird in elf fertig
zusammengestellten Farbtönen geliefert und muss auf einer trockenen,
tragfähigen sowie passend grundierten Fläche verarbeitet werden.
Eigenschaften
Kratz- und stoßfest
Lichtecht und witterungsbeständig
Schlagregendicht
Hoch elastisch
Wasserdampf- und CO₂-durchlässig
Geringe Verschmutzungsneigung
Geeignet für
Fassadensockel
Säulen und Foyers
Fenster- und Türrahmen
Dekorative Außenbeschichtungen
Ausgewählte Innenbeschichtungen
Caparol Wärmedämm-Verbundsysteme
Nicht dafür vorgesehen
Waagrechte Flächen
Flächen mit dauernder Wasserbelastung
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Ungestrichene Flächen ohne Putzgrund
Nicht durchgetrocknete Armierungsschichten
Überbrückung vorhandener konstruktiver Risse
Nicht auf waagrechten oder wasserbelasteten Flächen einsetzen:
Schlagregendicht bedeutet nicht für stehendes Wasser, Staunässe oder
dauerhafte Wasserbelastung geeignet. Im Sockelbereich sind außerdem
die Bauwerksabdichtung, Geländeanschlüsse und der vollständige
Sockelaufbau zu berücksichtigen.
Was macht Caparol Buntsteinputz besonders?
Dekorative Steinkornoptik
Farblich abgestimmte, beschichtete Körner erzeugen eine lebendige
und strapazierfähige Oberfläche, die sich besonders für optisch
hervorgehobene Sockelbereiche eignet.
Widerstandsfähige Oberfläche
Der Reinacrylatputz ist für Bereiche ausgelegt, die stärker durch
Witterung, Spritzwasser und mechanische Beanspruchung belastet
werden als gewöhnliche Fassadenflächen.
Fertig abgestimmte Farbtöne
Die Körnung und Farbmischung werden werkseitig zusammengestellt.
Für zusammenhängende Flächen sollte dennoch Material derselben
Charge verwendet oder vorab miteinander vermischt werden.
Passt der Buntsteinputz zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein dekorativer und belastbarer Sockelputz gesucht wird
der Untergrund eben, trocken und tragfähig ist
eine der elf verfügbaren Farbmischungen passt
Caparol Putzgrund im passenden Farbton verwendet wird
die Fläche ohne längere Unterbrechung bearbeitet werden kann
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Feuchtigkeit oder Salzausblühungen vorhanden sind
der Sockel dauerhaft durch Wasser belastet wird
Risse oder Bewegungen im Untergrund bestehen
der Unterputz noch nicht vollständig durchgehärtet ist
unterschiedliche Chargen kombiniert werden müssen
Verfügbare Farbtöne
Caparol Buntsteinputz wird in elf werkseitig zusammengestellten
Farbmischungen angeboten:
Steingrau
Schiefergrau
Basaltgrau
Granitschwarz
Islandgrün
Pazifikblau
Klinkerrot
Marmorbraun
Dolomitbraun
Bergbraun
Kaffeebraun
Farbwirkung und Kornverteilung können je nach Untergrund, Licht,
Verarbeitung und Rohstoffcharge geringfügig vom Muster abweichen. Den
Farbton deshalb möglichst anhand eines Originalmusters auswählen.
Untergrund und Grundierung vorbereiten
Der Untergrund muss eben, sauber, trocken, tragfähig sowie frei von
Verschmutzungen und trennenden Stoffen sein. Neue Unterputze müssen vor
der Beschichtung mindestens drei bis vier Wochen durchhärten.
Armierungsschichten in Caparol Dämmsystemen müssen vollständig abgebunden
und durchgetrocknet sein.
Im Sockelbereich darf der Buntsteinputz nur auf Zementputzen oder
Armierungsschichten von Caparol Dämmsystemen eingesetzt werden. Nicht
tragfähige Altbeschichtungen, Hohlstellen, Feuchtigkeit und andere
Untergrundschäden vor der Grundierung fachgerecht beseitigen.
Caparol Buntsteinputz benötigt immer einen Grundanstrich mit
Caparol Putzgrund in einem annähernd passenden Farbton. Der Putzgrund
wird vorzugsweise mit einer Rolle aufgetragen und muss vollständig
trocknen. Bei üblichen Bedingungen kann der Buntsteinputz nach ungefähr
zwölf Stunden folgen.
So wird Caparol Buntsteinputz verarbeitet
Das Material vor der Verarbeitung gründlich aufrühren. Bei warmer
Witterung ist nur bei Bedarf eine geringe Wasserzugabe zur
Konsistenzregulierung vorgesehen.
Den Buntsteinputz mit einer rostfreien Edelstahlkelle vollflächig
auftragen und gleichmäßig auf Kornstärke abziehen.
Die frische Oberfläche unmittelbar anschließend mit einer
Edelstahlglättkelle gleichmäßig glätten.
Zusammenhängende Flächen zügig nass in nass und ohne längere
Unterbrechung fertigstellen.
Auf einer Fläche nur Material derselben Charge verarbeiten oder
unterschiedliche Chargen vor Beginn vollständig miteinander
vermischen.
Typische Fehler vermeiden
Fläche unterbrochen
Arbeitsunterbrechungen auf zusammenhängenden Flächen können
sichtbare Ansätze erzeugen. Ausreichend Personal einplanen und
konsequent nass in nass arbeiten.
Unterschiedliche Chargen
Chargenwechsel innerhalb einer Fläche können Unterschiede bei
Farbton und Kornwirkung sichtbar machen. Material vorher
gemeinsam vermischen.
Trocknung nicht geschützt
Regen, starker Wind, direkte Sonne und Nachtfrost können die
Trocknung und Oberflächenoptik beeinträchtigen. Die fertige Fläche
während der Trocknungsphase ausreichend schützen.
Verbrauch, Reichweite und Trocknung
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch: ca. 5,5 kg/m².
Ein 25-kg-Eimer reicht rechnerisch für ungefähr
4,5 m². Untergrund, Schichtdicke und Verarbeitung
können den tatsächlichen Bedarf verändern.
Trocknung
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit nach etwa
24 Stunden oberflächentrocken.
Durchgetrocknet und belastbar nach ungefähr zwei bis drei Tagen.
Kühle oder feuchte Bedingungen verlängern die Trocknung.
Technische Daten
Produkttyp: kunstharzgebundener Buntsteinputz
Bindemittelbasis: Reinacrylat
Gebindegröße: 25 kg
Farbtöne: 11 Ausführungen
Rohdichte: ca. 1,70 g/cm³
Haftfestigkeit: mindestens 0,3 MPa
Wasseraufnahme: W2 mittel
Wasserdampfdurchlässigkeit: V2 mittel
Brandverhalten: Euroklasse A2-s1, d0
Verarbeitungstemperatur: +5 °C bis +30 °C
Werkzeugreinigung: sofort mit Wasser
Lagerung: kühl und frostfrei
Verarbeitungskonforme Temperaturen müssen während des Auftrags und
mindestens zwei Tage danach eingehalten werden. Originalverschlossen ist
das Produkt bei kühler, frostfreier Lagerung ungefähr zwölf Monate
lagerfähig.
Häufige Fragen
Ist eine Grundierung erforderlich?
Ja. Caparol Putzgrund in einem annähernd passenden Farbton ist
immer erforderlich und muss vor dem Putzauftrag vollständig
trocknen.
Wie viel Fläche reicht ein Eimer?
Bei etwa 5,5 kg/m² reicht ein 25-kg-Eimer rechnerisch für ungefähr
4,5 m². Eine Probefläche liefert den zuverlässigsten Objektwert.
Kann der Putz auf waagrechten Flächen verwendet werden?
Nein. Der Buntsteinputz ist nicht für waagrechte Flächen oder
Bereiche mit dauerhafter Wasserbelastung vorgesehen.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Sockelabdichtung und Buntsteinputz müssen
aufeinander abgestimmt sein. Glas, Keramik, Klinker, Naturstein und
Metall vor Spritzern schützen und Verunreinigungen sofort mit Wasser
entfernen. Für Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle
Gebindeetikett und das Sicherheitsdatenblatt der gelieferten
Farbvariante maßgeblich.
CAPAROL Capatect Carbon Fix Schlagdübel 100 Stück
Der Caparol Carbon Fix ist ein Schlagdübel zur mechanischen Befestigung
von Caparol Dämmplatten auf geeigneten massiven Wandbaustoffen. Er besteht
aus einem Kunststoff-Dübelschaft mit 60-mm-Teller und einem vormontierten
Kunststoff-Stahl-Spreizelement.
Der Dübel ist für Beton und Vollziegel der Nutzungskategorien A und B
vorgesehen. Er kann oberflächenbündig gesetzt oder bei geeigneten
Dämmplatten mit einer Dämmstoffrondelle versenkt montiert werden.
Aufbau und Eigenschaften
Schlagdübel für Caparol Dämmplatten
Kunststoffschaft mit 60-mm-Dübelteller
Kombiniertes Kunststoff-Stahl-Spreizelement
Dübeldurchmesser 8 mm
Oberflächenbündige oder versenkte Montage
Europäische Technische Bewertung ETA-15/0208
Geeignet für
Beton
Vollziegel
Nutzungskategorie A
Nutzungskategorie B
Caparol Wärmedämm-Verbundsysteme
Statisch relevante Dämmplattenbefestigung
Nicht dafür vorgesehen
Lochziegel und andere Nutzungskategorien C oder D
Porenbeton der Nutzungskategorie E
Holz- und Holzwerkstoffuntergründe
Lose oder nicht tragfähige Wandbaustoffe
Verankerung nur in Altputz oder Kleberbett
Ungeprüfte Verwendung außerhalb des Caparol Systems
Die Dübellänge muss mindestens 25 mm Verankerung ermöglichen:
Dämmstoff, Kleberbett, Altputz und andere nicht tragende Schichten
müssen vollständig überbrückt werden. Erst danach müssen mindestens
25 mm des Dübels im tragfähigen Beton oder Vollziegel verankert sein.
Was macht den Caparol Carbon Fix besonders?
Vormontiertes Spreizelement
Das kombinierte Kunststoff-Stahl-Spreizelement ist bereits im
Dübelschaft vormontiert und wird bei der Verarbeitung mit einem
Hammer eingeschlagen.
Bündig oder versenkt
Der Dübelteller kann direkt bündig auf der Dämmstoffoberfläche
sitzen oder nach vorherigem Ausfräsen mit einer passenden
Dämmstoffrondelle abgedeckt werden.
Klare Untergrundzuordnung
Die Zulassung ist auf massive Untergründe der Nutzungskategorien
A und B begrenzt. Dadurch lässt sich der Einsatz eindeutig von
Universal- und Spezialdübeln abgrenzen.
Passt der Schlagdübel zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein Caparol WDVS mechanisch befestigt wird
Beton oder geeigneter Vollziegel vorhanden ist
das Kleberbett bereits ausreichend getrocknet ist
die benötigte Dübellänge bekannt ist
mindestens 25 mm Verankerung erreicht werden
bündige oder versenkte Montage vorgesehen ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der Wandbaustoff nicht eindeutig bekannt ist
Lochziegel, Leichtbeton oder Porenbeton vorliegen
Altputz oder weitere Zwischenlagen vorhanden sind
der Untergrund mürbe oder beschädigt erscheint
Dübelanzahl oder Befestigungsbild nicht feststehen
Zweifel an der Auszugfestigkeit bestehen
Dübellänge und Montage vorbereiten
Die benötigte Länge ergibt sich aus Dämmstoffdicke, Kleberbett, Altputz,
sonstigen nicht tragenden Schichten und mindestens 25 mm Verankerung im
massiven Wandbaustoff. Die nächste ausreichend lange Ausführung wählen.
Das Bohrloch mit 8 mm Durchmesser rechtwinkelig in den tragfähigen
Untergrund bohren. Die Bohrlochtiefe muss mindestens 35 mm betragen.
Das Bohrloch sorgfältig von Bohrmehl befreien und den Dübel
einschieben, bis der Teller an der Dämmstoffoberfläche anliegt.
Das vormontierte Spreizelement mit einem Hammer einschlagen, bis der
Dübelteller oberflächenbündig sitzt.
Den festen Sitz kontrollieren. Einen nicht ausreichend verankerten
Dübel entfernen und in angemessenem Abstand durch einen neuen Dübel
ersetzen.
Oberflächenbündige Montage
Das Spreizelement so weit einschlagen, dass der Dübelteller eben
auf der Dämmstoffoberfläche sitzt. Der Teller darf weder
hervorstehen noch den Dämmstoff unnötig eindrücken.
Versenkte Montage
Bei geeigneten Dalmatiner-, EPS-, Mineralfaser-, Mineralwolle-
und Sockeldämmplatten zuerst die Vertiefung mit dem
Rondellen-Fräskopf herstellen. Danach eine passende Dalmatiner-,
Polystyrol- oder Mineralfaser-Rondelle flächenbündig einsetzen.
Typische Fehler vermeiden
Bohrloch nicht gereinigt
Bohrmehl oder ein abgenutzter Bohrer erschweren das Einsetzen und
können den sicheren Sitz des Dübels beeinträchtigen.
Dübel sitzt nicht fest
Ein nicht ausreichend verankerter Dübel besitzt keine wirksame
Befestigungsfunktion und muss durch einen neuen Dübel ersetzt
werden.
Rondelle sitzt nicht bündig
Rondellen dürfen weder locker noch zu tief sitzen. Lockere
Rondellen nicht einkleben und fehlerhafte Vertiefungen nicht
einfach mit Spachtelmasse auffüllen.
Bedarf und technische Daten
Erforderliche Dübelanzahl
Die Technische Information nennt abhängig von Dämmstoff,
Gebäudehöhe, Lage und Windsogbelastung
6 bis 12 Dübel je m². Maßgeblich bleibt der
objektspezifische Befestigungsplan.
Produkttyp: WDVS-Schlagdübel
Europäische Technische Bewertung: ETA-15/0208
Nutzungskategorien: A und B
Tellerdurchmesser: 60 mm
Dübeldurchmesser: 8 mm
Verankerungstiefe: mindestens 25 mm
Bohrlochtiefe: mindestens 35 mm
Farbton: Dunkelgrau
Die Dübel vor anhaltender Sonneneinstrahlung, Aufheizung, Feuchtigkeit
und mechanischer Belastung geschützt lagern.
Häufige Fragen
Ist der Carbon Fix für Lochziegel geeignet?
Nein. Der Dübel ist für die Nutzungskategorien A und B und damit
für geeigneten Beton und Vollziegel vorgesehen.
Wird immer eine Rondelle benötigt?
Nein. Dämmstoffrondellen werden nur bei der versenkten Montage
eingesetzt. Oberflächenbündig gesetzte Dübel benötigen keine
Rondelle.
Was tun bei unsicherem Untergrund?
Bestehen Zweifel an der Untergrundfestigkeit, müssen
Dübelauszugsversuche am konkreten Objekt durchgeführt werden.
Montage- und Systemhinweis:
Dübellänge, Dübelanzahl und Befestigungsbild müssen zum tragfähigen
Untergrund, zum verwendeten Caparol Dämmsystem und zum konkreten
Objekt passen. Nicht tragende Schichten dürfen nicht zur
Verankerungstiefe gerechnet werden.
Caparol Capatect CarboPor 20kg
Caparol CarboPor K ist ein carbonfaserverstärkter Strukturputz mit
gleichkörniger Korn-an-Korn-Oberfläche für hochwertige
Fassadenbeschichtungen. Er eignet sich als Deckputz in Caparol
Wärmedämm-Verbundsystemen sowie auf Caparol Sanierputzsystemen.
Die hochhydrophobe Silacryl-Bindemittelkombination verbindet eine niedrige
Wasseraufnahme mit hoher Wasserdampfdurchlässigkeit. Je nach gewünschter
Struktur stehen die Körnungen K10, K15, K20 und K30 im 20-kg-Eimer zur
Auswahl.
Eigenschaften
Carbonfaserverstärkter Fassadenputz
Ausgeprägter Hydroperleffekt
Hoch diffusionsoffen
Wasseraufnahme W3 – niedrig
Spannungsarm und witterungsbeständig
Mechanisch hoch belastbar
Geeignet für
Caparol Wärmedämm-Verbundsysteme
Caparol Sanierputzsysteme
Neue Kalk-, Kalkzement- und Zementputze
Feste mineralische Altputze
Tragfähige Mineral- und Dispersionsanstriche
Dekorative Fassadenflächen im Außenbereich
Nicht dafür vorgesehen
Waagrechte, der Witterung ausgesetzte Flächen
Flächen mit stehendem oder dauerhaft einwirkendem Wasser
Feuchte oder nicht vollständig abgebundene Untergründe
Lose, kreidende oder nicht tragfähige Beschichtungen
Verarbeitung ohne geeigneten Witterungsschutz
Dauerhafte Verhinderung von Algen- oder Pilzbewuchs
Schutz vor Algen und Pilzen ist nicht dauerhaft:
Niedrige Wasseraufnahme, hohe Diffusionsoffenheit und photokatalytische
Wirkung unterstützen einen langanhaltenden Schutz der Putzoberfläche.
Feuchte, Schmutzbelastung, Gebäudelage und Umweltbedingungen können die
Schutzwirkung jedoch verkürzen. Ein dauerhafter Ausschluss von Algen-
und Pilzbewuchs ist nicht möglich.
Was macht Caparol CarboPor K besonders?
Hydroperleffekt
Die hochhydrophobe Oberfläche nimmt nur wenig Wasser auf.
Niederschlagswasser perlt leichter ab, ohne die hohe
Wasserdampfdurchlässigkeit des Putzes wesentlich einzuschränken.
Carbonfaserverstärkt
Die Carbonfaserverstärkung unterstützt die mechanische
Belastbarkeit und den spannungsarmen Aufbau der fertigen
Putzbeschichtung.
Photokatalytische Wirkung
Die photokatalytische Wirkung unterstützt den Abbau organischer
Verschmutzungen und trägt zu einem aktiven Selbstreinigungseffekt
der Fassadenoberfläche bei.
Passt der Fassadenputz zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein hochwertiger Caparol WDVS-Deckputz gesucht wird
eine Korn-an-Korn-Struktur gewünscht ist
niedrige Wasseraufnahme wichtig ist
der Fassadenaufbau hoch diffusionsoffen bleiben soll
die Fläche zusammenhängend nass in nass bearbeitet werden kann
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Feuchtigkeit oder Salzausblühungen vorhanden sind
der Untergrund sandet oder nicht sicher haftet
Risse oder größere Putzausbesserungen vorliegen
eine waagrechte Fläche beschichtet werden soll
sehr dunkle oder intensive Farbtöne vorgesehen sind
Körnung, Verbrauch und Reichweite
Mit zunehmender Körnung wird die Struktur gröber und der Materialverbrauch
höher. Alle vier Körnungen werden im 20-kg-Eimer angeboten.
CarboPor K10
Verbrauch: ca. 1,8 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ca. 11,1 m² je Eimer.
CarboPor K15
Verbrauch: ca. 2,2 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ca. 9,1 m² je Eimer.
CarboPor K20
Verbrauch: ca. 2,5 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ca. 8,0 m² je Eimer.
CarboPor K30
Verbrauch: ca. 3,0 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ca. 6,7 m² je Eimer.
Die Werte sind rechnerische Richtwerte. Untergrundstruktur,
Verarbeitungstechnik und Pigmentierung können den tatsächlichen Verbrauch
verändern. Dunkle Farbtöne können einen höheren Materialbedarf verursachen.
Untergrund und Grundierung vorbereiten
Der Untergrund muss fest, trocken, sauber, tragfähig und frei von
Sinterschichten, Ausblühungen und Trennmitteln sein. Feuchte oder noch
nicht vollständig abgebundene Flächen können später zu Blasen, Rissen
und anderen Beschichtungsschäden führen.
Neue Kalk-, Kalkzement- und Zementputze je nach Witterung etwa zwei bis
vier Wochen abbinden lassen. Nicht tragfähige Altanstriche entfernen,
sandende Putze reinigen und entsprechend der Untergrundsituation
grundieren. Algen- und Moosbefall muss vor dem Beschichtungsaufbau
fachgerecht entfernt und nachbehandelt werden.
Als Grundanstrich ist Caparol Putzgrund in einem annähernd gleichen
Farbton aufzutragen. Nach ungefähr zwölf Stunden Trocknung kann
Caparol CarboPor K verarbeitet werden.
So wird Caparol CarboPor K verarbeitet
Das Material vor der Verarbeitung gründlich aufrühren. Falls
erforderlich, mit höchstens 2 % sauberem Wasser auf
Verarbeitungskonsistenz einstellen.
Den Fassadenputz mit einer rostfreien Stahlglättkelle vollflächig
aufziehen und gleichmäßig auf Kornstärke abziehen.
Die noch nasse Oberfläche unmittelbar danach mit einer
Kunststoffglättkelle gleichmäßig strukturieren.
Zusammenhängende Fassadenflächen mit ausreichend Personal zügig
nass in nass und ohne längere Arbeitsunterbrechung fertigstellen.
Während der Verarbeitung und Trocknung ein Gerüstschutznetz
verwenden und die Fläche vor Regen, starkem Wind, direkter Sonne
sowie Nachtfrost schützen.
Typische Fehler vermeiden
Fläche unterbrochen
Unterbrechungen innerhalb zusammenhängender Flächen können
sichtbare Ansätze erzeugen. Fassadenteile deshalb immer vollständig
und nass in nass bearbeiten.
Untergrund noch feucht
Feuchte, nicht abgebundene oder mit Ausblühungen belastete
Untergründe können Blasen, Risse und sichtbare Schäden in der
fertigen Putzfläche verursachen.
Trocknung nicht geschützt
Direkte Sonne, Wind oder Regen können Struktur, Farbwirkung und
Oberflächenbild beeinträchtigen. Schutzmaßnahmen mindestens bis
zur ausreichenden Trocknung beibehalten.
Trocknung, Farbton und Lagerung
Trocknung
Bei +20 °C und 65 % Luftfeuchtigkeit je nach Struktur nach
ungefähr 24 Stunden trocken und nach zwei bis drei Tagen
belastbar.
Niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit verlängern die
Trockenzeit.
Farbton und Abtönung
Weiß ist als Lagerware erhältlich. Der Putz kann im Werk im
gewünschten Farbton abgetönt oder mit maximal 3 % geeigneter
Voll- und Abtönfarbe eingestellt werden.
Den Eimer kühl, trocken und frostfrei lagern sowie vor direkter
Sonneneinstrahlung schützen. Originalverschlossen ist das Produkt
ungefähr zwölf Monate lagerfähig.
Häufige Fragen
Welche Körnung ist am feinsten?
K10 erzeugt die feinste Struktur und besitzt zugleich den
niedrigsten Richtverbrauch. K30 ergibt die gröbste Struktur.
Ist Caparol Putzgrund erforderlich?
Ja. Caparol Putzgrund wird in einem annähernd passenden Farbton
aufgetragen und muss vor dem Putzauftrag ausreichend trocknen.
Verhindert der Putz dauerhaft Algen und Pilze?
Nein. Die Produkteigenschaften erhöhen den Schutz, können einen
späteren Befall unter ungünstigen Objekt- und Umweltbedingungen
aber nicht dauerhaft ausschließen.
Technische Daten
Produkttyp: carbonfaserverstärkter Fassadenputz
Struktur: Korn-an-Korn-Struktur
Körnungen: K10, K15, K20 und K30
Gebindegröße: 20 kg
Bindemittel: hochhydrophobe Silacryl-Kombination
Rohdichte: ca. 1,50 g/cm³
Wasseraufnahme: W3 – niedrig
Wasserdampfdurchlässigkeit: V1 – hoch
Haftfestigkeit: mindestens 0,3 MPa
Brandverhalten: Euroklasse A2-s1, d0
Verarbeitungstemperatur: +5 °C bis +30 °C
Werkzeugreinigung: sofort mit Wasser
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Armierungsschicht und Fassadenputz müssen
aufeinander abgestimmt sein. Auf einer zusammenhängenden Fläche nur
Material derselben Ausmischung verwenden. Angrenzende Glas-, Keramik-,
Klinker-, Naturstein- und Metallflächen abdecken und Verschmutzungen
sofort mit Wasser entfernen.
Caparol Capatect Faschenputz 1 mm – 25 kg
Caparol Faschenputz ist ein wasserabweisender, hoch diffusionsoffener
1-mm-Strukturputz zur dekorativen Gestaltung von Faschen, Gesimsen und
begrenzten Fassadenteilen. Die feine Körnung erzeugt eine gleichmäßige
Oberfläche mit mineralischem Charakter.
Die Silikonharz- und Kunstharz-Kombination ist witterungsbeständig,
mechanisch belastbar und besitzt eine geringe Wasseraufnahme. Der Putz
eignet sich für vorbereitete mineralische Flächen sowie für festhaftende,
nicht kreidende Mineral- und Dispersionsbeschichtungen.
Eigenschaften
Feiner Strukturputz mit 1 mm Körnung
Hoch diffusionsoffen
Hydrophob und wasserabweisend
Wasseraufnahme W3 – niedrig
Geringe Verschmutzungsneigung
Witterungsbeständig
Geeignet für
Faschen an Fenstern und Türen
Gesimse und kleine Fassadenteile
Ungestrichene mineralische Putze
Betonflächen
Tragfähige Mineralanstriche
Nicht kreidende Dispersionsbeschichtungen
Nicht dafür vorgesehen
Vollflächige Beschichtung von WDVS-Fassaden
Waagrechte Flächen mit Wasserbelastung
Feuchte oder nicht durchgetrocknete Untergründe
Lose, kreidende oder nicht tragfähige Beschichtungen
Verarbeitung ohne passenden Grundanstrich
Dauerhafte Verhinderung von Algen oder Schimmel
Auf Wärmedämm-Verbundsystemen nur für begrenzte Teilflächen:
Caparol Faschenputz ist für Faschen, Gesimse und kleine
Gestaltungsbereiche vorgesehen. Eine vollflächige Verwendung als
Deckputz auf einem Wärmedämm-Verbundsystem ist ausdrücklich
unzulässig.
Was macht Caparol Faschenputz besonders?
Feine 1-mm-Struktur
Die feine Körnung ermöglicht eine ruhige, gleichmäßige
Oberflächengestaltung an schmalen Faschen, Gesimsen und
abgesetzten Fassadendetails.
Wasserabweisend und diffusionsoffen
Die Wasseraufnahme ist niedrig, während die
Wasserdampfdurchlässigkeit der Klasse V1 zugeordnet ist. Dadurch
bleibt der Beschichtungsaufbau für Wasserdampf gut durchlässig.
Für unterschiedliche Altuntergründe
Neben ungestrichenen Putzen und Beton können auch festhaftende,
nicht kreidende Mineral- und Dispersionsbeschichtungen nach
geeigneter Vorbereitung beschichtet werden.
Passt der Faschenputz zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
Faschen oder Gesimse dekorativ gestaltet werden
eine feine 1-mm-Struktur gewünscht ist
der Untergrund trocken und tragfähig ist
Caparol Putzgrund verwendet werden kann
die gesamte Teilfläche nass in nass bearbeitet wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
eine vollständige WDVS-Fassade beschichtet werden soll
der Altanstrich kreidet oder nicht sicher haftet
Feuchtigkeit, Ausblühungen oder Algenbefall bestehen
offene Risse oder größere Putzausbesserungen vorliegen
ein Farbton mit niedrigem Hellbezugswert geplant ist
Untergrund und Farbton vorbereiten
Der Untergrund muss trocken, sauber, tragfähig sowie frei von
Verschmutzungen und trennenden Stoffen sein. Neue Kalk-, Kalkzement- und
Zementputze abhängig von der Witterung zwei bis vier Wochen abbinden
lassen.
Festhaftende Altanstriche reinigen. Lose, verwitterte oder kreidende
Beschichtungen vollständig entfernen. Sandende Putze gründlich säubern
und entsprechend ihrer Saugfähigkeit grundieren. Putzreparaturen müssen
vor der Beschichtung vollständig abgebunden und trocken sein.
Caparol Putzgrund in einem annähernd passenden Farbton auftragen. Nach
ungefähr zwölf Stunden Trockenzeit kann der Faschenputz folgen. Stark
saugende, abgewitterte oder abgebeizte Untergründe können zusätzlich
eine Vorbehandlung mit Caparol Primasil Grundkonzentrat erfordern.
Weiß ist als Lagerware erhältlich. Der Putz kann mit maximal 3 %
geeigneter Voll- und Abtönfarbe oder werkseitig abgetönt werden. Auf
Wärmedämm-Verbundsystemen darf der Hellbezugswert des gewählten Farbtons
nicht unter 25 liegen.
So wird Caparol Faschenputz verarbeitet
Das Material vor der Verarbeitung gründlich und gleichmäßig
aufrühren.
Den Putz mit einer rostfreien Stahlglättkelle vollflächig auftragen
und gleichmäßig auf Kornstärke abziehen.
Die noch nasse Oberfläche unmittelbar danach mit einer Kunststoff-
oder Edelstahlglättkelle gleichmäßig strukturieren.
Zusammenhängende Faschen, Gesimse oder Fassadenteile mit ausreichend
Personal zügig nass in nass fertigstellen.
Die fertige Fläche während der Trocknung vor Regen, starker
Sonneneinstrahlung, Wind und Nachtfrost schützen.
Typische Fehler vermeiden
Zu große Fläche beschichtet
Der Faschenputz darf nicht als vollflächiger Deckputz auf einem
Wärmedämm-Verbundsystem eingesetzt werden.
Arbeitsfläche unterbrochen
Längere Unterbrechungen können sichtbare Ansätze erzeugen.
Zusammenhängende Teilflächen deshalb vollständig nass in nass
bearbeiten.
Untergrund nicht vorbereitet
Kreidende, sandende oder nicht tragfähige Flächen bieten keine
sichere Grundlage und müssen vor Grundierung und Putzauftrag
fachgerecht behandelt werden.
Verbrauch, Trocknung und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch: ca. 1,8 kg/m².
Ein 25-kg-Gebinde reicht rechnerisch für ungefähr
13,9 m². Untergrundstruktur, Verarbeitung und
Abtönung können den tatsächlichen Bedarf verändern.
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit nach etwa
24 Stunden trocken und nach zwei bis drei Tagen belastbar.
Produkttyp: 1-mm-Strukturputz
Bindemittel: Silikonharz- und Kunstharz-Kombination
Gebindegröße: 25 kg
Dichte: ca. 1,90 g/cm³
Wasseraufnahme: W3 – niedrig
Wasserdampfdurchlässigkeit: V1 – hoch
Haftfestigkeit: mindestens 0,3 MPa
Brandverhalten: Euroklasse A2
Verarbeitungstemperatur: +5 °C bis +30 °C
Werkzeugreinigung: sofort mit Wasser
Verarbeitungskonforme Bedingungen müssen während des Auftrags und
mindestens zwei Tage danach eingehalten werden. Das Gebinde kühl und
frostfrei lagern. Originalverschlossen ist das Produkt ungefähr zwölf
Monate lagerfähig.
Häufige Fragen
Darf damit eine ganze WDVS-Fassade verputzt werden?
Nein. Vollflächige Beschichtungen auf Wärmedämm-Verbundsystemen
sind ausdrücklich unzulässig.
Ist Caparol Putzgrund erforderlich?
Ja. Caparol Putzgrund wird in einem annähernd passenden Farbton
aufgetragen und muss vor dem Putzauftrag ungefähr zwölf Stunden
trocknen.
Ist der Faschenputz für waagrechte Flächen geeignet?
Nicht bei Wasserbelastung. Waagrechte, bewitterte Flächen müssen
mit einem dafür geeigneten Aufbau ausgeführt werden.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Farbton und Faschenputz müssen aufeinander
abgestimmt sein. Glas, Keramik, Klinker, Naturstein und Metall vor
Spritzern schützen und Verunreinigungen sofort mit Wasser entfernen.
Für Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle Gebindeetikett
und das Sicherheitsdatenblatt der gelieferten Ausführung maßgeblich.
Caparol Kreativeffekt Mirror 8 kg
Caparol Kreativeffekt Mirror ist eine dekorative Effektmischung aus
feinteiligem Spiegelglasbruch für strukturierte Fassadenflächen. Die
Glaspartikel reflektieren einfallendes Licht und erzeugen je nach
Betrachtungswinkel, Lichteinfall und Auftragsmenge einen unterschiedlich
starken Glitzereffekt.
Das trockene Granulat wird mit einer Trichterpistole in den frisch
aufgetragenen, noch feuchten Caparol Strukturputz eingeblasen. Für eine
gleichmäßige Wirkung muss die zusammenhängende Fläche in einem
Arbeitsgang und mit möglichst konstantem Abstand bearbeitet werden.
Eigenschaften
Effektmischung aus Spiegelglasbruch
Brillanter Glitzereffekt
Gebrochene, lichtreflektierende Kanten
Größtkorn 0,6 bis 1,25 mm
Nichtbrennbar
Trockenes Granulat ohne Bindemittel
Geeignet für
Frisch aufgetragenen Caparol Strukturputz
Noch feuchte Putzoberflächen
Strukturierte Fassadenflächen
Akzentflächen und dekorative Fassadenteile
Gleichmäßigen Auftrag mit Trichterpistole
Bereiche ohne direkten Personenkontakt
Nicht dafür vorgesehen
Bereits getrocknete Strukturputze
Auftrag mit Rolle, Pinsel oder Glättkelle
Flächen mit direktem Körperkontakt
Handläufe, Sitzflächen oder Spielbereiche
Verarbeitung ohne Schutzbrille und Partikelfilter
Auftrag bei starkem Wind ohne Einhausung
Spiegelglasbruch nur außerhalb direkter Kontaktbereiche einsetzen:
Die Glaspartikel besitzen gebrochene, scharfkantige Kanten. Das
Granulat ist deshalb nur für Fassadenbereiche vorgesehen, bei denen
kein direkter Kontakt mit Personen oder Tieren zu erwarten ist.
Während des Spritzauftrags sind Schutzbrille und Partikelfilter P2
erforderlich.
Was macht Caparol Kreativeffekt Mirror besonders?
Lichtabhängiger Glitzereffekt
Die gebrochenen Spiegelglaskanten reflektieren Licht aus
unterschiedlichen Richtungen. Dadurch verändert sich die Wirkung
abhängig von Sonne, Beleuchtung und Betrachtungswinkel.
Effekt frei dosierbar
Über Auftragsmenge und Verteilung lässt sich der Effekt von
zurückhaltenden Lichtreflexen bis zu einer deutlich sichtbaren
Glitzerwirkung gestalten.
Direkt im Strukturputz
Das Granulat wird nicht als eigene Beschichtung aufgetragen,
sondern in die noch feuchte Oberfläche des frisch applizierten
Strukturputzes eingeblasen.
Passt der Kreativeffekt zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein reflektierender Fassadeneffekt gewünscht ist
ein geeigneter Caparol Strukturputz verarbeitet wird
der Effekt unmittelbar in den frischen Putz eingeblasen wird
Trichterpistole und geeigneter Kompressor vorhanden sind
die Fläche gleichmäßig in einem Zug bearbeitet werden kann
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der Strukturputz bereits eine Haut gebildet hat
starker Wind am Gerüst zu erwarten ist
die Fläche später direkt berührt werden kann
große Fassaden ohne Arbeitsabschnitte geplant sind
kein gleichmäßiger Probespritzauftrag möglich ist
Verbrauch und gewünschte Effektstärke
Dezenter Effekt
Bei ungefähr 0,1 kg/m² entsteht eine locker
verteilte, zurückhaltende Glitzerwirkung.
Rechnerische Reichweite: bis zu etwa 80 m² je
8-kg-Eimer.
Deutlicher Effekt
Bei ungefähr 0,3 kg/m² wird der Spiegelglaseffekt
wesentlich dichter und stärker sichtbar.
Rechnerische Reichweite: etwa 26,7 m² je
8-kg-Eimer.
Der tatsächliche Bedarf hängt von gewünschter Wirkung, Putzstruktur,
Spritzabstand und Gleichmäßigkeit des Auftrags ab. Vor Beginn der
Fassadenarbeiten empfiehlt sich eine ausreichend große Musterfläche.
Gerät und Arbeitsbereich vorbereiten
Für den Auftrag wird eine Trichterpistole mit ungefähr 4,5 mm Düse
benötigt. Der Kompressor muss eine Luftleistung von mindestens
250 Litern pro Minute bereitstellen. Der empfohlene Arbeitsdruck beträgt
ungefähr 0,8 bar.
Fassadenfläche und Gerüst gegen Wind schützen. Dadurch lässt sich
Materialverlust reduzieren und eine gleichmäßigere Verteilung erreichen.
Nicht zu beschichtende Flächen sorgfältig abdecken.
So wird Caparol Kreativeffekt Mirror verarbeitet
Den vorgesehenen Caparol Strukturputz vollständig und gleichmäßig
auftragen und strukturieren.
Kreativeffekt Mirror unmittelbar danach in den noch frischen und
ausreichend feuchten Strukturputz einblasen.
Die Trichterpistole ungefähr 40 bis 50 cm von der Oberfläche entfernt
halten.
Das Granulat mit gleichmäßigen kreisförmigen Bewegungen verteilen und
den Spritzabstand möglichst konstant halten.
Die Düsenöffnung über die Düsennadel begrenzen, damit die Nadel
während der Verarbeitung nicht blockiert.
Zusammenhängende Flächen ohne längere Unterbrechung fertigstellen,
damit keine ungleichmäßigen Wolken oder Übergänge entstehen.
Typische Fehler vermeiden
Strukturputz bereits angetrocknet
Auf einer bereits hautbildenden oder trockenen Oberfläche können
die Glaspartikel nicht mehr ausreichend im Strukturputz haften.
Ungleichmäßiger Spritzauftrag
Wechselnder Abstand, unterschiedliche Geschwindigkeit oder
Arbeitsunterbrechungen können sichtbare Wolken und unruhige
Effektzonen verursachen.
Windschutz fehlt
Wind verweht das leichte Granulat, erhöht den Materialverlust und
erschwert eine kontrollierte, gleichmäßige Verteilung.
Technische Daten
Produkttyp: Glimmereffektmischung
Material: feinteiliger Spiegelglasbruch
Gebindegröße: 8 kg
Dichte: ca. 1,2 g/cm³
Größtkorn: ca. 0,6 bis 1,25 mm
Brandverhalten: nichtbrennbar
Verbrauch: ca. 0,1 bis 0,3 kg/m²
Düse: ca. 4,5 mm
Kompressorleistung: mindestens 250 l/min
Luftdruck: ca. 0,8 bar
Spritzabstand: ca. 40 bis 50 cm
Temperatur: nach Vorgabe des verwendeten Strukturputzes
Das Granulat trocken lagern und den Behälter geschlossen halten.
Eingedrungene Feuchtigkeit kann die Rieselfähigkeit und den gleichmäßigen
Spritzauftrag beeinträchtigen.
Häufige Fragen
Kann der Kreativeffekt auf einen trockenen Putz gespritzt werden?
Nein. Für die Anhaftung muss das Granulat unmittelbar in den frisch
aufgetragenen und noch feuchten Strukturputz eingeblasen werden.
Wie stark ist der Glitzereffekt?
Die Wirkung hängt von Auftragsmenge, Putzstruktur, Lichteinfall und
Betrachtungswinkel ab. Eine Musterfläche erleichtert die Festlegung der
gewünschten Dosierung.
Kann das Granulat in erreichbaren Bereichen eingesetzt werden?
Nicht dort, wo direkter Kontakt mit Personen oder Tieren zu erwarten ist.
Die gebrochenen Glaspartikel besitzen scharfe Kanten.
Verarbeitungs- und Sicherheitshinweis:
Während des gesamten Spritzauftrags Schutzbrille und Partikelfilter
P2 tragen. Die angeschlossene Trichterpistole niemals auf Personen
oder Tiere richten. Arbeitsbereich absperren und verwehtes
Glasgranulat vollständig aufnehmen. Maßgeblich sind zusätzlich die
Verarbeitungsvorgaben des verwendeten Caparol Strukturputzes.
Caparol Capatect LithoPor 25kg
Caparol LithoPor K ist ein silikatischer Strukturputz mit gleichmäßiger
Korn-an-Korn-Oberfläche für Fassadenflächen. Er eignet sich als Deckputz
in Caparol Wärmedämm-Verbundsystemen und auf Caparol
Sanierputzsystemen.
Der hoch diffusionsoffene Fassadenputz basiert auf Kaliwasserglas mit
organischen Stabilisatoren. Zur Auswahl stehen die Körnungen K15, K20
und K30 im 25-kg-Eimer. LithoPor K wird besonders für die
Oberflächengestaltung historischer Gebäude empfohlen.
Eigenschaften
Silikatputz mit Korn-an-Korn-Struktur
Hoch diffusionsoffen
Spannungsarm
Witterungsbeständig
Mechanisch belastbar
Händisch und maschinell verarbeitbar
Geeignet für
Caparol Wärmedämm-Verbundsysteme
Caparol Sanierputzsysteme
Kalk-, Kalkzement- und Zementputze
Vorbereitete Leichtgrundputze
Vorbereitete Wärmedämmputze
Tragfähige mineralische Altanstriche
Nicht dafür vorgesehen
Waagrechte, der Witterung ausgesetzte Flächen
Flächen mit stehender oder dauernder Wasserbelastung
Feuchte oder nicht durchgetrocknete Untergründe
Lose oder nicht tragfähige Beschichtungen
Unbehandelte Dispersionsfarbenanstriche
Sichere Verhinderung von Feuchtigkeit oder Schimmel
Der Untergrund muss für einen Silikatputz geeignet sein:
LithoPor K verbindet sich mit geeigneten mineralischen Untergründen
durch Verkieselung. Alte Dispersionsfarben verhindern diese Reaktion
und müssen deshalb vor der Beschichtung vollständig entfernt werden.
Was macht Caparol LithoPor K besonders?
Hoch diffusionsoffen
Mit der Wasserdampfdurchlässigkeitsklasse V1 lässt der Putz
Wasserdampf sehr gut passieren und unterstützt einen
diffusionsoffenen Fassadenaufbau.
Silikatische Bindemittelbasis
Kaliwasserglas mit organischen Stabilisatoren ermöglicht die
Verbindung mit geeigneten mineralischen Untergründen und verleiht
der Oberfläche ihren mineralischen Charakter.
Für historische Fassaden
LithoPor K eignet sich durch seine mineralische Anmutung und hohe
Diffusionsoffenheit besonders für die Oberflächengestaltung
historischer Gebäude.
Passt der Fassadenputz zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein silikatischer Fassadenputz gesucht wird
eine Korn-an-Korn-Struktur gewünscht ist
der Fassadenaufbau hoch diffusionsoffen bleiben soll
ein geeigneter mineralischer Untergrund vorhanden ist
die Fläche vollständig nass in nass bearbeitet werden kann
Zuerst genauer prüfen, wenn …
alte Dispersionsfarben vorhanden sind
der Untergrund sandet oder stark saugt
Feuchtigkeit oder Ausblühungen sichtbar sind
offene Risse oder größere Putzausbesserungen bestehen
ein kräftiger oder sehr dunkler Farbton geplant ist
Körnung, Verbrauch und Reichweite
LithoPor K ist in drei Körnungen erhältlich. Mit zunehmender Körnung wird
die Oberflächenstruktur gröber und der Materialbedarf höher.
LithoPor K15
Richtverbrauch: ca. 2,4 kg/m².
Ein 25-kg-Eimer reicht rechnerisch für ungefähr
10,4 m².
LithoPor K20
Richtverbrauch: ca. 2,9 kg/m².
Ein 25-kg-Eimer reicht rechnerisch für ungefähr
8,6 m².
LithoPor K30
Richtverbrauch: ca. 3,9 kg/m².
Ein 25-kg-Eimer reicht rechnerisch für ungefähr
6,4 m².
Die Reichweiten sind rechnerische Richtwerte. Untergrundstruktur,
Verarbeitung und Abtönung können den tatsächlichen Verbrauch verändern.
Dunkle Farbtöne können einen höheren Materialbedarf verursachen.
Untergrund und Grundierung vorbereiten
Der Untergrund muss eben, sauber, tragfähig, vollständig durchgetrocknet
und frei von Verschmutzungen oder trennenden Stoffen sein. Neue
Unterputze mindestens drei bis vier Wochen durchhärten lassen.
Festhaftende mineralische Altanstriche reinigen. Nicht tragfähige oder
verwitterte Beschichtungen vollständig entfernen. Sandende Putze trocken
abbürsten, gründlich reinigen und nach Untergrundprüfung mit Silitol
Konzentrat grundieren.
Als Grundanstrich Caparol Putzgrund in einem annähernd passenden Farbton
auftragen. Nach ungefähr zwölf Stunden Trockenzeit kann LithoPor K
verarbeitet werden.
So wird Caparol LithoPor K verarbeitet
Das Material vor der Verarbeitung gründlich aufrühren. Falls
erforderlich, mit höchstens 2 % sauberem Wasser auf
Verarbeitungskonsistenz einstellen.
Den Putz mit einer rostfreien Stahlglättkelle vollflächig auftragen
und gleichmäßig auf Kornstärke abziehen.
Die noch nasse Oberfläche unmittelbar danach mit einer Kunststoff-
oder Edelstahlglättkelle gleichmäßig strukturieren.
Zusammenhängende Fassadenflächen mit ausreichend Personal zügig,
nass in nass und ohne längere Arbeitsunterbrechung fertigstellen.
Auf einer Fläche möglichst Material derselben Produktionsnummer
verwenden oder unterschiedliche Chargen vor Beginn vollständig
miteinander vermischen.
Typische Fehler vermeiden
Falscher Altanstrich
Alte Dispersionsfarben verhindern die erforderliche Verkieselung
und müssen vor dem Auftrag vollständig entfernt werden.
Fläche unterbrochen
Längere Arbeitsunterbrechungen können sichtbare Ansätze erzeugen.
Zusammenhängende Flächen daher konsequent nass in nass
fertigstellen.
Trocknung nicht geschützt
Regen während der Trocknung kann Wasserglasauswaschungen und
sichtbare Läufer verursachen. Auch Sonne, Wind und Nachtfrost
können das Oberflächenbild beeinträchtigen.
Trocknung und technische Daten
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitungstemperatur: +5 °C bis +30 °C
Gerüstschutznetz erforderlich
Nach ca. 24 Stunden trocken
Nach ca. 2 bis 3 Tagen belastbar
Geeignete Bedingungen mindestens 2 Tage einhalten
Werkzeugreinigung sofort mit Wasser
Produkttyp: Silikat-Strukturputz
Bindemittelbasis: Kaliwasserglas mit organischen Stabilisatoren
Körnungen: K15, K20 und K30
Gebindegröße: 25 kg
Wasseraufnahme: W2 – mittel
Wasserdampfdurchlässigkeit: V1 – hoch
Haftfestigkeit: mindestens 0,3 MPa
Brandverhalten: Euroklasse A2-s1, d0
Weiß ist als Lagerware verfügbar. Gewünschte Farbtöne werden werkseitig
abgetönt. Vor dem Auftrag Farbton und Ausmischung mit dem Originalmuster
vergleichen.
Das Produkt kühl, trocken und frostfrei lagern und vor direkter
Sonneneinstrahlung schützen. Originalverschlossen ist der Eimer ungefähr
ein Jahr lagerstabil.
Häufige Fragen
Ist LithoPor K rein mineralisch?
Die Bindemittelbasis besteht aus Kaliwasserglas mit organischen
Stabilisatoren. Die pauschale Aussage „frei von synthetischen
Bindemitteln“ wäre daher nicht korrekt.
Ist Caparol Putzgrund erforderlich?
Ja. Caparol Putzgrund wird in einem annähernd passenden Farbton
aufgetragen und muss vor dem Putzauftrag ungefähr zwölf Stunden
trocknen.
Kann LithoPor K Schimmel verhindern?
Nein. Die hohe Diffusionsoffenheit unterstützt den
Feuchteausgleich, kann Feuchteschäden oder Schimmelbildung bei
ungeeignetem Untergrund und falschem Systemaufbau aber nicht
verhindern.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Armierungsschicht und LithoPor K müssen
aufeinander abgestimmt sein. Waagrechte, bewitterte Flächen sind
ausgeschlossen. Glas, Keramik, Klinker, Naturstein und Metall
abdecken und Verunreinigungen sofort mit Wasser entfernen. Für
Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle Gebindeetikett und
das Sicherheitsdatenblatt der gelieferten Ausführung maßgeblich.
Caparol MultiPrimer 22 kg
Caparol MultiPrimer ist eine gebrauchsfertige, dispersionsgebundene
Grundierung für Holz- und Plattenwerkstoffe. Sie schafft eine griffige
Haftfläche für die anschließende vollflächige Verklebung von
Fassadendämmplatten.
Nach dem vollständigen Aushärten kann die Verklebung mit Caparol
Klebe- und Spachtelmasse 190 FEIN, Caparol Top-Fix-Kleber oder Caparol
Sockelfix Objekt erfolgen. Bei Blech und anderen kritischen Untergründen
muss die Eignung zuvor über eine Haftzugsfläche geprüft werden.
Eigenschaften
Gebrauchsfertige Haftgrundierung
Dispersionsgebunden
Bindemittel auf Styrolacrylatbasis
Griffige Körnung von 0,5 bis 1 mm
Auftrag mit Rolle oder Bürste
Farbton Grau
Geeignet für
Brettsperrholz und Kreuzlagenholz
OSB- und Spanplatten
Vollholzelemente
Zementgebundene Spanplatten
Geeignete Gipsplatten für außen
Geprüfte kritische Untergründe
Nicht ungeprüft verwenden
Blech ohne positive Abrissprobe
Feuchte oder verwitterte Holzoberflächen
Holz mit mehr als 15 % Feuchte
Lose oder nicht kraftschlüssig montierte Platten
Verschmutzte oder trennmittelhaltige Flächen
Punkt- oder Rand-Wulst-Verklebung
Nach MultiPrimer immer vollflächig verkleben:
Die Grundierung ist Teil eines abgestimmten Systemaufbaus. Nach
ausreichender Trocknung wird der freigegebene Caparol Kleber
vollflächig aufgetragen. Eine punktweise Verklebung oder eine
Rand-Wulst-Punkt-Verklebung ist für diesen Aufbau nicht vorgesehen.
Was macht Caparol MultiPrimer besonders?
Griffige Haftfläche
Die enthaltene Körnung erzeugt eine strukturierte Oberfläche,
an der der nachfolgende Caparol Klebemörtel sicher ansetzen kann.
Für Holzbausysteme
MultiPrimer ermöglicht innerhalb des freigegebenen Systems die
vollflächige Befestigung von Fassadendämmplatten auf geeigneten
Holz- und Plattenwerkstoffen.
Schutz vor früher Bewitterung
Auf neuwertigen Holzoberflächen kann die Grundierung frühzeitig
aufgetragen werden. Dadurch wird die Beeinträchtigung der späteren
Haftung durch UV-bedingte Holzschäden reduziert.
Passt der MultiPrimer zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
Dämmplatten auf Holz oder Plattenwerkstoffen verklebt werden
der Wandbildner kraftschlüssig befestigt ist
der Holzfeuchtegehalt höchstens 15 % beträgt
eine vollflächige Verklebung vorgesehen ist
ein freigegebener Caparol Kleber verwendet wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Blech oder ein nicht normgerechter Untergrund vorliegt
die Holzoberfläche bereits stark bewittert ist
Verunreinigungen oder Trennmittel vorhanden sind
der Untergrund beschichtet oder unbekannt ist
keine Haftzugsfläche angelegt werden kann
Untergrund vorbereiten
Der Wandbildner muss kraftschlüssig montiert sein. Die Oberfläche muss
sauber, trocken, tragfähig und frei von Staub, Fett, Trennmitteln und
anderen haftungsmindernden Stoffen sein.
Bei Holz darf der Feuchtegehalt zum Zeitpunkt des Grundierens höchstens
15 % betragen. MultiPrimer sollte aufgebracht werden, bevor oder
unmittelbar nachdem die Holzoberfläche der Witterung ausgesetzt wird.
Länger anhaltende UV-Belastung kann die Holzoberfläche schädigen und die
Haftung beeinträchtigen.
So wird Caparol MultiPrimer verarbeitet
Den Gebindeinhalt vor der Verarbeitung gründlich und gleichmäßig
aufrühren.
Die Grundierung vorzugsweise unverdünnt mit Rolle oder Bürste
gleichmäßig und vollflächig auftragen.
Falls zur Konsistenzregulierung erforderlich, höchstens 2 %
sauberes Wasser zugeben.
Die grundierte Fläche vor Regen, direkter Sonne, starkem Wind, Nebel,
Taupunktunterschreitung und Nachtfrost schützen.
Nach vollständiger Aushärtung die Dämmplatten mit Caparol
Klebe- und Spachtelmasse 190 FEIN, Top-Fix-Kleber oder Sockelfix
Objekt vollflächig verkleben.
Kritische Untergründe prüfen
Bei Blech und anderen nicht normgerechten Untergründen ist vor der
Flächenausführung zwingend eine Abrissprobe anzulegen. Dazu wird der
Untergrund gereinigt, vollflächig grundiert und nach der Trocknung mit
dem vorgesehenen Caparol Kleber und Glasgewebe beschichtet.
Nach fünf Tagen wird das Gewebe abgerissen. Bleiben Kleber und
Grundierung fest am Untergrund haften, gilt die Probe als positiv.
Bei einem negativen Ergebnis darf der Aufbau nicht ausgeführt werden.
Typische Fehler vermeiden
Holz zu feucht
Bei mehr als 15 % Holzfeuchte darf MultiPrimer nicht aufgetragen
werden. Die Feuchtigkeit kann Haftung und Trocknung
beeinträchtigen.
Zu früh weitergearbeitet
Die Dämmplatten dürfen erst nach vollständiger Aushärtung der
Grundierung verklebt werden. Unter üblichen Bedingungen beträgt
die Wartezeit ungefähr 24 Stunden.
Haftprüfung ausgelassen
Die allgemeine Bezeichnung „kritische Untergründe“ ist keine
pauschale Freigabe. Ohne positive Haftzugsfläche darf der Aufbau
dort nicht ausgeführt werden.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch: ca. 0,28 bis 0,32 kg/m².
Ein 22-kg-Gebinde reicht rechnerisch für ungefähr
69 bis 79 m².
Rauigkeit, Saugfähigkeit und Auftragstechnik können den
tatsächlichen Bedarf verändern. Den Verbrauch über eine
Probefläche kontrollieren.
Produkttyp: dispersionsgebundener Haftvermittler
Bindemittel: Styrolacrylat
Farbton: Grau
Gebindegröße: 22 kg
Korngröße: 0,5 bis 1 mm
Rohdichte: ca. 1.350 kg/m³
Verdünnung: bei Bedarf maximal 2 % Wasser
Überarbeitbar: nach ca. 24 Stunden
Mindesttemperatur: +5 °C
Caparol MultiPrimer kühl und frostfrei lagern. Originalverschlossen ist
das Gebinde ungefähr ein Jahr lagerstabil. Werkzeuge unmittelbar nach
Gebrauch mit Wasser reinigen.
Häufige Fragen
Kann nach der Grundierung im Rand-Wulst-Punkt-Verfahren geklebt werden?
Nein. Nach Caparol MultiPrimer erfolgt die Dämmplattenverklebung
vollflächig mit dem dafür vorgesehenen Caparol Kleber.
Ist Caparol MultiPrimer direkt für jedes Blech geeignet?
Nein. Bei Blech und anderen nicht normgerechten Untergründen muss zuerst
eine positive Abrissprobe durchgeführt werden.
Wie feucht darf der Holzuntergrund sein?
Der Holzfeuchtegehalt darf zum Zeitpunkt der Grundierung höchstens
15 % betragen.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Wandbildner, MultiPrimer, Dämmplatte, Kleber und mechanische
Befestigung müssen als abgestimmtes Caparol Fassadensystem
ausgeführt werden. Bei allen kritischen Untergründen ist vorab eine
Haftzugsfläche anzulegen. Für Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind
das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett der
gelieferten Charge maßgeblich.
Caparol Capatect PrimaPor 25kg
Caparol PrimaPor K ist ein silikonharzgebundener Strukturputz mit
gleichmäßiger Korn-an-Korn-Oberfläche für Fassadenflächen. Er eignet sich
als Deckputz in Caparol Wärmedämm-Verbundsystemen sowie auf Caparol
Sanierputzsystemen.
Der Putz ist hoch diffusionsoffen und nach vollständiger Durchtrocknung
wasserabweisend. Je nach gewünschter Oberflächenstruktur stehen die
Körnungen K15, K20, K30 und K40 im 25-kg-Eimer zur Auswahl.
Eigenschaften
Silikonharzputz für Außenflächen
Hoch diffusionsoffen
Nach Durchtrocknung hydrophob
Wasseraufnahme W3 – niedrig
Spannungsarm und witterungsbeständig
Händisch und maschinell verarbeitbar
Geeignet für
Caparol Wärmedämm-Verbundsysteme
Caparol Sanierputzsysteme
Neue Kalk-, Kalkzement- und Zementputze
Feste mineralische Altputze
Tragfähige Mineral- und Dispersionsanstriche
Gespachtelte Leicht- und Wärmedämmputze
Nicht dafür vorgesehen
Waagrechte, der Witterung ausgesetzte Flächen
Flächen mit stehendem oder dauerhaft einwirkendem Wasser
Feuchte oder nicht vollständig abgebundene Untergründe
Lose oder nicht tragfähige Altbeschichtungen
Verarbeitung ohne geeigneten Witterungsschutz
Sichere Verhinderung von Algen oder Schimmel
Untergrund und Witterung entscheiden über das Ergebnis:
PrimaPor K darf nur auf trockenen, tragfähigen und vollständig
abgebundenen Flächen verarbeitet werden. Regen, direkte Sonne, starker
Wind oder Nachtfrost können Struktur, Trocknung und Farbwirkung der
fertigen Putzfläche beeinträchtigen.
Was macht Caparol PrimaPor K besonders?
Niedrige Wasseraufnahme
Die durchgetrocknete Oberfläche ist hydrophob und der
Wasseraufnahmeklasse W3 zugeordnet. Niederschlagswasser dringt
dadurch nur begrenzt in die Putzschicht ein.
Hohe Diffusionsoffenheit
Mit der Wasserdampfdurchlässigkeitsklasse V1 bleibt der
Fassadenaufbau für Wasserdampf hoch durchlässig.
Geringe Verschmutzungsneigung
Die Silikonharzoberfläche nimmt nur wenig Wasser auf und besitzt
dadurch eine reduzierte Verschmutzungsneigung. Die tatsächliche
Beanspruchung hängt von Lage, Bewitterung und Umgebung ab.
Passt der Fassadenputz zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein Silikonharz-Deckputz für die Fassade gesucht wird
eine gleichmäßige Korn-an-Korn-Struktur gewünscht ist
niedrige Wasseraufnahme wichtig ist
der Fassadenaufbau diffusionsoffen bleiben soll
die Fläche vollständig nass in nass bearbeitet werden kann
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Feuchtigkeit oder Salzausblühungen sichtbar sind
der Untergrund sandet oder nicht sicher haftet
offene Risse oder größere Putzausbesserungen bestehen
eine waagrechte Fläche beschichtet werden soll
ein sehr dunkler oder intensiver Farbton geplant ist
Körnung, Verbrauch und Reichweite
Die Körnung bestimmt die Feinheit der Oberfläche und beeinflusst den
Materialverbrauch. Alle Varianten werden im 25-kg-Eimer geliefert.
PrimaPor K15
Verbrauch: ca. 2,4 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ca. 10,4 m² je Eimer.
PrimaPor K20
Verbrauch: ca. 2,9 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ca. 8,6 m² je Eimer.
PrimaPor K30
Verbrauch: ca. 3,9 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ca. 6,4 m² je Eimer.
PrimaPor K40
Verbrauch: ca. 4,8 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ca. 5,2 m² je Eimer.
Die Reichweiten sind rechnerische Richtwerte. Untergrundstruktur,
Auftragstechnik und Pigmentierung können den tatsächlichen Verbrauch
verändern. Dunkle Farbtöne können einen Mehrverbrauch verursachen.
Untergrund und Grundierung vorbereiten
Der Untergrund muss eben, sauber, trocken, tragfähig und frei von
Verschmutzungen, Sinterschichten, Ausblühungen und trennenden Stoffen
sein. Neue Unterputze mindestens drei bis vier Wochen durchhärten lassen.
Lose oder verwitterte Altbeschichtungen vollständig entfernen.
Sandende Putze gründlich reinigen und entsprechend ihrer Saugfähigkeit
grundieren. Ausgebesserte Putzstellen müssen vor der weiteren
Beschichtung vollständig abgebunden und trocken sein.
Als Grundanstrich Caparol Putzgrund in einem annähernd gleichen Farbton
auftragen. Nach ungefähr zwölf Stunden Trockenzeit kann PrimaPor K
verarbeitet werden.
So wird Caparol PrimaPor K verarbeitet
Das Material vor der Verarbeitung gründlich aufrühren. Falls
erforderlich, weiße Ware mit maximal 2 % sauberem Wasser auf
Verarbeitungskonsistenz einstellen.
Abgetöntes Material möglichst unverdünnt und höchstens mit 1 %
sauberem Wasser einstellen.
Den Putz mit einer rostfreien Stahlglättkelle vollflächig auftragen
und gleichmäßig auf Kornstärke abziehen.
Die noch nasse Oberfläche unmittelbar danach mit einer Kunststoff-
oder Edelstahlglättkelle gleichmäßig strukturieren.
Zusammenhängende Fassadenflächen mit ausreichend Personal zügig
nass in nass und ohne längere Arbeitsunterbrechung fertigstellen.
Typische Fehler vermeiden
Fläche unterbrochen
Arbeitsunterbrechungen können sichtbare Ansätze erzeugen.
Zusammenhängende Flächen deshalb ohne längere Pause nass in nass
fertigstellen.
Produktionsnummer gewechselt
Auf einer Fläche möglichst nur Material derselben
Produktionsnummer verwenden. Unterschiedliche Chargen vor Beginn
vollständig miteinander vermischen.
Trocknung nicht geschützt
Regen, starker Wind, direkte Sonne und Nachtfrost können Struktur,
Farbwirkung und Trocknung beeinträchtigen. Ein Gerüstschutznetz
und geeignete Abdeckungen sind erforderlich.
Trocknung und technische Daten
Trocknung und Verarbeitung
Verarbeitungstemperatur: +5 °C bis +30 °C
Nach ca. 24 Stunden trocken
Nach ca. 2 bis 3 Tagen belastbar
Geeignete Bedingungen mindestens 2 Tage einhalten
Werkzeugreinigung sofort mit Wasser
Produkttyp: Silikonharz-Strukturputz
Körnungen: K15, K20, K30 und K40
Gebindegröße: 25 kg
Bindemittelbasis: Silikonharz-Emulsion
Wasseraufnahme: W3 – niedrig
Wasserdampfdurchlässigkeit: V1 – hoch
Haftfestigkeit: mindestens 0,3 MPa
Brandverhalten: Euroklasse A2-s1, d0
Weiß ist als Lagerware verfügbar; gewünschte Farbtöne werden werkseitig
abgetönt. Das Produkt kühl, trocken und frostfrei lagern und vor direkter
Sonneneinstrahlung schützen. Originalverschlossen ist es ungefähr ein
Jahr lagerstabil.
Häufige Fragen
Welche Körnung ist am feinsten?
K15 ergibt die feinste angebotene Korn-an-Korn-Struktur. K40
erzeugt die gröbste Struktur und benötigt entsprechend mehr
Material.
Ist Caparol Putzgrund erforderlich?
Ja. Caparol Putzgrund wird in einem annähernd passenden Farbton
aufgetragen und muss vor dem Putzauftrag ausreichend trocknen.
Verhindert der Putz Schimmel oder Algen?
Nein. Die hydrophobe und diffusionsoffene Oberfläche kann die
Feuchteaufnahme und einen anfänglichen mikrobiellen Befall
reduzieren, aber nicht dauerhaft ausschließen.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Armierungsschicht und PrimaPor K müssen
aufeinander abgestimmt sein. Vor dem Auftrag Farbton und Ausmischung
mit dem Muster vergleichen. Glas, Keramik, Klinker, Naturstein und
Metall abdecken und Verunreinigungen sofort mit Wasser entfernen.
Caparol Putzgrund 7 kg / 25 kg (Capatect)
Caparol Putzgrund ist eine gefüllte, pigmentierte Grundierung und
Haftbrücke für Caparol Deckputze. Er wird auf mineralischen Untergründen,
Armierungsschichten und in Caparol Wärmedämm-Verbundsystemen vor dem
abschließenden Strukturputz eingesetzt.
Die deckende Grundierung gleicht das Saugverhalten aus, verbessert die
Haftung und erleichtert das Aufziehen sowie Strukturieren des Oberputzes.
Sie ist in Weiß erhältlich und kann annähernd passend zum Farbton der
nachfolgenden Putzbeschichtung eingefärbt werden.
Eigenschaften
Gefüllte und pigmentierte Grundierung
Hohe Haftvermittlung
Gleicht die Untergrundsaugfähigkeit aus
Verlängert die Offenzeit des Deckputzes
Reduziert die Wasseraufnahme des Untergrunds
Wasserverdünnbar
Geeignet für
Armierungsschichten in Caparol Dämmsystemen
Mineralische Unterputze der Gruppen P II und P III
Beton
Gipskarton und geeignete Innenputze
Holz und Plattenwerkstoffe im Holzbau
Caparol Struktur- und Buntsteinputze
Nicht dafür vorgesehen
Ersatz für eine Bauwerksabdichtung
Dauerhafte Verwendung ohne Schlussbeschichtung
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Nicht durchgetrocknete Armierungsschichten
Verarbeitung bei Regen oder starkem Wind
Auftrag auf verschmutzte oder trennende Flächen
Den Putzgrund möglichst passend zum Deckputz einfärben:
Besonders unter feinkörnigen, farbigen und mehrfarbigen Oberputzen
vermindert ein annähernd passender Grundfarbton das Durchscheinen des
Untergrunds und unterstützt ein gleichmäßiges Erscheinungsbild.
Was macht Caparol Putzgrund besonders?
Erleichtert den Putzauftrag
Die griffige Oberfläche erleichtert das gleichmäßige Aufziehen
und Strukturieren nachfolgender Deckputze.
Gleichmäßiger Untergrund
Unterschiedlich saugende Bereiche werden egalisiert. Dadurch
bleibt der nachfolgende Putz länger offen und lässt sich
gleichmäßiger bearbeiten.
Aufbrennsperre
Bei warmem oder sehr trockenem Untergrund vermindert der
Putzgrund einen zu schnellen Wasserentzug aus mineralischen und
silikatischen Oberputzen.
Passt der Putzgrund zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein Caparol Deckputz aufgetragen wird
eine Armierungsschicht grundiert werden muss
der Untergrund unterschiedlich oder stark saugt
ein angewitterter Unterputz vorliegt
ein gleichmäßiger Grundfarbton benötigt wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Feuchtigkeit oder Ausblühungen sichtbar sind
der Untergrund sandet oder nicht sicher haftet
die Armierungsschicht noch nicht durchgetrocknet ist
eine Abdichtung gegen Wasser benötigt wird
ein systemfremder Oberputz verwendet werden soll
Gebinde, Verbrauch und Reichweite
7-kg-Eimer
Richtverbrauch: ca. 0,22 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ungefähr 31,8 m².
25-kg-Eimer
Richtverbrauch: ca. 0,22 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ungefähr 113,6 m².
Die Reichweiten sind rechnerische Richtwerte. Saugfähigkeit, Rauigkeit,
Auftragstechnik und Einfärbung können den tatsächlichen Materialbedarf
verändern. Den exakten Verbrauch über eine Probefläche ermitteln.
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Verschmutzungen, Trennmitteln und anderen haftungsmindernden Stoffen sein.
Neue Unterputze mindestens drei bis vier Wochen durchhärten lassen.
Armierungsschichten in Caparol Dämmsystemen müssen vollständig abgebunden
und durchgetrocknet sein. Lose oder nicht tragfähige Bereiche vor der
Grundierung entfernen und mit einem geeigneten Systemmaterial
ausbessern.
So wird Caparol Putzgrund verarbeitet
Den Gebindeinhalt vor der Verarbeitung gründlich und gleichmäßig
aufrühren.
Den Putzgrund möglichst unverdünnt mit Rolle, Bürste oder geeignetem
Spritzgerät gleichmäßig auftragen.
Falls zur Konsistenzregulierung erforderlich, höchstens 5 % sauberes
Wasser zugeben.
Fehlstellen, Läufer und stark unterschiedlich deckende Bereiche
vermeiden.
Die Grundierung vollständig trocknen lassen und den Deckputz
frühestens nach ungefähr zwölf Stunden auftragen.
Typische Fehler vermeiden
Falscher Grundfarbton
Ein stark abweichender Farbton kann besonders unter
feinkörnigen oder mehrfarbigen Oberputzen sichtbar
durchscheinen.
Zu früh überarbeitet
Eine noch feuchte Grundierung kann die Haftung, Trocknung und
Oberflächenwirkung des nachfolgenden Deckputzes beeinträchtigen.
Als Endbeschichtung belassen
Caparol Putzgrund ist eine Zwischenbeschichtung. Ohne
nachfolgenden Deckputz ist er nur eingeschränkt
witterungsbeständig.
Trocknung und technische Daten
Verarbeitung und Trocknung
Mindesttemperatur: +5 °C
Nach ca. 4 Stunden oberflächentrocken
Nach ca. 12 Stunden überarbeitbar
Nicht bei Regen oder starkem Wind verarbeiten
Vor direkter Sonne und Nachtfrost schützen
Werkzeugreinigung sofort mit Wasser
Produkttyp: pigmentierte Putzgrundierung
Bindemittel: Acrylatcopolymer, Silikonharz und Silikate
Gebindegrößen: 7 kg und 25 kg
Farbton: Weiß, abtönbar
Dichte: ca. 1,48 g/cm³
Diffusionswiderstandszahl µ: ca. 355
Auftrag: Streichen, Rollen oder Spritzen
Verdünnung: bei Bedarf maximal 5 % Wasser
Caparol Putzgrund kühl und frostgeschützt lagern, große
Temperaturschwankungen vermeiden und vor direkter Sonneneinstrahlung
schützen. Angebrochene Eimer gut verschließen. Originalverschlossen ist
das Produkt mindestens 24 Monate haltbar.
Häufige Fragen
Muss jeder pastöse Deckputz grundiert werden?
Ja. Pastöse Caparol Deckputze benötigen vor dem Auftrag eine
geeignete Grundierung mit Caparol Putzgrund.
Kann der Putzgrund verdünnt werden?
Grundsätzlich wird er unverdünnt verarbeitet. Zur
Konsistenzregulierung dürfen höchstens 5 % sauberes Wasser
zugegeben werden.
Ist Caparol Putzgrund wasserdicht?
Nein. Er reduziert die Wasseraufnahme des Untergrunds, ersetzt
aber weder eine Abdichtung noch eine witterungsbeständige
Schlussbeschichtung.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Putzgrund, Farbton und Deckputz müssen aufeinander
abgestimmt sein. Die Grundierung vollständig trocknen lassen und
anschließend zeitnah mit dem vorgesehenen Caparol Deckputz
überarbeiten. Für Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle
Gebindeetikett und das Sicherheitsdatenblatt der gelieferten
Ausführung maßgeblich.
CAPAROL Capatect Schraubdübel Holz 100Stk.
Der Caparol Schraubdübel Holz dient zur zusätzlichen mechanischen
Befestigung von Caparol Dämmplatten auf Außenwänden in Holzbauart.
Er besteht aus einem weißen Polyamid-Dübelteller mit vormontierter,
verzinkter Holzschraube.
Der 60-mm-Dübelteller kann oberflächenbündig oder im Dämmstoff versenkt
montiert werden. Entscheidend sind ein tragfähiger Holzuntergrund, die
passende Dübellänge und die für das jeweilige Holzbauteil vorgeschriebene
Mindesteinbindetiefe.
Aufbau und Eigenschaften
Polyamid-Dübelteller in Weiß
Vormontierte, verzinkte Holzschraube
Tellerdurchmesser 60 mm
Schraubengewinde 6 mm
Schraubenantrieb TX 25
Bündige oder versenkte Montage
Geeignet für
Außenwände in Holzbauart
Bretter aus Voll- und Nadelholz
Vollholz und geeignete Schichtholzbauteile
OSB-Platten
Kunstharzgebundene Spanplatten
Nutzungskategorie H gemäß ETA
Nicht dafür vorgesehen
Beton und Mauerwerk
Nicht tragfähige Holzplatten
Untergründe mit zu geringer Materialstärke
Montage ohne vollflächige Verklebung
Dübelung in ein bereits erhärtetes Kleberbett
Befestigung ohne ausreichende Einbindetiefe
Dübellänge und Einbindetiefe müssen zusammenpassen:
Die Schraube muss Dämmplatte und Kleberbett vollständig durchdringen
und anschließend ausreichend tief im tragenden Holzbauteil greifen.
Nicht tragende Zwischenlagen dürfen nicht als Einbindetiefe
angerechnet werden.
Was macht den Schraubdübel Holz besonders?
Zwei Montagearten
Der Dübelteller kann direkt bündig auf der Dämmstoffoberfläche
sitzen oder mit dem passenden Caparol Montage-Tool ungefähr
20 mm tief versenkt werden.
Abgedeckter Schraubenkopf
Bei oberflächenbündiger Montage wird der Schraubenkopf mit dem
beigelegten PS-Stopfen verschlossen. Dadurch bleibt der
Befestigungspunkt sauber abgedeckt.
Versenkte Ausführung
Bei versenkter Montage wird die Öffnung mit einer zum Dämmstoff
passenden Rondelle geschlossen. Die Montagetechnik arbeitet ohne
Frässtaub.
Passt der Schraubdübel zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
Caparol Dämmplatten auf einer Holzwand befestigt werden
der Untergrund eben und ausreichend tragfähig ist
die Dämmplatten vollflächig verklebt werden
die Dübelung in das noch nasse Kleberbett erfolgen kann
die erforderliche Dübellänge festgelegt wurde
bündige oder versenkte Montage vorgesehen ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Art oder Stärke des Holzuntergrunds unbekannt sind
Platten beschädigt, aufgeweicht oder gealtert sind
nicht tragende Zwischenlagen vorhanden sind
ein abweichendes Dämmsystem verwendet wird
Dübellänge oder Befestigungsbild nicht festgelegt sind
Zweifel an der Auszugfestigkeit bestehen
Mindesteinbindetiefe nach Holzuntergrund
Die erforderliche Gewindeeinbindung ist vom tragenden Holzbauteil
abhängig. Maßgeblich ist die tatsächlich im tragfähigen Material
erreichte Tiefe.
Voll- und Nadelholzbretter
Mindestens 24 mm.
Voll- und Schichtholz
Mindestens 35 mm.
OSB-Platten
Mindestens 15 mm.
Kunstharzgebundene Spanplatten
Mindestens 16 mm.
Orientierung für die Längenauswahl:
Dämmstoffdicke + tatsächliches Kleberbett + vorgeschriebene
Einbindetiefe ergeben die mindestens benötigte Dübellänge. Das
Ergebnis auf die nächste ausreichend lange verfügbare Variante
aufrunden.
So wird der Schraubdübel montiert
1. Dämmplatte verkleben
Die Dämmplatte nach dem freigegebenen Caparol-Systemaufbau
vollflächig in das frische Kleberbett einlegen und eben
ausrichten.
2. Dübel sofort setzen
Den Schraubdübel am vorgesehenen Befestigungspunkt ansetzen und
noch vor dem Abbinden des Klebers in das tragende Holzbauteil
einschrauben.
3. Befestigung kontrollieren
Der Teller muss korrekt sitzen und die Schraube sicher greifen.
Dreht sie leer durch, besitzt der Dübel keine wirksame
Befestigungsfunktion.
Bündige oder versenkte Montage
Oberflächenbündig
Die Schraube mit einem Schraubgerät und TX-25-Bit eindrehen, bis
der Dübelteller bündig auf der Dämmstoffoberfläche sitzt.
Anschließend den beigelegten PS-Stopfen in den Dübelschaft
einsetzen.
Im Dämmstoff versenkt
Den Dübel mit dem passenden Caparol Montage-Tool ungefähr
20 mm tief setzen. Danach eine zum Dämmstoff passende Rondelle
aus PS, Dalmatiner, Mineralwolle oder Hanf flächenbündig
einsetzen.
Typische Fehler vermeiden
Schraube dreht leer
Findet die Schraube keinen ausreichenden Halt, darf der
Befestigungspunkt nicht als wirksamer Dübel gewertet werden.
Rondelle sitzt locker
Lockere Dämmstoffrondellen niemals mit PU-Schaum einkleben.
Rondellengröße, Öffnung und Zustand des Schneidrings prüfen.
Rondelle sitzt zu tief
Zu tief sitzende Rondellen wieder entfernen. Die entstandene
Vertiefung darf nicht einfach mit Spachtelmasse aufgefüllt
werden.
Bedarf und Zubehör
Verpackungsinhalt
Ein Karton enthält 100 Schraubdübel. Die PS-Stopfen für die
oberflächenbündige Montage sind beigelegt.
Erforderliche Dübelanzahl
Die benötigte Anzahl je Quadratmeter richtet sich nach
Systemzulassung, Windlastbemessung und objektspezifischem
Befestigungsplan.
Zubehör für versenkte Montage
Zusätzlich werden das passende Caparol Montage-Tool und eine
auf den verwendeten Dämmstoff abgestimmte Rondelle benötigt.
Lagerung und Transport
Die Schraubdübel trocken und vor Feuchtigkeit geschützt lagern. Kartons
bis zur Verarbeitung geschlossen halten und Dübelteller, Schrauben sowie
Stopfen vor Beschädigung und Verschmutzung schützen.
Häufige Fragen
Ist der Dübel für Beton oder Mauerwerk geeignet?
Nein. Diese Ausführung ist für geeignete Holzuntergründe der
Nutzungskategorie H vorgesehen.
Wann wird der Schraubdübel gesetzt?
Unmittelbar nach dem vollflächigen Verkleben der Dämmplatte und
noch während das Kleberbett nass ist.
Wie wird die richtige Dübellänge gewählt?
Dämmstoffdicke und Kleberbett zur vorgeschriebenen
Einbindetiefe im tragenden Holzbauteil addieren und die nächste
ausreichend lange Variante wählen.
Technische Daten
Produkttyp: Schraubdübel für Holzuntergründe
Anwendung: zusätzliche mechanische Dämmplattenbefestigung
Einsatzbereich: Außenwände in Holzbauart
Europäische Technische Bewertung: ETA-20/0670
Nutzungskategorie: H
Tellerdurchmesser: 60 mm
Schraubengewinde: 6 mm
Tellerelement: Polyamid
Schraube: verzinkter Kohlenstoffstahl
Schraubenantrieb: TX 25
Montage: oberflächenbündig oder versenkt
Versenktiefe mit Montage-Tool: ca. 20 mm
Verpackungsinhalt: 100 Stück
Lagerung: trocken und vor Feuchtigkeit geschützt
Montage- und Systemhinweis:
Dübellänge, Dübelanzahl und Befestigungsbild müssen zum zugelassenen
Caparol Dämmsystem, zum vorhandenen Holzbauteil und zum konkreten
Objekt passen. Bei Zweifeln an der Untergrundfestigkeit sind
Dübelauszugsversuche am Objekt erforderlich.
Beim versenkten Setzen vorsichtig mit dem Schneidring des
Montage-Tools arbeiten. Aufgrund der scharfen Schneidkante besteht
Verletzungsgefahr.
CAPAROL Capatect Schraubdübel ST Carbon K 100 Stück
Der Caparol Schraubdübel ST Carbon K dient zur mechanischen Befestigung
von Wärmedämm-Verbundsystemen auf geeigneten mineralischen
Wandbaustoffen. Er besteht aus einem Kunststoffschaft mit
60-mm-Dübelteller und einer vormontierten Kunststoffschraube.
Der Dübel ist für Dämmstoffdicken von 6 bis 28 cm vorgesehen und kann
oberflächenbündig oder versenkt montiert werden. Die passende Länge
richtet sich nach Dämmstoff, Kleberbett, nicht tragenden Zwischenschichten
und der erforderlichen Verankerung im tragfähigen Untergrund.
Aufbau und Eigenschaften
Kunststoffschaft mit Dübelteller
Vormontierte Kunststoffschraube
Tellerdurchmesser 60 mm
Dübelschaftdurchmesser 8 mm
Spezieller 5-Stern-TORX-Antrieb
ETA-21/0293
Geeignet für
Beton
Vollziegel
Geeignete Lochziegel
Leichtbeton
Porenbeton
Nutzungskategorien A bis E
Nicht ungeprüft verwenden
Holz- und Holzwerkstoffuntergründe
Dämmstoffdicken unter 6 oder über 28 cm
Lose oder nicht tragfähige Wandbaustoffe
Montage durch ein noch feuchtes Kleberbett
Ohne passenden Spezialbit oder Setzwerkzeug
Bei ungeklärter Untergrundfestigkeit
Dübellänge und Werkzeug vor der Bestellung prüfen:
In den Nutzungskategorien A bis D sind mindestens 30 mm, bei
Porenbeton mindestens 50 mm Verankerung im tragfähigen Baustoff
erforderlich. Zusätzlich wird für die Kunststoffschraube ein
spezieller 5-Stern-TORX-Bit benötigt.
Was macht den Schraubdübel ST Carbon K besonders?
Kunststoffschraube
Das Spreizelement besteht aus glasfaserverstärktem Polyamid. Der
Schraubdübel besitzt damit keine herkömmliche verzinkte
Stahlschraube.
Zwei Montagearten
Der Dübelteller kann direkt auf der Dämmstoffoberfläche sitzen
oder nach vorherigem Ausfräsen versenkt eingebaut werden.
Für 6 bis 28 cm Dämmstoff
Die aktuelle Produktreihe umfasst elf Ausführungen für
unterschiedliche Dämmstoff- und Wandaufbauten innerhalb dieses
Dickenbereichs.
Passt der Schraubdübel zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein Caparol WDVS mechanisch befestigt wird
ein geeigneter mineralischer Untergrund vorliegt
der Dämmstoff zwischen 6 und 28 cm dick ist
das Kleberbett bereits ausgetrocknet ist
die benötigte Dübellänge bekannt ist
bündige oder versenkte Montage vorgesehen ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der Wandbaustoff nicht eindeutig bekannt ist
Altputz oder weitere Zwischenlagen vorhanden sind
der Untergrund mürbe oder beschädigt erscheint
ein abweichendes Dämmsystem verwendet wird
Dübelanzahl oder Befestigungsbild nicht feststehen
Zweifel an der Auszugfestigkeit bestehen
Dübellänge und Verankerung
Nutzungskategorien A bis D
In geeigneten Untergründen aus Beton, Voll- und Lochsteinen sowie
Leichtbeton sind mindestens 30 mm Verankerung im
tragfähigen Baustoff erforderlich.
Nutzungskategorie E
Bei geeignetem Porenbeton sind mindestens
50 mm Verankerung im tragfähigen Wandbaustoff
notwendig.
Für die Längenauswahl werden Dämmstoffdicke, Kleberbett, Altputz und
andere nicht tragende Zwischenschichten zur vorgeschriebenen
Verankerungstiefe addiert. Danach wird die nächste ausreichend lange
Dübelvariante gewählt.
So wird der Schraubdübel montiert
Die Dübelmontage erst beginnen, wenn das Kleberbett ausreichend
ausgetrocknet ist.
Das Bohrloch mit 8 mm Durchmesser rechtwinkelig in den tragenden
Untergrund bohren. Die Bohrlochtiefe beträgt mehr als 40 mm
beziehungsweise 60 mm bei Porenbeton.
In Lochsteinen und Porenbeton ohne Schlag bohren und das Bohrloch
anschließend vollständig von Bohrmehl befreien.
Den Dübel einschieben, bis der Dübelteller an der
Dämmstoffoberfläche beziehungsweise an der vorbereiteten Vertiefung
anliegt.
Die Kunststoffschraube mit dem vorgesehenen 5-Stern-Bit eindrehen
und danach den festen Sitz im Untergrund kontrollieren.
Oberflächenbündige Montage
Den Dübel mit dem passenden Caparol Profi Montage Tool setzen,
bis dessen Anschlagscheibe bündig auf der Dämmstoffoberfläche
anliegt.
Versenkte Montage
Die Tellervertiefung zuerst mit dem Caparol Rondellen-Fräskopf
herstellen. Anschließend den Dübel setzen und eine passende
Polystyrol-, Dalmatiner- oder Mineralfaser-Rondelle
flächenbündig einsetzen.
Typische Fehler vermeiden
Falscher Bit verwendet
Die Kunststoffschraube besitzt einen speziellen
5-Stern-TORX-Antrieb. Ein gewöhnlicher Torx-Bit ist dafür nicht
vorgesehen.
Dübel sitzt nicht fest
Ein nicht ausreichend verankerter Dübel besitzt keine
Befestigungsfunktion. Er muss entfernt und in angemessenem
Abstand ersetzt werden.
Rondelle sitzt nicht richtig
Lockere Rondellen nicht mit PU-Schaum oder Dämmplattenkleber
einkleben. Zu tief sitzende Rondellen wieder herausnehmen und die
Vertiefung nicht mit Spachtelmasse auffüllen.
Bedarf und technische Daten
Erforderliche Dübelanzahl
Die Technische Information nennt abhängig von Dämmstoff,
Gebäudehöhe, Lage und Windsogbelastung
6 bis 12 Dübel je m². Maßgeblich bleibt der
objektspezifische Befestigungsplan.
Produkttyp: WDVS-Schraubdübel
Europäische Technische Bewertung: ETA-21/0293
Nutzungskategorien: A, B, C, D und E
Dämmstoffdicke: 6 bis 28 cm
Tellerdurchmesser: 60 mm
Dübelschaftdurchmesser: 8 mm
Antrieb: spezieller 5-Stern-TORX
Farbton: Dunkelgrau
Die Schraubdübel trocken und vor Feuchtigkeit geschützt lagern.
Häufige Fragen
Passt ein normaler Torx-Bit?
Nein. Der Dübel benötigt den dafür vorgesehenen speziellen
5-Stern-TORX-Bit.
Wird bei bündiger Montage eine Rondelle benötigt?
Nein. Dämmstoffrondellen werden nur bei der versenkten Montage
eingesetzt.
Was tun bei zweifelhaftem Untergrund?
Bestehen Bedenken hinsichtlich der Untergrundfestigkeit, sind
Dübelauszugsversuche am konkreten Objekt durchzuführen.
Montage- und Systemhinweis:
Dübellänge, Verankerungstiefe, Dübelanzahl und Befestigungsbild müssen
zum tragfähigen Wandbaustoff, zum verwendeten Caparol Dämmsystem und
zum konkreten Objekt passen. Nicht tragende Schichten dürfen nicht
zur Verankerungstiefe gerechnet werden.
CAPAROL Capatect Universaldübel 053
Der Caparol Universaldübel 053 dient zur mechanischen Befestigung von
Caparol Wärmedämm-Verbundsystemen auf geeigneten mineralischen
Wandbaustoffen. Er besteht aus einem Kunststoffschaft mit
60-mm-Dübelteller und einer vormontierten, verzinkten Schraube.
Der Dübel kann oberflächenbündig oder ungefähr 20 mm tief im Dämmstoff
versenkt montiert werden. Die richtige Ausführung und Dübellänge richten
sich nach dem vorhandenen Untergrund, der Dämmstoffdicke und den zu
überbrückenden nicht tragenden Schichten.
Aufbau und Eigenschaften
Kunststoffschaft mit Dübelteller
Vormontierte, verzinkte Schraube
Tellerdurchmesser 60 mm
Dübelschaftdurchmesser 8 mm
Schraubenantrieb TX 30
Bündige oder versenkte Montage
Geeignete Untergründe
Beton
Vollziegel
Geeignete Lochziegel
Leichtbeton
Porenbeton
Nutzungskategorien A bis E
Nicht dafür vorgesehen
Holz- und Holzwerkstoffuntergründe
Lose oder nicht tragfähige Wandbaustoffe
Montage durch ein noch feuchtes Kleberbett
Zu kurze Dübel ohne ausreichende Verankerung
Ungeprüfte Verwendung außerhalb des Caparol Systems
Zweifelhafte Untergründe ohne Auszugsversuch
Dübellänge nicht nur nach der Dämmstoffdicke wählen:
Dämmstoff, Kleberbett, Altputz und andere nicht tragende Schichten
müssen vollständig überbrückt werden. Anschließend sind mindestens
25 mm Verankerung im tragfähigen Untergrund beziehungsweise 65 mm bei
Porenbeton erforderlich.
Was macht den Universaldübel 053 besonders?
Zwei Montagearten
Der Dübelteller kann direkt bündig auf der Dämmstoffoberfläche
sitzen oder mit dem passenden Montage-Tool versenkt werden.
Passender Oberflächenabschluss
Bei bündiger Montage wird die Schrauböffnung mit einem
Dübelstopfen verschlossen. Versenkte Dübel werden mit einer zum
Dämmstoff passenden Rondelle abgedeckt.
Große Längenauswahl
Der Hersteller führt 18 Ausführungen von 115 bis 455 mm. Dadurch
kann die Dübellänge an unterschiedliche Dämmstoff- und
Wandaufbauten angepasst werden.
Passt der Universaldübel zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein Caparol WDVS mechanisch befestigt wird
ein geeigneter mineralischer Wandbaustoff vorliegt
das Kleberbett bereits ausgetrocknet ist
Untergrund und benötigte Dübellänge bekannt sind
bündige oder versenkte Montage vorgesehen ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der Wandbaustoff nicht eindeutig bekannt ist
Altputz oder weitere Zwischenlagen vorhanden sind
der Untergrund mürbe oder beschädigt erscheint
Dübelanzahl oder Befestigungsbild nicht feststehen
Zweifel an der Auszugfestigkeit bestehen
Dübellänge und Verankerung
Nutzungskategorien A bis D
In geeigneten Untergründen aus Beton, Voll- und Lochsteinen sowie
Leichtbeton sind mindestens 25 mm Verankerung im tragfähigen
Baustoff erforderlich.
Nutzungskategorie E
Bei geeignetem Porenbeton sind mindestens 65 mm Verankerung im
tragfähigen Wandbaustoff zu berücksichtigen.
Für die Längenauswahl werden Dämmstoffdicke, Kleberbett, Altputz und
sonstige nicht tragende Zwischenschichten zur erforderlichen
Verankerungstiefe addiert. Danach wird die nächste ausreichend lange
Dübelvariante gewählt.
So wird der Universaldübel montiert
Die Dübelmontage erst beginnen, wenn das Kleberbett ausreichend
ausgetrocknet ist.
Das Bohrloch mit 8 mm Durchmesser rechtwinkelig in den tragenden
Untergrund bohren. In Lochsteinen und Porenbeton ohne Schlag arbeiten.
Das Bohrloch sorgfältig von Bohrmehl befreien und den Dübel
einschieben, bis der Teller an der Dämmstoffoberfläche anliegt.
Die vormontierte Schraube mit einem TX-30-Bit eindrehen und den
festen Sitz des Dübels im Untergrund kontrollieren.
Den Befestigungspunkt abhängig von der Montageart mit Dübelstopfen
oder einer passenden Dämmstoffrondelle verschließen.
Oberflächenbündige Montage
Den Dübelteller bündig und fest auf der Dämmstoffoberfläche
positionieren. Anschließend die Schrauböffnung mit dem passenden
Caparol Dübelstopfen verschließen.
Versenkte Montage
Den Dübel mit dem Caparol Universaldübel-Tool Vario ungefähr
20 mm tief setzen. Danach eine passende Polystyrol-, Dalmatiner-,
Mineralfaser- oder Hanffaser-Rondelle flächenbündig einsetzen.
Wurde das Fassadensystem bei WERKMIT gekauft, kann unser Kundendienst
prüfen, ob das benötigte Montage-Tool gegen eine geringe Abnützungsgebühr
zur Verfügung gestellt werden kann.
Typische Fehler vermeiden
Bohrloch nicht gereinigt
Bohrmehl oder ein abgenutzter Bohrer können das Einsetzen
erschweren und die sichere Verankerung beeinträchtigen.
Dübel sitzt nicht fest
Ein nicht ausreichend verankerter Dübel besitzt keine Funktion.
Er muss entfernt und in angemessenem Abstand ersetzt werden.
Rondelle sitzt nicht richtig
Lockere Rondellen nicht mit PU-Schaum einkleben. Zu tief sitzende
Rondellen wieder herausnehmen und die Vertiefung nicht mit
Spachtelmasse auffüllen.
Bedarf und technische Daten
Erforderliche Dübelanzahl
Die Technische Information nennt abhängig von Dämmstoff,
Gebäudehöhe, Lage und Windsogbelastung 6 bis 12 Dübel je m².
Maßgeblich bleibt der objektspezifische Befestigungsplan.
Produkttyp: WDVS-Schraubdübel
Europäische Technische Bewertung: ETA-13/0009
Nutzungskategorien: A, B, C, D und E
Tellerdurchmesser: 60 mm
Dübelschaftdurchmesser: 8 mm
Schraubenantrieb: TX 30
Längen: 115 bis 455 mm
Farbton: Carbongrau
Die Dübel bis zur Verarbeitung vor Regen, starker Hitze, Frost,
Beschädigung und Verformung geschützt lagern.
Häufige Fragen
Wann darf gedübelt werden?
Die Montage erfolgt erst durch das ausreichend ausgetrocknete
Kleberbett.
Wird immer eine Rondelle benötigt?
Nein. Rondellen werden nur bei versenkter Montage verwendet.
Bündig gesetzte Dübel werden mit einem Dübelstopfen verschlossen.
Was tun bei unsicherem Untergrund?
Bestehen Zweifel an der Untergrundfestigkeit, müssen
Dübelauszugsversuche am konkreten Objekt durchgeführt werden.
Montage- und Systemhinweis:
Dübellänge, Verankerungstiefe, Dübelanzahl und Befestigungsbild müssen
zum vorhandenen Wandbaustoff, zum verwendeten Caparol Dämmsystem und
zum konkreten Objekt passen. Beim Arbeiten mit dem Schneidring des
Montage-Tools besteht Verletzungsgefahr.
Caparol Capatox 5 L / 10 L
Caparol Capatox ist eine gebrauchsfertige, wässrige
Mikrobiozid-Lösung zur Vorbehandlung von gereinigten Flächen mit
Algen-, Moos-, Pilz- oder Schimmelpilzbefall. Sie wird innen und außen
vor der nachfolgenden Beschichtung eingesetzt.
Capatox wird unverdünnt mit einer Streichbürste auf die bereits
gereinigte und trockene Fläche aufgetragen. Das Mittel muss gut
trocknen und darf anschließend nicht abgewaschen werden.
Eigenschaften
Gebrauchsfertige Mikrobiozid-Lösung
Desinfektionsmittel der Produktart PT 2
Für Innen- und Außenflächen
Unverdünnt zu verarbeiten
Auftrag mit einer Streichbürste
Vor nachfolgenden Beschichtungen
Geeignet für
Gereinigte algenbefallene Flächen
Gereinigte moosbefallene Flächen
Pilz- und schimmelpilzbelastete Bereiche
Fassaden vor einem Neuanstrich
Innenwände nach fachgerechter Reinigung
Trockene, anschließend beschichtbare Untergründe
Nicht dafür vorgesehen
Ersatz für die vorherige Reinigung
Dauerhafte Verhinderung eines Neubefalls
Beseitigung der Feuchtigkeitsursache
Vorbeugender Auftrag auf unbelastete Flächen
Verdünnung mit Wasser
Einleitung in Oberflächengewässer
Zuerst reinigen, danach Capatox auftragen:
Sichtbare Algen-, Moos-, Pilz- oder Schimmelpilzbeläge müssen vorab
fachgerecht entfernt werden. Capatox erst auf die gereinigte,
trockene Fläche satt auftragen, gut trocknen lassen und anschließend
nicht abwaschen.
Was macht Caparol Capatox besonders?
Direkt gebrauchsfertig
Das Produkt wird nicht mit Wasser verdünnt. Dadurch entfällt das
Dosieren oder Anmischen auf der Baustelle.
Für innen und außen
Capatox kann nach der jeweils erforderlichen Reinigung auf
belasteten Innen- und Außenflächen vor einem neuen
Beschichtungsaufbau eingesetzt werden.
Bleibt auf der Fläche
Nach dem Einmassieren und Trocknen wird Capatox nicht
abgewaschen. Die anschließende Grundierung oder Beschichtung
erfolgt auf der trockenen behandelten Fläche.
Passt Capatox zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
sichtbarer Befall bereits fachgerecht entfernt wurde
die gereinigte Fläche vor dem Neuanstrich behandelt wird
der Untergrund vollständig trocknen kann
das Produkt mit einer Streichbürste aufgetragen wird
eine geeignete Folgebeschichtung vorgesehen ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Feuchtigkeit dauerhaft aus dem Bauteil nachdringt
der Befall großflächig oder gesundheitlich auffällig ist
Untergrund oder Folgebeschichtung nicht bekannt sind
empfindliche Pflanzen unmittelbar angrenzen
belastetes Reinigungswasser nicht aufgefangen werden kann
Fläche vor der Behandlung reinigen
Schimmelbeläge auf Innenflächen müssen durch geeignete Nassreinigung
entfernt werden. Dabei sind die geltenden gesetzlichen, behördlichen und
arbeitsschutzrechtlichen Vorschriften einzuhalten. Bei größerem oder
wiederkehrendem Befall muss zusätzlich die Ursache der erhöhten
Feuchtigkeit geklärt und beseitigt werden.
Auf Außenflächen werden Schimmel-, Algen-, Moos- und Pilzbeläge mit einer
geeigneten Nassreinigung entfernt. Pflanzen, Sträucher, angrenzendes
Erdreich und nicht zu behandelnde Bauteile vor der Reinigung und
Behandlung sorgfältig schützen.
So wird Caparol Capatox verarbeitet
Den vorhandenen Algen-, Moos-, Pilz- oder Schimmelpilzbelag
fachgerecht von der Fläche entfernen.
Reinigungsrückstände beseitigen und den Untergrund vollständig
trocknen lassen.
Capatox unverdünnt mit einer Streichbürste satt auftragen und in den
Untergrund einmassieren.
Fehlstellen vermeiden und die gesamte zuvor befallene Fläche
gleichmäßig behandeln.
Die behandelte Fläche gut trocknen lassen. Capatox nach dem Auftrag
nicht abwaschen.
Erst anschließend den zum Untergrund passenden Grundier- und
Beschichtungsaufbau ausführen.
Umwelt und angrenzende Flächen schützen
Capatox darf nicht in Oberflächengewässer oder Regenwasserkanäle
gelangen. Pflanzen und Sträucher in unmittelbarer Fassadennähe sowie das
angrenzende Erdreich während der Verarbeitung abdecken. Direkter Kontakt
mit der Gebrauchslösung kann Pflanzen schädigen.
Anfallendes Reinigungswasser auffangen und entsprechend den örtlichen
Vorgaben entsorgen. Glas, Metall, lackierte Flächen und andere nicht zu
behandelnde Bauteile vor Spritzern schützen.
Typische Fehler vermeiden
Befall nicht entfernt
Capatox wird nach der Reinigung eingesetzt. Sichtbare Beläge
dürfen nicht lediglich mit der Lösung überstrichen werden.
Nach Behandlung abgewaschen
Die aufgetragene Mikrobiozid-Lösung muss auf der Fläche
verbleiben und vollständig trocknen. Nachwaschen ist nicht
vorgesehen.
Feuchtigkeitsursache ignoriert
Undichte Bauteile, Kondensat oder aufsteigende Feuchtigkeit
werden durch Capatox nicht behoben und können einen erneuten
Befall begünstigen.
Gebinde, Verbrauch und Reichweite
1 Liter
Rechnerische Reichweite auf glatten Flächen:
ca. 6,7 bis 20 m².
5 Liter
Rechnerische Reichweite auf glatten Flächen:
ca. 33 bis 100 m².
10 Liter
Rechnerische Reichweite auf glatten Flächen:
ca. 67 bis 200 m².
Grundlage ist ein Richtverbrauch von etwa 50 bis 150 ml/m² auf glatten
Untergründen. Raue Flächen, starke Verfärbungen und die Beschaffenheit
des Untergrunds können den tatsächlichen Bedarf deutlich erhöhen.
Technische Daten
Produkttyp: wässrige Mikrobiozid-Lösung
Produktart: Desinfektionsmittel PT 2
Gebindegrößen: 1, 5 und 10 Liter
Dichte: ca. 1,02 g/cm³
Verdünnung: unverdünnt
Auftrag: Streichen
Verbrauch: ca. 50 bis 150 ml/m²
Mindesttemperatur: +5 °C
Werkzeugreinigung: sofort mit Wasser
Lagerung: kühl und frostfrei
Vor Sonne und Temperaturen über 40 °C schützen
Lagerfähigkeit: ca. 12 Monate
Häufige Fragen
Muss sichtbarer Befall vor dem Auftrag entfernt werden?
Ja. Capatox wird erst nach der fachgerechten Reinigung auf die trockene
Fläche aufgetragen.
Wird Capatox nach der Behandlung abgewaschen?
Nein. Die Lösung wird in den Untergrund einmassiert, muss dort gut
trocknen und darf nicht nachgewaschen werden.
Verhindert Capatox dauerhaft einen erneuten Befall?
Nein. Das Produkt dient der Vorbehandlung vor einer neuen Beschichtung.
Dauerhafte Feuchte, ungünstige Gebäudelage und andere Ursachen können
zu einem erneuten Befall führen.
Biozid- und Verarbeitungshinweis:
Biozide sicher verwenden. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und
Produktinformation lesen. Capatox nur bestimmungsgemäß und
unverdünnt anwenden. Nicht in Oberflächengewässer oder
Regenwasserkanäle gelangen lassen.
Für Gefahrenkennzeichnung, persönliche Schutzausrüstung, Entsorgung
und Erste-Hilfe-Maßnahmen sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt
und das Gebindeetikett der tatsächlich gelieferten Ausführung
maßgeblich.
CAPAROL CaPriSil Fassaden Grund
Caparol CaPriSil Fassaden Grund ist ein lösemittelfreies,
nicht pigmentiertes Grundiermittel für innen und außen. Es egalisiert
unterschiedlich oder stark saugende Flächen und bereitet sie auf die
nachfolgende Fassadenbeschichtung vor.
Das Silan-Siloxan-Hybridbindemittel hydrophobiert den Untergrund, ohne
einen geschlossenen Film zu bilden. Die milchige Grundierung besitzt eine
gute Eindringtiefe und trocknet nahezu farblos auf.
Eigenschaften
Hydrophobierende Grundierung
Hoch wasserdampfdurchlässig
Nicht filmbildend
Gute Eindringtiefe
Lösemittel- und konservierungsmittelfrei
Geruchsarm und nahezu farblos auftrocknend
Geeignet für
Kalk-, Kalkzement- und Zementputze
Sandende mineralische Putzflächen
Tragfähige mineralische Altanstriche
Stark oder unterschiedlich saugende Flächen
Geeignet vorbereitete Altputze
Grundierungen im Innen- und Außenbereich
Nicht dafür vorgesehen
Lackierte Untergründe
Kunststoff- und Holzoberflächen
Flächen mit Salzausblühungen
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Ersatz für eine Bauwerksabdichtung
Mischung mit anderen Grundiermitteln
Nicht mit Caparol Putzgrund verwechseln:
CaPriSil Fassaden Grund zieht in saugende Untergründe ein und trocknet
nahezu farblos auf. Caparol Putzgrund ist dagegen eine gefüllte,
pigmentierte Haftbrücke vor Strukturputzen. Welches Produkt benötigt
wird, richtet sich nach Untergrund und nachfolgender Beschichtung.
Was macht CaPriSil Fassaden Grund besonders?
Egalisiert die Saugfähigkeit
Unterschiedlich oder stark saugende Bereiche werden
vereinheitlicht. Dadurch kann die nachfolgende Beschichtung
gleichmäßiger trocknen und verarbeitet werden.
Nicht filmbildend
Die Grundierung bildet keine geschlossene Oberflächenschicht,
sondern dringt in den mineralischen Untergrund ein und erhält
dessen hohe Wasserdampfdurchlässigkeit.
Hydrophobierende Wirkung
Das Silan-Siloxan-Hybridbindemittel reduziert die kapillare
Wasseraufnahme des Untergrunds, ohne eine Abdichtung oder
wasserdichte Sperrschicht zu erzeugen.
Passt die Grundierung zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein mineralischer Untergrund stark oder ungleichmäßig saugt
eine farblose, tief eindringende Grundierung benötigt wird
der Aufbau hoch diffusionsoffen bleiben soll
sandende mineralische Flächen gefestigt werden müssen
eine nachfolgende Caparol Fassadenbeschichtung vorgesehen ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Dispersionsfarbe oder Kunstharzputz vorhanden ist
Salzausblühungen sichtbar sind
Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk nachdrückt
Faserzementplatten dunkel beschichtet werden sollen
Holz, Kunststoff oder eine Lackfläche vorliegt
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Verschmutzungen, Trennmitteln und anderen haftungsmindernden Stoffen
sein. Nicht tragfähige Altbeschichtungen vollständig entfernen.
Neue Kalk-, Kalkzement- und Zementputze müssen an der Oberfläche trocken
und weitgehend abgebunden sein. Sinterhaut sowie wischende oder mehlende
Bereiche entfernen. Sandende Putze trocken abbürsten und anschließend
vollständig grundieren.
Vorhandenen Algen- oder Pilzbefall zunächst fachgerecht reinigen.
Anschließend Caparol Capatox satt auftragen und vollständig trocknen
lassen. Capatox nach dem Auftrag nicht abwaschen.
Festhaftende Dispersionsfarben und Kunstharzputze können je nach
Beschichtungsaufbau überarbeitet werden. Die hohe
Wasserdampfdurchlässigkeit des Gesamtsystems wird jedoch durch eine
vorhandene dichte Altbeschichtung begrenzt.
So wird CaPriSil Fassaden Grund verarbeitet
Untergrund prüfen, reinigen und lose beziehungsweise nicht
tragfähige Bestandteile vollständig entfernen.
Die verarbeitungsfertige Grundierung gleichmäßig mit einer geeigneten
Bürste oder im Spritzverfahren auftragen.
Sehr stark saugende Flächen ausreichend satt behandeln, ohne
glänzende Läufer oder geschlossene Oberflächen zu erzeugen.
Falls erforderlich, CaPriSil Fassaden Grund bis maximal
1 : 1 mit sauberem Wasser verdünnen.
Die Grundierung vollständig trocknen lassen und die nachfolgende
Beschichtung frühestens nach ungefähr zwölf Stunden auftragen.
Typische Fehler vermeiden
Ungeeigneter Untergrund
Lack, Kunststoff, Holz und Flächen mit Salzausblühungen dürfen
nicht mit CaPriSil Fassaden Grund behandelt werden.
Zu viel Material aufgetragen
Glänzende, filmbildende oder laufende Bereiche vermeiden. Die
Grundierung soll gleichmäßig in den Untergrund einziehen.
Ursache der Feuchtigkeit ignoriert
Aufsteigende Feuchtigkeit oder eindringendes Wasser werden durch
eine Grundierung nicht behoben. Die Ursache muss vor der
Beschichtung fachgerecht beseitigt werden.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch: ca. 150 bis 200 g/m².
5 kg reichen rechnerisch für ungefähr
25 bis 33 m².
12 kg reichen rechnerisch für ungefähr
60 bis 80 m².
Saugfähigkeit und Untergrundstruktur können den tatsächlichen
Bedarf verändern. Exakten Verbrauch über eine Probefläche
ermitteln.
Produkttyp: hydrophobierende Tiefgrundierung
Bindemittel: Silan-Siloxan-Hybrid
Gebindegrößen: 5 kg und 12 kg
Farbton: milchig, nahezu farblos auftrocknend
Dichte: ca. 1,05 g/cm³
Auftrag: Streichen oder Spritzen
Verdünnung: bei Bedarf bis 1 : 1 mit Wasser
Mindesttemperatur: +5 °C
Überarbeitbar: nach ca. 12 Stunden
Für den Airlessauftrag nennt der Hersteller einen Spritzwinkel von
20° bis 50°, eine Düse von 0,015 Zoll und ungefähr 60 bar Druck.
Werkzeuge unmittelbar nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
CaPriSil Fassaden Grund kühl und frostfrei lagern.
Originalverschlossen ist das Produkt ungefähr zwölf Monate lagerfähig.
Häufige Fragen
Trocknet CaPriSil Fassaden Grund farblos auf?
Die Grundierung ist im Gebinde milchig und trocknet auf dem Untergrund
nahezu farblos auf.
Kann die Grundierung verdünnt werden?
Ja. Sie ist verarbeitungsfertig, kann bei Bedarf aber bis zu einem
Verhältnis von 1 : 1 mit sauberem Wasser verdünnt werden.
Ist CaPriSil Fassaden Grund für Holz geeignet?
Nein. Holz, Kunststoffe, Lackflächen und Untergründe mit
Salzausblühungen sind ausdrücklich ausgeschlossen.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung und nachfolgende Beschichtung müssen
aufeinander abgestimmt sein. CaPriSil Fassaden Grund nicht mit
anderen Produkten vermischen. Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker,
Naturstein und Metall abdecken und Spritzer sofort mit klarem Wasser
entfernen. Für Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle
Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett maßgeblich.
Caparol CarboSol Fassadenfarbe Nespri (Synthesa)
Caparol CarboSol Fassadenfarbe Nespri ist eine strukturerhaltende,
carbonfaserverstärkte Fassadenfarbe auf Nanohybrid-Bindemittelbasis.
Sie verbindet eine sehr niedrige Wasseraufnahme mit hoher
Wasserdampfdurchlässigkeit und eignet sich besonders für brillante,
farbintensive Fassadenbeschichtungen.
Hydroperleffekt und photokatalytisch wirkende Pigmente unterstützen eine
geringere Verschmutzungsneigung der Fassade. Die mineralmatte Farbe kann
gestrichen, gerollt, mit Airless-Geräten oder unverdünnt im
Nespri-Spritzverfahren verarbeitet werden.
Eigenschaften
Carbonfaserverstärkte Fassadenfarbe
Sehr gute Deckkraft
Extrem wasserabweisend
Hoch wasserdampfdurchlässig
Mineralmattes Oberflächenbild
Wetterbeständig und strukturerhaltend
Geeignet für
Intakte Wärmedämm-Verbundsysteme
Kalk-, Kalkzement- und Zementputze
Festhaftende Silikatfarben
Matte Dispersionsbeschichtungen
Tragfähige Kunstharzputze
Geeignet vorbereitete Faserzement- und Betonflächen
Nicht dafür vorgesehen
Beschädigte oder nicht intakte WDVS-Flächen
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Waagrechte Flächen mit Wasserbelastung
Lackierte Flächen, PVC und Holz
Flächen mit ungeklärter aufsteigender Feuchtigkeit
Dauerhafte Verhinderung von Algen- und Pilzbefall
Auf Wärmedämm-Verbundsystemen besonders sorgfältig prüfen:
Nur technisch intakte WDVS-Flächen dürfen mit einem neuen Anstrich
überarbeitet werden. Beschädigte Systeme müssen zuvor fachgerecht
saniert werden. Für farbige Anstriche auf WDVS ist grundsätzlich ein
Hellbezugswert von mindestens 25 einzuhalten.
Was macht CarboSol Fassadenfarbe Nespri besonders?
Hydroperleffekt
Niederschlagswasser perlt besonders gut von der Oberfläche ab.
Dadurch wird die Wasseraufnahme reduziert und die
Verschmutzungsneigung der Fassade vermindert.
Photokatalytische Pigmente
Spezielle Pigmente unterstützen unter Lichteinwirkung den Abbau
organischer Verschmutzungen und tragen zum
Selbstreinigungseffekt der Beschichtung bei.
Für intensive Farbtöne
Die Nanohybrid-Bindemittelbasis und die feinen Carbonfasern sind
besonders auf brillante, farbintensive und strukturerhaltende
Fassadenanstriche abgestimmt.
Passt die Fassadenfarbe zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine hochwertige mineralmatte Fassadenfarbe gesucht wird
starke Regenabweisung wichtig ist
der Fassadenaufbau diffusionsoffen bleiben soll
ein intaktes WDVS überarbeitet wird
Rollen, Streichen, Airless oder Nespri vorgesehen ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Risse oder Schäden am Wärmedämm-Verbundsystem bestehen
Feuchtigkeit oder Salzausblühungen sichtbar sind
der Altanstrich kreidet oder nicht sicher haftet
ein Farbton mit Hellbezugswert unter 25 geplant ist
Holz, PVC oder eine lackierte Fläche beschichtet werden soll
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Verschmutzungen, Trennmitteln und anderen haftungsmindernden Stoffen
sein. Nicht tragfähige Beschichtungen vollständig entfernen und
schadhafte Putzbereiche vor dem Anstrich passend zum vorhandenen
Untergrund ausbessern.
Neue mineralische Putze müssen ausreichend abgebunden und trocken sein.
Sinterhaut sowie mehlende oder wischende Oberflächen entfernen.
Sandende, stark saugende oder abgewitterte Untergründe mit der dafür
vorgesehenen Caparol Fassadengrundierung vorbereiten.
Bestehenden Algen- oder Pilzbefall vor dem Anstrich fachgerecht
beseitigen. Gereinigte Flächen mit Caparol Capatox satt behandeln und
vollständig trocknen lassen. Capatox nach dem Auftrag nicht abwaschen.
So wird CarboSol Fassadenfarbe Nespri verarbeitet
Untergrund prüfen, reinigen und mit der zur Fläche passenden
Caparol Grundierung vorbereiten.
Den Gebindeinhalt vor Arbeitsbeginn gründlich und gleichmäßig
aufrühren.
Zwischen- und Schlussanstrich beim Streichen oder Rollen bei Bedarf
mit höchstens 10 % sauberem Wasser einstellen.
Zusammenhängende Flächen ohne längere Unterbrechung zügig
nass in nass beschichten.
Den Folgeanstrich bei üblichen Bedingungen frühestens nach ungefähr
zwölf Stunden auftragen.
Streichen und Rollen
Mit geeigneter Fassadenbürste oder Fassadenrolle gleichmäßig
auftragen. Bei Bedarf sind bis zu 10 % Wasser zulässig.
Ansätze durch konsequentes Nass-in-nass-Arbeiten vermeiden.
Nespri-Spritzauftrag
Für Nespri unverdünnt verarbeiten. Empfohlen werden ein
Spritzwinkel von 20° bis 30°, eine Düse von 0,017 bis 0,019 Zoll
und ein Spritzdruck von ungefähr 150 bis 180 bar.
Typische Fehler vermeiden
Schäden nur überstrichen
Risse, lose Putzbereiche oder beschädigte WDVS-Flächen werden
durch einen Anstrich nicht instandgesetzt und müssen vorher
fachgerecht saniert werden.
Fläche unterbrochen
Arbeitsunterbrechungen innerhalb einer zusammenhängenden Fläche
können sichtbare Ansätze verursachen. Immer nass in nass von
Kante zu Kante arbeiten.
Witterung nicht beachtet
Direkte Sonne, Regen, Nebel, starker Wind oder Nachtfrost können
Trocknung, Farbwirkung und Oberflächenbild beeinträchtigen.
Verbrauch, Trocknung und technische Daten
Verbrauch und Trocknung
Richtverbrauch: ca. 200 bis 350 g/m² je Anstrich.
Der tatsächliche Bedarf hängt von Saugfähigkeit, Rauigkeit,
Farbton und Auftragstechnik ab. Den Objektverbrauch über eine
Probefläche bestimmen.
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit nach ungefähr
12 Stunden überstreichbar.
Produkttyp: carbonfaserverstärkte Fassadenfarbe
Bindemittel: Nanohybrid-Bindemittelbasis
Glanzgrad: mineralmatt
Farbton: Weiß, über ColorExpress abtönbar
Dichte: ca. 1,48 g/cm³
Wasserdurchlässigkeit: w-Wert unter 0,06
Wasserdampfdurchlässigkeit: sd-Wert unter 0,03 m
Verarbeitungstemperatur: +5 °C bis +30 °C
Auftrag: Streichen, Rollen, Airless oder Nespri
Brillante Farbtöne wie Gelb, Orange oder Rot besitzen häufig ein
geringeres Deckvermögen. Eine vergleichbare, auf Weiß basierende
pastellige Vorbeschichtung oder ein zusätzlicher Deckanstrich kann
erforderlich sein.
Bei dunklen matten Farbtönen können durch mechanische Beanspruchung helle
Streifen entstehen. Dieser sogenannte Schreibeffekt ist eine typische
Eigenschaft matter Fassadenbeschichtungen und stellt keinen
Qualitätsmangel dar.
Häufige Fragen
Verhindert die Fassadenfarbe dauerhaft Algen und Pilze?
Nein. Der verkapselte Filmschutz wirkt langanhaltend, aber zeitlich
begrenzt. Feuchtebelastung, Gebäudelage und vorhandener Befallsdruck
beeinflussen die Dauer der Schutzwirkung.
Muss die Farbe im Nespri-Verfahren verdünnt werden?
Nein. Für den Nespri-Spritzauftrag wird CarboSol Fassadenfarbe Nespri
unverdünnt verarbeitet.
Kann ein beschädigtes WDVS einfach überstrichen werden?
Nein. Nur intakte Wärmedämm-Verbundsysteme dürfen anstrichtechnisch
überarbeitet werden. Schäden müssen zuvor fachgerecht saniert werden.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Farbton und Beschichtungsaufbau müssen
aufeinander abgestimmt sein. Die Farbe nicht mit anderen Produkten
vermischen. Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker, Naturstein und
Metall sorgfältig abdecken und Farbspritzer sofort mit klarem Wasser
entfernen. Für Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle
Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett der gelieferten
Ausführung maßgeblich.
Rondelle Art / Stück:
Polystyrol-Rondelle / 100Stk.
Caparol Dämmstoff-Rondellen – 100 Stück
Die Caparol Dämmstoff-Rondellen verschließen die Öffnung über versenkt
montierten WDVS-Dübeln. Sie werden nach dem Setzen des Dübels flächenbündig
in den Dämmstoff eingesetzt und decken den Dübelteller mit einem zum
Dämmstoff passenden Material ab.
Der Variantenartikel umfasst Rondellen aus Dalmatiner-Polystyrol,
Mineralfaser, weißem Polystyrol und Hanffaser. Entscheidend ist nicht nur
der Durchmesser: Die Rondelle muss zum verwendeten Dämmstoff und zum
freigegebenen Caparol Dübelsystem passen.
Funktion der Rondelle
Verschließt den versenkten Dübelteller
Wird flächenbündig eingesetzt
Besteht aus Dämmstoff
Passt sich dem jeweiligen Dämmplattentyp an
Ergänzt die versenkte Dübelmontage
Vier Materialvarianten
Dalmatiner-Rondelle
Mineralfaser-Rondelle
Polystyrol-Rondelle
Hanffaser-Rondelle
Jeweils 100 Stück im Karton
Nicht dafür vorgesehen
Ersatz für einen WDVS-Dübel
Abdeckung oberflächenbündig gesetzter Dübel
Beliebige Kombination mit anderen Dämmstoffen
Montage ohne passende Vertiefung
Ausgleich zu tief gesetzter oder lockerer Dübel
Die Rondelle immer passend zum Dämmstoff auswählen:
Eine Mineralfaser-Rondelle gehört in eine geeignete
Mineralfaserdämmplatte, eine Hanffaser-Rondelle in das freigegebene
Hanfsystem und eine Polystyrol- beziehungsweise Dalmatiner-Rondelle in
den entsprechenden EPS-Dämmstoff. Die Varianten sind nicht beliebig
untereinander austauschbar.
Was macht die Dämmstoff-Rondellen besonders?
Materialgerechte Abdeckung
Der versenkte Befestigungspunkt wird mit einem Rondellenmaterial
geschlossen, das auf die verwendete Dämmplatte abgestimmt ist.
Flächenbündiger Abschluss
Richtig eingesetzt schließt die Rondelle bündig mit der
Dämmstoffoberfläche ab und schafft eine gleichmäßige Grundlage für
den weiteren Systemaufbau.
Teil der versenkten Montage
Die Rondelle wird erst nach der fachgerechten Verankerung des
Dübels eingesetzt. Befestigungsfunktion und Standsicherheit
übernimmt weiterhin der gewählte WDVS-Dübel.
Welche Rondelle passt zu welchem Dämmstoff?
Dalmatiner-Rondelle
Für geeignete Caparol Dalmatiner-Dämmplatten aus grau-weiß
kombiniertem Polystyrol.
Art.-Nr. 305800
100 Stück
Mineralfaser-Rondelle
Für geeignete Fassadendämmplatten aus Mineralfaser beziehungsweise
Mineralwolle.
Art.-Nr. 318402
100 Stück
Polystyrol-Rondelle
Für geeignete weiße Fassadendämmplatten aus expandiertem
Polystyrol, kurz EPS.
Art.-Nr. 318288
100 Stück
Hanffaser-Rondelle
Für freigegebene Caparol Hanffaser-Dämmsysteme und dazu passende
versenkte Befestigungen.
Art.-Nr. 305943
100 Stück
Passt die Rondelle zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
WDVS-Dübel versenkt montiert werden
der verwendete Dübel für Rondellen vorgesehen ist
der Dämmstoff eindeutig bekannt ist
die passende Materialvariante gewählt wird
die Rondelle flächenbündig eingesetzt werden kann
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Dämmstoff oder Dübelsystem nicht bekannt sind
der Dübel oberflächenbündig gesetzt wurde
eine systemfremde Befestigung verwendet wird
die vorhandene Vertiefung nicht zur Rondelle passt
Rondelle oder Dämmstoff beschädigt sind
So werden die Rondellen eingesetzt
Dämmsystem bestimmen: Dämmstoff, Dübeltyp und
vorgesehene Montageart anhand des freigegebenen Caparol
Systemaufbaus prüfen.
Passende Rondelle auswählen: Dalmatiner-,
Mineralfaser-, Polystyrol- oder Hanffaser-Rondelle entsprechend
der eingesetzten Dämmplatte verwenden.
Dübel versenkt montieren: Den WDVS-Dübel mit dem
dafür vorgesehenen Montage-Tool beziehungsweise Fräskopf nach
seiner aktuellen Technischen Information setzen.
Rondelle einsetzen: Die Rondelle gerade und
flächenbündig in die vorbereitete Öffnung drücken. Sie muss fest
sitzen, darf aber nicht zu tief in den Dämmstoff gedrückt werden.
Ob die Vertiefung beim Einschrauben automatisch hergestellt oder vorab
mit einem Rondellen-Fräskopf ausgeführt wird, hängt vom verwendeten
Dübelsystem ab. Maßgeblich ist deshalb immer die Verarbeitungsvorgabe des
tatsächlich eingesetzten Caparol Dübels.
Typische Fehler vermeiden
Falsche Materialvariante
Eine Polystyrol-Rondelle nicht ungeprüft in Mineralfaser oder Hanf
einsetzen. Rondelle und Dämmplatte müssen systemgerecht
zusammenpassen.
Rondelle sitzt locker
Lockere Rondellen nicht mit PU-Schaum oder Dämmplattenkleber
befestigen. Vertiefung, Werkzeug und gewählte Rondelle müssen
stattdessen geprüft werden.
Kein bündiger Abschluss
Eine hervorstehende, schräg sitzende oder zu tief eingesetzte
Rondelle erzeugt keine gleichmäßige Dämmstoffoberfläche und muss
vor dem weiteren Aufbau korrigiert werden.
Bedarf und Verpackung
Eine Rondelle je versenktem Dübel
Für jeden versenkt montierten Dübel wird eine passende Rondelle
benötigt. Die erforderliche Menge entspricht daher der Anzahl der
vorgesehenen versenkten Befestigungspunkte.
100 Stück je Karton
Alle vier Varianten werden mit 100 Rondellen je Karton angeboten.
Dübel, Montage-Tool und gegebenenfalls benötigter Fräskopf sind
separate Systembestandteile.
Häufige Fragen
Sind alle vier Varianten austauschbar?
Nein. Die Rondelle muss zum Dämmstoff und zum verwendeten Caparol
Dübelsystem passen.
Wird die Rondelle auch bei bündigen Dübeln benötigt?
Nein. Dämmstoff-Rondellen sind für versenkte Dübel vorgesehen.
Oberflächenbündig gesetzte Schraubdübel werden abhängig vom
Dübelsystem mit einem passenden Stopfen verschlossen.
Sind Dübel und Werkzeug enthalten?
Nein. Der Karton enthält 100 Rondellen der gewählten Variante.
Dübel und Montagewerkzeuge werden passend zum jeweiligen
Dämmsystem separat ausgewählt.
Technische Daten
Produkttyp: Dämmstoff-Rondelle
Anwendung: Abdeckung versenkter WDVS-Dübel
Montage: flächenbündig in der Dämmstoffvertiefung
Durchmesser laut aktueller Herstellerangabe: 60 mm
Verpackungsinhalt: 100 Stück
Varianten: Dalmatiner, Mineralfaser, Polystyrol und Hanffaser
Bedarf: eine Rondelle je versenktem Dübel
Dübel und Werkzeug nicht enthalten
Nur innerhalb eines freigegebenen Dübelsystems einsetzen
Trocken und vor Beschädigung geschützt lagern
Montage- und Systemhinweis:
Die Rondelle übernimmt keine Befestigungsfunktion. Tragfähigkeit,
Dübellänge, Verankerung und Dübelanzahl werden ausschließlich durch
das eingesetzte WDVS-Dübelsystem und die objektspezifische Planung
bestimmt.
Nur die für Dämmstoff und Dübel freigegebene Rondelle verwenden und
flächenbündig einsetzen. Lockere Rondellen dürfen nicht ausgeschäumt
oder eingeklebt werden.
Caparol Dübelstopfen Universaldübel 053 – 500 Stück
Der Caparol Dübelstopfen verschließt die Treibelement- beziehungsweise
Schrauböffnung des Caparol Universaldübels 053. Er wird verwendet, wenn
der Dübelteller oberflächenbündig auf der Dämmstoffoberfläche montiert
wurde.
Der Stopfen wird nach dem vollständigen Setzen und Kontrollieren des
Dübels in die Öffnung eingesetzt. Für versenkt montierte Dübel werden
keine Dübelstopfen, sondern zum Dämmstoff passende Rondellen verwendet.
Funktion
Verschließt die Öffnung über dem Schraubenkopf
Für oberflächenbündig gesetzte Dübel
Wird nach der Dübelmontage eingesetzt
Sauberer Abschluss des Befestigungspunktes
Passend für
Caparol Universaldübel 053
Oberflächenbündige Dübelmontage
Caparol Wärmedämm-Verbundsysteme
Schrauböffnungen des vorgesehenen Dübels
Nicht dafür vorgesehen
Versenkt montierte Universaldübel
Ersatz für Dämmstoffrondellen
Ersatz für einen nicht tragfähigen Dübel
Ausgleich falsch oder zu tief gesetzter Dübel
Beliebige Dübel anderer Bauarten
Stopfen oder Rondelle richtig unterscheiden:
Bei oberflächenbündiger Montage wird nur die Öffnung im Dübelschaft
mit dem Dübelstopfen verschlossen. Bei versenkter Montage wird der
gesamte Dübelteller mit einer zum Dämmstoff passenden Rondelle
abgedeckt.
Was macht den Dübelstopfen besonders?
Passendes Systemzubehör
Form und Abmessung sind auf die Öffnung des Caparol
Universaldübels 053 abgestimmt.
Schnelle Verarbeitung
Nach dem korrekten Setzen des Dübels wird der Stopfen direkt in
die freie Öffnung eingesetzt. Ein zusätzliches Ausschneiden des
Dämmstoffs ist nicht erforderlich.
Geschlossener Befestigungspunkt
Der Stopfen deckt den Schraubenkopf ab und verschließt die
Treibelement-Öffnung vor dem weiteren WDVS-Aufbau.
Passt der Dübelstopfen zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
der Caparol Universaldübel 053 verwendet wird
der Dübelteller oberflächenbündig montiert wird
die Schraube sicher im Untergrund verankert ist
die Öffnung vor dem weiteren Aufbau geschlossen werden soll
ein vollständiger Originalkarton benötigt wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der verwendete Dübeltyp nicht bekannt ist
der Dübelteller im Dämmstoff versenkt wurde
eine Dämmstoffrondelle vorgesehen ist
der Dübel locker sitzt oder sich die Schraube weiterdreht
die Öffnung beschädigt oder verformt ist
So wird der Dübelstopfen eingesetzt
Dübel vollständig setzen: Den Caparol
Universaldübel 053 entsprechend seiner Technischen Information
oberflächenbündig montieren.
Verankerung kontrollieren: Der Dübelteller muss
plan anliegen und die Schraube sicher im tragenden Untergrund
greifen.
Öffnung prüfen: Die Treibelement-Öffnung muss
sauber, frei und unbeschädigt sein.
Stopfen einsetzen: Den Dübelstopfen gerade in die
Öffnung drücken, bis diese vollständig und sauber verschlossen ist.
Typische Fehler vermeiden
Falsche Montageart
Bei versenkter Dübelmontage reicht ein Stopfen nicht aus. Hier ist
eine zum Dämmstoff passende Rondelle erforderlich.
Dübel vorher nicht kontrolliert
Der Stopfen darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Dübel
locker sitzt. Die sichere Verankerung muss vor dem Verschließen
geprüft werden.
Stopfen beschädigt
Verformte oder beschädigte Stopfen nicht verwenden. Sie können die
vorgesehene Öffnung nicht mehr sauber verschließen.
Bedarf und Verpackung
Ein Stopfen je bündigem Dübel
Für jeden oberflächenbündig gesetzten Caparol Universaldübel 053
wird ein Dübelstopfen benötigt.
Verpackungsinhalt
Ein Karton enthält 500 Dübelstopfen. Universaldübel,
Dämmstoffrondellen und Montagewerkzeuge sind nicht enthalten.
Häufige Fragen
Passt der Stopfen zu jedem Fassadendübel?
Nein. Er ist als Systemzubehör für den oberflächenbündig gesetzten
Caparol Universaldübel 053 vorgesehen.
Wird der Stopfen bei versenkter Montage benötigt?
Nein. Bei versenkter Montage wird der Dübelteller mit einer
passenden Dämmstoffrondelle abgedeckt.
Kann der Stopfen einen lockeren Dübel sichern?
Nein. Der Stopfen verschließt ausschließlich die Öffnung. Die
Befestigungsfunktion übernimmt vollständig der korrekt verankerte
Universaldübel.
Technische Daten
Produkttyp: Dübelstopfen aus EPS
Anwendung: Verschließen der Treibelement-Öffnung
Passend für: Caparol Universaldübel 053
Montageart: oberflächenbündig gesetzter Dübel
Bedarf: ein Stopfen je oberflächenbündigem Dübel
Verpackungsinhalt: 500 Stück
Hersteller-Art.-Nr.: 318404
Dübel und Werkzeug nicht enthalten
Montage- und Systemhinweis:
Der Dübelstopfen besitzt keine tragende Funktion. Er darf erst
eingesetzt werden, nachdem der Caparol Universaldübel 053 vollständig
gesetzt und seine sichere Verankerung kontrolliert wurde. Bei
versenkter Montage ausschließlich die passende Dämmstoffrondelle
verwenden.
Caparol Dübelteller IT 60/5 – 100 Stück
Der Caparol Dübelteller IT 60/5 dient zur mechanischen Befestigung von
Dämmplatten auf geeigneten Holzuntergründen. Seine Auflagefläche mit
60 mm Durchmesser verteilt die Befestigungskraft auf der Dämmplatte.
Die passende Holzschraube ist nicht im Lieferumfang enthalten. Schraubenart
und Schraubenlänge müssen zum Holzbauteil, zur Dämmstoffdicke und zum
vorgesehenen Befestigungsaufbau passen.
Aufbau und Abmessungen
Dübelteller für separate Holzschrauben
Tellerdurchmesser 60 mm
Schraubendurchgangsloch 5,2 mm
100 Stück je Karton
Geeignet für
Befestigung von Dämmplatten
Geeignete, tragfähige Holzuntergründe
Verwendung mit passender Holzschraube
Systemgerecht geplante Befestigungen
Nicht dafür vorgesehen
Verwendung ohne geeignete Holzschraube
Befestigung in Beton oder Mauerwerk
Nicht tragfähige oder beschädigte Holzplatten
Schraubenauswahl nur nach dem Durchgangsloch
Die Holzschraube muss separat ausgewählt werden:
Das 5,2-mm-Durchgangsloch ist ein Maß des Dübeltellers. Es ersetzt
nicht die Prüfung von Schraubendurchmesser, Schraubenlänge und
erforderlicher Einbindetiefe im tragenden Holzbauteil.
Was macht den Dübelteller IT 60/5 besonders?
60-mm-Auflagefläche
Der Teller bildet eine Auflagefläche mit 60 mm Durchmesser auf der
Dämmplatte.
Schraube frei auswählbar
Die Holzschraube kann entsprechend dem vorhandenen Holzbauteil und
der benötigten Befestigungslänge festgelegt werden.
Klares Einsatzgebiet
Die Ausführung IT 60/5 ist zur Dämmplattenbefestigung auf
geeigneten Holzuntergründen vorgesehen.
Passt der Dübelteller zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
Dämmplatten auf einem Holzuntergrund befestigt werden
der Untergrund ausreichend fest und tragfähig ist
eine passende Holzschraube separat ausgewählt wird
ein Tellerdurchmesser von 60 mm benötigt wird
das Befestigungsbild bereits festgelegt wurde
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Art oder Stärke des Holzbauteils unbekannt sind
die benötigte Schraubenlänge nicht feststeht
eine vollständige Dübeleinheit gesucht wird
Beton oder Mauerwerk als Untergrund vorliegt
Zweifel an der Tragfähigkeit bestehen
Holzschraube und Montage richtig planen
Untergrund prüfen: Holzart, Materialstärke und
Tragfähigkeit des zur Verankerung vorgesehenen Bauteils bestimmen.
Befestigungslänge ermitteln: Dämmstoffdicke,
vorhandene Zwischenlagen und die erforderliche Einbindetiefe der
Schraube berücksichtigen.
Holzschraube auswählen: Nur eine für Untergrund
und Befestigungsaufbau geeignete Schraube verwenden.
Teller setzen: Den Dübelteller gleichmäßig auf
der Dämmstoffoberfläche aufliegen lassen und die Schraube sicher im
tragenden Holzbauteil verankern.
Typische Fehler vermeiden
Schrauben nicht mitbestellt
Der Karton enthält ausschließlich die Dübelteller. Holzschrauben
gehören nicht zum Lieferumfang.
Lochmaß falsch verstanden
Das 5,2-mm-Maß beschreibt nur die Durchgangsöffnung. Daraus lässt
sich nicht allein die richtige Holzschraube ableiten.
Teller zu tief angezogen
Der Teller soll gleichmäßig aufliegen. Eine zu stark angezogene
Schraube kann den Dämmstoff unnötig eindrücken oder beschädigen.
Bedarf und technische Daten
Produkttyp: Dübelteller
Produktbezeichnung: IT 60/5
Anwendung: Dämmplattenbefestigung auf Holzuntergründen
Tellerdurchmesser: 60 mm
Schraubendurchgangsloch: 5,2 mm
Verpackungsinhalt: 100 Stück
Bedarf: ein Teller je Befestigungspunkt
Holzschrauben: nicht enthalten
Hersteller-Art.-Nr.: 305847
EAN: 4039161000020
Die benötigte Anzahl richtet sich nach dem eingesetzten Dämmsystem und dem
objektspezifischen Befestigungsplan. Eine pauschale Stückzahl je
Quadratmeter wird für den Dübelteller nicht angegeben.
Häufige Fragen
Ist die Holzschraube enthalten?
Nein. Geliefert werden 100 Dübelteller. Die geeigneten
Holzschrauben müssen separat ausgewählt und bestellt werden.
Welche Schraube passt durch das 5,2-mm-Loch?
Das Lochmaß allein genügt nicht zur Auswahl. Die Schraube muss auch
zum Holzuntergrund, zur Dämmstoffdicke und zur erforderlichen
Verankerung passen.
Ist der Teller für Beton oder Mauerwerk geeignet?
Nein. Diese Ausführung wird für die Dämmplattenbefestigung auf
geeigneten Holzuntergründen geführt.
Montage- und Systemhinweis:
Der Dübelteller allein besitzt keine Befestigungsfunktion.
Schraubenauswahl, Einbindetiefe, Telleranzahl und Befestigungsbild
müssen zum verwendeten Dämmsystem und zum vorhandenen Holzuntergrund
passen.