Wasserbasierte Mittelschichtlasur, die Holzfassaden eine natürliche graue Optik gibt. CapaWood GreyWood ist eine Holzlasur auf Acrylatdispersionsbasis, deren Pigmentierung der natürlichen Vergrauung von Holz nachempfunden ist. Gedacht ist sie für begrenzt und nicht maßhaltige Holzbauteile außen wie Fassaden- und Untersichtschalungen, Holzhäuser oder Carports; sie ist diffusionsfähig, tropfgehemmt, blockfest, filmgeschützt und mit UV-Schutz ausgestattet.
Holz und Vorbereitung
Die Holzfeuchte darf bei nicht maßhaltigen Bauteilen höchstens 18 % betragen (ÖNORM 3430). Die Oberfläche muss frei von Staub, Schmutz, Harz, Fett und Öl sein; lose Altanstriche abbürsten, Silikonreste führen zu Verlaufstörungen. Neue Hölzer bei Bedarf in Faserrichtung anschleifen. Tragende Holzbauteile vorab mit Korasit NG 10 imprägnieren. Bei Wartungsanstrichen wird die tragfähige Altbeschichtung angeschliffen und gereinigt. Rohes Holz außen unmittelbar vor der Bewitterung beschichten, sonst leidet die Haftung.
Auftrag, Werkzeug und Verbrauch
GreyWood wird unverdünnt verarbeitet und nicht mit anderen Produkten gemischt. Neues Holz mindestens zweimal streichen, den Erstauftrag allseitig; Wartungsanstriche ein- bis zweimal, Zwischenschliff nur wenn nötig. Geeignet sind Pinsel mit Kunststoffborsten. Material-, Umluft- und Untergrundtemperatur mindestens 5 °C, günstig 10 bis 25 °C bei höchstens 80 % Luftfeuchte. Der Verbrauch (glatt ca. 50–70 ml/m², sägerau ca. 95–135 ml/m²) und die Holzeigenfärbung beeinflussen den Farbton, daher ist eine Musterfläche auf dem tatsächlichen Holz sinnvoll. Werkzeuge mit Wasser reinigen.
Trocknung
Bei 23 °C und 50 % Luftfeuchte ist die Lasur nach ca. 0,5 Stunden grifffest, nach ca. 1 Stunde überstreichbar, nach ca. 8 Stunden stapelbar, nach mindestens 12 Stunden regenfest und nach ca. 24 Stunden blockfest. Kälte, hohe Luftfeuchte und geringer Luftwechsel verzögern die Trocknung.
Holzarten und Grenzen
Dichte Holzarten wie Lärche oder Tropenhölzer eignen sich laut TI nicht für wasserbasierte Beschichtungen außen; Fichte, Tanne und Kiefer sind vorzuziehen, bei unbekannter Holzart wird ein lösemittelhaltiges Produkt empfohlen. Sägeraue Oberflächen, senkrechte Schalung und Riftbretter verlängern die Haltbarkeit. Nicht geeignet bei dauerndem Erd- oder Wasserkontakt, auf horizontalen Flächen wie Terrassenböden, bei Lebensmittelkontakt und großflächig in Wohnräumen.
Kühl, frostfrei und verschlossen lagern; original verschlossen mindestens 3 Jahre lagerstabil. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Metallic-Effekt-Lasur für Holzfassaden im Außenbereich. CapaWood SilverStyle ist eine wasserbasierte Dünnschichtlasur, die dem Holz eine metallische Optik gibt. Das Bindemittel ist eine Kombination aus wasserbasiertem Alkydharz und Acrylatdispersion. Die Lasur ist diffusionsfähig, witterungsbeständig und filmgeschützt, hat einen Hydroperleffekt und trocknet seidenmatt auf.
Untergrund und Vorbereitung
Nicht maßhaltige Bauteile dürfen höchstens 18 % Holzfeuchte haben (ÖNORM B 3430). Die Oberfläche muss frei von Staub, Schmutz, Harzgallen, Fetten und Ölen sein; Schleifstaub und lose Reste alter Anstriche werden abgebürstet. Tragende Holzbauteile werden vorab mit Korasit NG 10 imprägniert, bei Wartungsanstrichen wird die tragfähige Altbeschichtung angeschliffen und gereinigt. Nicht geeignet ist die Lasur für Holz mit dauerndem Erd- oder Wasserkontakt, für waagrechte Flächen wie Terrassenböden und großflächig in Wohnräumen. Dichte Holzarten wie Lärche oder Tropenhölzer eignen sich laut TI nicht für wasserbasierte Beschichtungen außen; Fichte, Tanne und Kiefer sind vorzuziehen.
Aufbau und Auftrag
Neues Holz wird nach der Imprägnierung mindestens zweimal unverdünnt gestrichen. Für Wartungsanstriche reichen ein bis zwei unverdünnte Aufträge; ein Zwischenschliff ist nur bei Bedarf nötig. Als Werkzeug eignen sich Pinsel mit Kunststoffborstenmischung und fein zulaufender Spitze. Rohes Holz soll unmittelbar vor der Bewitterung beschichtet werden, sonst kann sich eine Trennschicht bilden, die die Haftung des Anstrichs mindert. Werkzeuge mit Wasser und etwas Spülmittel reinigen.
Verbrauch und Farbton
Auf glattem Holz rechnet die Technische Information mit ca. 45–65 g/m², auf sägerauem mit ca. 80–100 g/m² je Anstrich. Untergrund und Holzfeuchte beeinflussen Verbrauch und Farbton, deshalb ist eine Probebeschichtung auf dem Originalholz nötig. Farbtonfächer dienen nur als Hinweis.
Trocknung und Verarbeitungsbedingungen
Material, Luft und Untergrund müssen mindestens 5 °C haben, günstig sind 10 bis 25 °C bei höchstens 80 % relativer Luftfeuchte. Bei 23 °C und 50 % Luftfeuchte ist die Lasur nach ca. 45 Minuten grifffest, nach ca. 2 Stunden überstreichbar und nach mindestens 12 Stunden regenfest.
Vor Frost und hohen Temperaturen schützen, kühl und verschlossen lagern. Original verschlossene Gebinde sind mindestens 2 Jahre lagerstabil. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Wasserbasiertes, nicht schichtbildendes Holzöl mit hohem UV-Schutz für Fassaden, Schindeln und Terrassen – auf allen Hölzern, auch Lärche, und in Grey oder Silver als Vorvergrauer. CapaWood Aqua TopOil, vormals DANSKE Aqua Holzöl, ist ein wasserbasiertes, nicht schichtbildendes und filmgeschütztes Holzöl auf Basis von Sojaöl (7,5 %) für nicht maßhaltige und nicht statisch beanspruchte Holzbauteile gemäß Ö-Norm B 3801, zum Beispiel Holzhäuser, Fassadenschalungen, Holzschindeln, Terrassenböden und sandgestrahlte Altholzoberflächen. Laut Technischer Information bietet es eine große Farbtonvielfalt, hervorragenden UV-Schutz, gute Penetration ins Holz und Witterungsbeständigkeit; in den Farbtönen Grey und Silver lässt sich die Holzoberfläche außen gezielt in die natürliche Vergrauung überführen. Für Anwendungen im Innenbereich empfiehlt der Hersteller CapaWood Aqua TopOil Pure.
Untergrund und Grundierung
Die Holzfeuchte darf bei nicht maßhaltigen Bauteilen maximal 18 % betragen (Ö-Norm bzw. BFS-Merkblatt 18). Die Holzoberflächen müssen vor dem Beschichten von Staub, Schmutz, Harzgallen, Fetten und Ölen gereinigt werden; Schleifstaub und lose Reste alter Anstriche gründlich abbürsten, Silikonreste führen zu Verlaufstörungen. Neue, glatte und gehobelte Oberflächen gründlich reinigen, austretende Holzinhaltsstoffe entfernen und bei Bedarf in Faserrichtung anschleifen; bei der Wartung eines bestehenden Aufbaus die tragfähige Beschichtung anschleifen und reinigen. Nicht geeignet ist das Öl für Holz in dauerhaftem Erd- oder Wasserkontakt, für Holz mit Kontakt zu unverpackten Lebens- oder Futtermitteln sowie als Alleinbeschichtung tragender oder maßhaltiger Bauteile.
Verarbeitung und Verdünnung
Vor Gebrauch gut aufrühren und unverdünnt anwenden. Neues Holz wird mindestens zweimal gestrichen, der Erstauftrag allseitig; ein Zwischenschliff nach dem ersten Auftrag ist nur bei Bedarf nötig, Schleifstaub nicht einatmen. Wartungsanstriche erfolgen ein- bis zweimal. Das Öl ist für die Spritzapplikation und industrielle Verfahren wie Vakuumatanlagen oder Sprühtunnel geeignet; beim Spritzen die zusätzlichen Vorgaben zur Schutzausrüstung im Sicherheitsdatenblatt beachten. Material-, Umluft- und Untergrundtemperatur mindestens 5 °C (günstig 10 bis 25 °C), relative Luftfeuchte höchstens 80 %. Für den Auftrag eignen sich Pinsel mit Kunststoffborstenmischung und rostfreiem Stahl (z. B. Caparol NatureLine oder Storch Aqua Top); Werkzeuge nach Gebrauch mit Wasser und gegebenenfalls Spülmittel reinigen. Der Hersteller empfiehlt Nitrilhandschuhe.
Farbtöne und Abtönen
Alle Farbtöne gemäß CapaWood Classic und CapaWood Grey&Silver Farbtonfächer sowie Sonderfarbtöne sind über ColorExpress tönbar; die Fächerfarben dienen nur als Hinweis, Holzeigenfärbung und Auftragsmenge beeinflussen den Farbton. Musterflächen stets mit dem Originalprodukt auf der originalen Holzoberfläche anlegen. Die Oberfläche ist matt (Basis farblos) bzw. zeigt einen transparenten Silver- oder Grey-Effekt; der Glanzgrad kann je nach Holz und Verbrauch variieren.
Verbrauch und Trocknung
Der Streichauftrag benötigt auf glatten Holzoberflächen ca. 40 bis 60 g/m² bzw. 40 bis 60 ml/m², auf sägerauen ca. 90 bis 110 g/m² bzw. 90 bis 110 ml/m²; Untergrund und Holzfeuchte beeinflussen Verbrauch und Farbton, exakte Werte werden an einer Probefläche ermittelt. Bei 23 °C und 50 % relativer Luftfeuchte ist die Beschichtung nach ca. 0,5 Stunden grifffest, nach ca. 1 Stunde überstreichbar und nach ca. 10 Stunden regenfest; niedrigere Temperaturen, höhere Luftfeuchte oder geringer Luftwechsel verzögern die Trocknung. Horizontale Flächen wie Terrassen verwittern bei Gehbelastung rascher, deshalb wird eine Anstrichpflege in kürzeren Abständen empfohlen; zur reinigenden Vorbehandlung eignen sich wässrige Reiniger oder Holzentgrauer. Rohes Holz außen sollte unmittelbar vor der Bewitterung beschichtet werden; sägeraue Oberflächen, senkrechte Schalungen und Rift- oder Halbriftbretter verlängern die Haltbarkeit, die Prüf- und Warnpflicht nach ÖNORM B 2230-1 ist zu beachten.
Sicherheit und Entsorgung
Laut Sicherheitsdatenblatt (Version 1.0 vom 05.08.2025) trägt das Produkt den Gefahrenhinweis H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung, sowie EUH208 Enthält 3-Iod-2-propynylbutylcarbamat, 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on und CIT/MIT (3:1), kann allergische Reaktionen hervorrufen; ein Signalwort ist nicht erforderlich. Freisetzung in die Umwelt vermeiden, Inhalt und Behälter einer anerkannten Abfallentsorgung zuführen. Das Öl ist filmgeschützt (Filmkonservierung).
Kühl, frostfrei und verschlossen lagern, original verschlossen mindestens 3 Jahre lagerstabil. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information Nr. 2087 (Stand 09/2026), das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.
Leichtgängige Holzlasur auf Alkydharzbasis mit Hydroperl-Effekt für Holz im Außenbereich. CapaWood Classic – früher DANSKE Classic-Lasur – ist eine transparent pigmentierte, diffusionsoffene, aromatenfreie Mittelschichtlasur mit Filmschutz für begrenzt maßhaltige und nicht maßhaltige Holzbauteile außen, etwa Fassaden- und Untersichtschalungen, Balkone und Holzhäuser. Nicht für Holz mit dauerndem Erd- oder Wasserkontakt, nicht für horizontale Flächen wie Terrassenböden und nicht großflächig in Wohnräumen.
Untergrund und Vorbereitung
Die Holzfeuchte darf 18 % nicht überschreiten. Holz von Staub, Schmutz, Harzgallen, Fett und Öl reinigen, Schleifstaub und lose Altanstrichreste abbürsten; Silikonreste stören den Verlauf. Tragende Holzbauteile mit CapaWood Protect Primer IV imprägnieren. Rohes Holz außen unmittelbar vor der Bewitterung beschichten, sonst bildet sich eine Trennschicht mit verminderter Haftung. Beim Wartungsanstrich nicht tragfähige Altbeschichtungen bis aufs Holz entfernen, festhaftende anschleifen und auf Verträglichkeit prüfen.
Auftrag und Werkzeug
Gut aufrühren, unverdünnt verarbeiten, nicht mit anderen Produkten mischen. Neues Holz mindestens zweimal streichen, der erste Auftrag allseitig; Wartungsanstriche ein- bis zweimal, Zwischenschliff nur wenn nötig. Geeignet sind Pinsel mit vollsynthetischer Borstenmischung oder Chinaborste (z. B. Storch ClassicTOP). Werkzeug mit Kunstharz- oder Universalverdünnung wie Caparol AF-Verdünner reinigen.
Verbrauch und Trocknung
Gehobeltes Holz: ca. 50–70 g/m² (55–75 ml/m²), sägeraues Holz: ca. 100–140 g/m² (110–145 ml/m²) je Anstrich – Anhaltswerte, exakte Werte nur über eine Probebeschichtung. Bei 23 °C und 50 % Luftfeuchte nach ca. 4–6 Stunden grifffest, zweiter Auftrag nach ca. 6–8 Stunden, regenfest nach ca. 12 Stunden. Kälte, hohe Luftfeuchte oder geringer Luftwechsel verzögern die Trocknung.
Farbton und Haltbarkeit
Holzeigenfärbung und Auftragsmenge beeinflussen den Farbton; Musterflächen mit dem Originalprodukt auf dem Originalholz anlegen. Für abgewitterte Altholzflächen gibt es das Maseriersystem: ein- bis zweimal CapaWood RenoTech Maserierfarbton, dann zweimal CapaWood Classic. Fehler im konstruktiven Holzschutz kann kein Anstrich beheben; Rift- und Halbriftbretter, senkrechte Schalung und sägeraue Oberflächen verlängern die Haltbarkeit, und bei dichten Holzarten wie Lärche oder Tropenhölzern verbessert eine sägeraue, geschliffene oder geriffelte Oberfläche die Haftung der Lasur.
Kühl und verschlossen lagern, vor Frost und hohen Temperaturen schützen. Original verschlossene Gebinde sind mindestens 3 Jahre lagerstabil. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Lösemittelbasiertes, dünnschichtiges Holzöl mit Hydroperl-Effekt – ideal für Terrassenböden, Sichtschutz, Fassadenschalungen und die Auffrischung von WPC. CapaWood Exterior Oil, vormals DANSKE Bodenholzöl, ist ein lösemittelbasiertes, imprägnierendes und dünnschichtiges Holzöl für die universelle Anwendung auf allen Holzoberflächen im Außenbereich. Rezeptiert auf Basis modifizierter Naturöle mit aromatenfreien Lösemitteln dringt es laut Technischer Information sehr gut in das Holz ein, wirkt feuchtigkeitsregulierend und stark wasserabweisend (Hydroperl-Effekt) und ist filmgeschützt. Es eignet sich für begrenzt maßhaltige und nicht maßhaltige Holzbauteile wie Terrassenböden, Sichtschutzelemente und Fassadenschalungen sowie zur Auffrischung von WPC-Oberflächen; Farblos ist als Alleinbeschichtung nicht geeignet.
Untergrund und Grundierung
Die Holzfeuchte darf bei begrenzt maßhaltigen und nicht maßhaltigen Bauteilen maximal 18 % betragen (Ö-Norm 3430). Die Holzoberflächen müssen vor dem Beschichten von Staub, Schmutz, Harzgallen, Fetten und Ölen gereinigt werden; Schleifstaub und lose Reste alter Anstriche gründlich abbürsten, Silikonreste führen zu Verlaufstörungen. Tragende Holzbauteile werden vorab mit CapaWood Protect Primer IV imprägniert. Unbeschichtete, glatte und gehobelte Oberflächen gründlich reinigen, austretende Holzinhaltsstoffe entfernen und bei Bedarf in Faserrichtung schleifen; rohes Holz außen unmittelbar vor der Bewitterung beschichten. Bei Wartungsanstrichen nicht tragfähige Altbeschichtungen bis auf das Holz entfernen, festhaftende anschleifen, reinigen und auf Verträglichkeit prüfen; Terrassenböden und Dielen müssen trocken sein und werden nach der Reinigung bzw. dem Entgrauen mit klarem Wasser nachgewaschen und durchgetrocknet.
Verarbeitung und Verdünnung
Vor Gebrauch gut aufrühren, unverdünnt anwenden und nicht mit anderen Produkten mischen. Neues Holz mindestens zweimal streichen, den Erstauftrag allseitig ausführen; Wartungsanstriche ein- bis zweimal, ein Zwischenschliff ist nur bei Bedarf nötig, Schleifstaub nicht einatmen. Bei horizontaler Applikation überschüssiges Material je nach Antrocknen mit einem fusselfreien Lappen entfernen, Schicht- und Pfützenbildung vermeiden. Für den Auftrag eignen sich Pinsel mit vollsynthetischer Borstenmischung oder Chinaborste und rostfreiem Stahl (z. B. Storch ClassicTOP oder ClassicSTAR); Werkzeuge nach Gebrauch mit Kunstharz- oder Universalverdünnung (z. B. Caparol AFVerdünner) reinigen und gemäß Sicherheitsdatenblatt entsorgen.
Farbtöne und Abtönen
Alle Farbtöne gemäß CapaWood Classic Farbtonfächer sowie weitere Farbtöne sind über ColorExpress tönbar; Fächerfarben dienen nur als Hinweis, Holzeigenfärbung und Auftragsmenge beeinflussen den Farbton, im Zweifel eine Probebeschichtung anlegen. Musterflächen stets mit dem Originalprodukt auf der originalen Holzoberfläche ausführen. Der Glanzgrad ist matt und kann je nach Holzoberfläche und Verbrauch variieren.
Verbrauch und Trocknung
Der Streichauftrag benötigt auf gehobelten Holzoberflächen ca. 40 bis 50 g/m² bzw. 45 bis 60 ml/m², auf sägerauen ca. 80 bis 100 g/m² bzw. 90 bis 115 ml/m²; die Werte sind Anhaltswerte, exakte Verbrauchswerte werden durch Probebeschichtung ermittelt. Richtzeiten bei 23 °C und 50 % relativer Luftfeuchte: grifffest nach ca. 4 bis 6 Stunden, zweiter Auftrag nach ca. 8 bis 10 Stunden Zwischentrockenzeit, regenfest nach ca. 12 Stunden, belastbar nach ca. 24 Stunden; niedrigere Temperaturen, höhere Luftfeuchte oder geringer Luftwechsel verzögern die Trocknung. Horizontale Flächen wie Terrassen verwittern bei Gehbelastung rascher, deshalb wird ein Wartungsanstrich in kürzeren Zeitabständen empfohlen. Für Fassaden empfiehlt der Hersteller sägeraue, geschliffene oder geriffelte Oberflächen, senkrechte Schalungen und Rift- oder Halbriftbretter.
Sicherheit und Entsorgung
Das Sicherheitsdatenblatt zu diesem Artikel war auf der Herstellerseite zum Zeitpunkt der Bearbeitung nicht abrufbar; als lösemittelhaltiges, filmgeschütztes Produkt sind die Kennzeichnung auf dem Gebindeetikett und das aktuelle Sicherheitsdatenblatt maßgeblich. Beim Spritzen die zusätzlichen Vorgaben zur persönlichen Schutzausrüstung beachten, mit Öl getränkte Lappen wegen Selbstentzündungsgefahr ausgebreitet trocknen oder in Wasser aufbewahren, Reste nicht in die Kanalisation gelangen lassen und gemäß den örtlichen Vorschriften entsorgen.
Kühl und verschlossen lagern, vor Frost und hohen Temperaturen schützen; original verschlossen mindestens 3 Jahre lagerstabil. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information Nr. 2091 (Stand 09/2026), das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.
Farblose UV-Schutz-Lasur auf Wasserbasis, die die natürliche Holzfarbe erhält und Vergrauung verhindert – zusammen mit TwinPrimer der komplette Aufbau für Fassaden und Balkone. CapaWood TwinProof Clear, vormals DANSKE Twinproof Clear, ist eine wasserbasierte, transparente Mittelschichtlasur mit hervorragendem UV-Schutz für natürliche Holzoberflächen ohne Vergrauung im Außenbereich. Laut Technischer Information erhält sie weitgehend die natürliche Eigenfärbung des Holzes, schützt gegen UV-Licht und Witterungseinflüsse, ist wasserabweisend, diffusionsfähig, blockfest und filmgeschützt und zeigt einen Hydroperleffekt. Sie eignet sich für begrenzt maßhaltige und nicht maßhaltige Holzbauteile wie sandgestrahlte Altholzoberflächen, Holzhäuser, Fassadenschalungen, Untersichtschalungen und Balkone und ist farblos verwendbar.
Untergrund und Grundierung
Die Holzfeuchte darf bei nicht maßhaltigen Bauteilen maximal 18 % betragen (Ö-Norm 3430). Die Holzoberflächen müssen vor dem Beschichten von Staub, Schmutz, Harzgallen, Fetten und Ölen gereinigt werden; Schleifstaub und lose Reste alter Anstriche gründlich abbürsten, Silikonreste führen zu Verlaufstörungen. Tragende Holzbauteile müssen mit Korasit NG 10 imprägniert werden; neue, glatte und gehobelte Oberflächen gründlich reinigen, austretende Harze und Harzgallen entfernen und bei Bedarf in Faserrichtung anschleifen. Bei der Wartung eines bestehenden Aufbaus mit TwinProof Clear die tragfähige Beschichtung anschleifen und gründlich reinigen. Für optimalen UV-Schutz empfiehlt der Hersteller einen allseitigen Grundieranstrich mit CapaWood TwinPrimer. Dichte Holzarten wie Lärche und Tropenhölzer eignen sich nicht für wasserbasierte Holzbeschichtungen außen, helle Nadelhölzer wie Kiefer, Fichte und Tanne sind vorzuziehen; bei unbekannter Holzart wird ein lösemittelhaltiges Produkt empfohlen (BFS-Fachregel Nr. 18).
Verarbeitung und Verdünnung
Vor Gebrauch gut aufrühren, unverdünnt anwenden und nicht mit anderen Produkten mischen. Neues Holz mindestens zweimal streichen, den Erstauftrag allseitig ausführen; ein Zwischenschliff nach dem ersten Auftrag ist nur bei Bedarf nötig, Schleifstaub nicht einatmen. Wartungsanstriche erfolgen ein- bis zweimal. Die Lasur ist für Spritzapplikation und industrielle Verfahren wie Vakuumatanlagen oder Sprühtunnel geeignet; beim Spritzen die zusätzlichen Vorgaben zur Schutzausrüstung im Sicherheitsdatenblatt beachten. Material-, Umluft- und Untergrundtemperatur mindestens 5 °C (günstig 10 bis 25 °C), relative Luftfeuchte höchstens 80 %. Geeignet sind Pinsel mit Kunststoffborstenmischung und rostfreiem Stahl (z. B. Caparol NatureLine oder Storch Aqua Top); Werkzeuge mit Wasser und gegebenenfalls Spülmittel reinigen, Nitrilhandschuhe werden empfohlen.
Farbtöne und Abtönen
Die Lasur ist voll transparent und seidenmatt; alle Farbtöne gemäß CapaWood Classic Farbtonfächer sowie Sonderfarbtöne sind über ColorExpress tönbar, besonders geeignet zur Abtönung reiner, lasierender Weiß- und Bunttöne. Für den UV-Schutz wird mikronisiertes Titandioxid verwendet, das auf dunklen Hölzern und bei höheren Auftragsmengen eine weißliche Tönung verursachen kann; im Zweifel eine Probebeschichtung anlegen. Musterflächen stets mit dem Originalprodukt auf der originalen Holzoberfläche ausführen.
Verbrauch und Trocknung
Der Streichauftrag benötigt auf glatten Holzoberflächen ca. 50 bis 70 g/m² bzw. 50 bis 70 ml/m², auf sägerauen ca. 100 bis 140 g/m² bzw. 95 bis 135 ml/m²; Untergrund und Holzfeuchte beeinflussen Verbrauch und Farbton, exakte Werte werden an einer Probefläche ermittelt. Bei 23 °C und 50 % relativer Luftfeuchte ist die Lasur nach ca. 1 Stunde überstreichbar, nach ca. 8 Stunden stapelbar, nach mindestens 12 Stunden regenfest und nach ca. 24 Stunden blockfest; niedrigere Temperaturen, höhere Luftfeuchte oder geringer Luftwechsel verzögern die Trocknung. Rohes Holz außen unmittelbar vor der Bewitterung beschichten; sägeraue Oberflächen, senkrechte Schalungen und Rift- oder Halbriftbretter verlängern die Haltbarkeit der Beschichtung. Wasserbasierte Bindemittel sind thermoplastisch, beschichtete Teile daher mit Zwischenlagen lagern.
Sicherheit und Entsorgung
Laut Sicherheitsdatenblatt (Version 1.0 vom 05.08.2025) trägt das Produkt den Gefahrenhinweis H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung, sowie EUH208 Enthält 3-Iod-2-propynylbutylcarbamat, 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on und CIT/MIT (3:1), kann allergische Reaktionen hervorrufen; ein Signalwort ist nicht erforderlich. Freisetzung in die Umwelt vermeiden, Inhalt und Behälter einer anerkannten Abfallentsorgung zuführen. Die Lasur ist filmgeschützt (Filmkonservierung).
Kühl und verschlossen lagern, vor Frost und hohen Temperaturen schützen; original verschlossen mindestens 2 Jahre lagerstabil. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information Nr. 2106 (Stand 09/2026), das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.
Tief eindringendes, stark wasserabweisendes Holzöl, das Lärche und andere Nadelhölzer im Freien vor Vergrauen und Rissbildung schützt. Jansen Lärchenholzöl ist ein lösemittelhaltiges, transparentes Holzpflegeöl auf Basis ölmodifiziertem Alkydharz mit mattem Aussehen. Laut Technischem Merkblatt beugt es dem Vergrauen und der Rissbildung des Holzes vor, ist stark wasserabweisend und dank schwach thixotroper Einstellung angenehm zu verarbeiten. Es ist für Nadel- und kesseldruckimprägnierte Hölzer im Außenbereich gedacht, etwa Fußböden, Terrassen, Trennwände und Gartenmöbel.
Untergrund und Grundierung
Der Untergrund muss abgebunden, fest, tragfähig, trocken, sauber und frei von trennenden Substanzen sein; die Holzfeuchte darf 18 % nicht überschreiten. Neues Holz wird mit Jansen Holzschutzgrund/Woodprimer WV vorgestrichen, neue kesseldruckimprägnierte Hölzer werden direkt mit dem Lärchenholzöl gestrichen. Intakte Altanstriche oberflächlich gut reinigen und eventuell leicht schleifen; abgewitterte, vergraute Hölzer bis auf das gesunde, rohe Holz abschleifen. Nicht haftende, blätternde und spröde Anstriche restlos entfernen. Die Vorbereitung richtet sich nach dem Stand der Technik und der ÖNORM B 2230.
Verarbeitung und Verdünnung
Das Öl ist streichfertig eingestellt und wird gestrichen. Neuanstriche erhalten laut Merkblatt zwei Anstriche, Renovierungsanstriche ein bis zwei Anstriche. Bei voll bewitterten Terrassenflächen empfiehlt Jansen, den Anstrich mit einer pigmentierten Jansen Imprägnierlasur vorzunehmen. Vor der Verarbeitung Probeanstrich durchführen; bei mehreren Gebinden auf Chargengleichheit achten. Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Terpentinersatz oder Jansen Nitroreiniger reinigen.
Verbrauch und Trocknung
Das Technische Merkblatt nennt ca. 8 bis 10 m²/l pro Anstrich; der tatsächliche Verbrauch hängt von der Saugfähigkeit des Holzes ab und wird an einer Probefläche ermittelt. Bei 23 °C und 60 % relativer Luftfeuchte ist das Öl nach etwa 24 Stunden überstreichbar; niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchte verzögern die Trocknung. Dichte ca. 0,88 g/cm³, GISCODE Ö60; das Produkt unterliegt nicht der VOC-Gesetzgebung. Ungeöffnet ist es laut Merkblatt mindestens 24 Monate haltbar.
Sicherheit und Entsorgung
Laut Sicherheitsdatenblatt (Stand 23.07.2025) ist das Öl nicht als gefährlich eingestuft; Kennzeichnung EUH210 Sicherheitsdatenblatt auf Anfrage erhältlich. Mit Öl getränkte Lappen und Reste nicht in die Kanalisation oder Umwelt gelangen lassen und gemäß den örtlichen Vorschriften entsorgen; Hinweise auf dem Gebinde beachten.
Trocken und frostfrei lagern; Anbruchgebinde gut verschließen und kurz stülpen. Maßgeblich sind das aktuelle Technische Merkblatt (Stand 01/2022), das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.
Thixotrope Mittelschichtlasur auf Alkydharz-Öl-Basis, die tropfgehemmt auch über Kopf verarbeitet werden kann. Protect-Gel ist eine lösemittelhaltige, offenporige und festkörperreiche Lasur mit Spezialölen für Holz außen und innen. Das gebrauchsfertige Ein-Topf-System eignet sich für Neu- und Überholungsanstriche auf rohen, abgewitterten, lasierten und farblos lackierten Holzflächen – an Fenstern und Türen ebenso wie an Dachuntersichten, Fassadenverkleidungen, Pergolen, Gartenhäusern, Carports oder Geländern. Die Lasur dringt tief ins Holz ein, ist blockfest, wetterbeständig und biozidfrei; mikronisierte Eisenoxidpigmente sorgen laut Hersteller für hohen UV-Schutz.
Untergrund und Grundierung
Der Untergrund muss tragfähig, trocken, sauber und frei von Öl, Fett und Wachs sein; die Holzfeuchte darf höchstens 18 % betragen, bei maßhaltigen Bauteilen 15 %. Rohe, stark bläuegefährdete Hölzer im Außenbereich werden bei Bedarf mit Jansen Holzschutzgrund / Woodprimer WV vorgrundiert (Merkblatt und BFS-Merkblatt Nr. 18 beachten); der konstruktive Holzschutz mit Kantenrundung, Ablaufneigung und ohne waagerechte Flächen ist einzuhalten. Intakte Altbeschichtungen werden angeschliffen, nicht einwandfrei haftende Altlackierungen restlos entfernt und wie rohes Holz behandelt.
Verarbeitung und Verdünnung
Protect-Gel ist streichfertig und wird auch als Grundanstrich nicht verdünnt. Außen sind neben dem Grundanstrich mindestens zwei weitere Anstriche vorgesehen, innen genügen meist zwei. Aufgetragen wird mit Pinsel oder Rolle bei Luft- und Objekttemperaturen zwischen 5 °C und 30 °C, nicht in direkter Sonne; die Farbtiefe lässt sich über die Schichtdicke steuern. Bei tropischen Hölzern ist das Merkblatt der Holzart zu beachten, für große Innenflächen empfiehlt Jansen das wasserbasierte Edelwachs. Probeanstrich anlegen, Haftprobe frühestens nach 24 Stunden; Werkzeuge mit Terpentinersatz reinigen.
Farbtöne und Abtönen
Das Merkblatt nennt Farblos, Kiefer, Eiche-hell, Teak, Nussbaum und Palisander; Weiß, Altkiefer, Esche und Eiche-Dunkel werden ab Werk getönt. Alle Töne sind über die Jansen Mischmaschinen und untereinander mischbar, ein Aufhellen mit Farblos ist bis 10 % möglich. Farblos bietet außen keinen UV-Schutz und wird dort nur zusammen mit einer farbigen Lasur eingesetzt. Die Eigenfarbe des Holzes beeinflusst den Lasurton – Farbton vorab prüfen, bei mehreren Gebinden auf Chargengleichheit achten.
Verbrauch und Trocknung
Laut Merkblatt ca. 10–12 m²/l pro Anstrich je nach Untergrund; der genaue Bedarf wird an einer Probefläche ermittelt. Bei 23 °C und 60 % Luftfeuchte ist die Lasur nach 5–6 Stunden staubtrocken, nach Trocknung über Nacht überstreichbar und nach 24 Stunden durchgetrocknet. Dichte ca. 0,900–0,930 g/cm³ je nach Farbton.
Sicherheit und Entsorgung
Kennzeichnung laut Sicherheitsdatenblatt (Stand 10/2025): Achtung; H226 Flüssigkeit und Dampf entzündbar; EUH066 Wiederholter Kontakt kann zu spröder oder rissiger Haut führen; EUH208 Enthält Phthalsäureanhydrid, kann allergische Reaktionen hervorrufen. Von Zündquellen fernhalten, für Kinder unzugänglich aufbewahren, Inhalt und Behälter gemäß den örtlichen Vorschriften entsorgen. VOC Kat. A/e: Grenzwert 400 g/l, Produkt max. 400 g/l. Lösemittelhaltige Lasuren haben einen materialtypischen Eigengeruch, der auch nach der Trocknung wahrnehmbar sein kann.
Kühl, trocken und frostfrei lagern; Anbruchgebinde gut verschließen und kurz stülpen. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information (Technisches Merkblatt, Stand 08/2025), das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.
High-Solid-Holzlasur mit Alkydharz-Öl-Kombination, die tief eindringt und schon mit zwei Anstrichen sehr guten UV-Schutz bietet. Vario Solid Lasur ist eine lösemittelhaltige Mittelschichtlasur für Grund- und Schlussbeschichtung aller Holzbauteile wie Holzhäuser, Pergolen, Verschalungen, Zäune, Fenster und Außentüren. Laut Technischem Merkblatt sorgen spezielle Öle für extrem hohe Penetration, der hohe Festkörpergehalt für optimalen Langzeitschutz; die Lasur ist tropfgehemmt mit gutem Kantenschutz, leicht zu verarbeiten, biozidfrei und schützt vor UV-Strahlen. Der Farbton beeinflusst sich durch Holzart und Schichtdicke; Farblos sollte außen nur zusammen mit einer farbigen Lasur eingesetzt werden, weil ohne Pigmente kein UV-Schutz möglich ist.
Untergrund und Grundierung
Der Untergrund muss tragfähig, trocken, sauber und frei von Öl, Fett und Wachs sein. Die Holzfeuchte darf höchstens 18 % betragen, bei maßhaltigen Holzbauteilen höchstens 15 %. Rohe, stark bläuegefährdete Hölzer im Außenbereich werden gegebenenfalls mit Jansen Holzschutzgrund/Woodprimer vorgrundiert; der konstruktive Holzschutz (Kantenrundung, Ablaufneigung) ist zu beachten. Intakte Altlackierungen sorgfältig anschleifen, nicht einwandfrei haftende restlos entfernen und danach wie rohes Holz behandeln. Esche ist im Außenbereich nicht wetterbeständig beschichtbar; bei tropischen Hölzern das jeweilige Merkblatt der Holzart beachten.
Verarbeitung und Aufbau
Die Lasur ist streichfertig eingestellt und wird unverdünnt verarbeitet. Der Grundanstrich sollte mit dem Flachpinsel aufgetragen werden, weitere Anstriche können auch gespritzt und anschließend mit dem Pinsel nachgearbeitet werden. Auf nicht maßhaltigen Holzbauteilen wie Zäunen genügen ein bis zwei Anstriche, auf maßhaltigen und bedingt maßhaltigen Bauteilen sind zwei Anstriche vorgesehen. Die Farbtöne sind untereinander mischbar, ein Aufhellen ist mit Farblos möglich. Vor der Verarbeitung Probeanstrich anlegen, bei mehreren Gebinden auf Chargengleichheit achten.
Verbrauch und Trocknung
Das Technische Merkblatt nennt 10 bis 15 m²/l pro Anstrich, abhängig von der Saugfähigkeit des Untergrundes; der genaue Verbrauch wird an einer Probefläche ermittelt. Bei 23 °C und 60 % relativer Luftfeuchte ist die Lasur nach 4 bis 6 Stunden staubtrocken und nach Trocknung über Nacht überstreichbar. Dichte ca. 0,910 bis 0,950 g/cm³ je nach Farbton, VOC-Gehalt max. 400 g/l (EU-Grenzwert Kat. A/e: 400 g/l).
Sicherheit und Entsorgung
Laut Sicherheitsdatenblatt (Stand 09.10.2025) ist die Lasur nicht als gefährlich eingestuft; Kennzeichnung EUH210 Sicherheitsdatenblatt auf Anfrage erhältlich. Mit Lasur getränkte Lappen und Reste nicht in die Kanalisation oder Umwelt gelangen lassen und gemäß den örtlichen Vorschriften entsorgen; Hinweise auf dem Gebinde beachten.
Kühl, trocken und frostfrei lagern; Anbruchgebinde gut verschließen und kurz stülpen. Maßgeblich sind das aktuelle Technische Merkblatt (Stand 07/2024), das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.