Einkomponentige Chlorkautschuk-Schwimmbadfarbe für Betonbecken und Brauchwasserbehälter – wasserfest, chemikalienbeständig und leicht zu reinigen. Agrosit SB Schwimmbadfarbe von Avenarius Agro ist ein farbiger, einkomponentiger Anstrich auf Chlorkautschukbasis. Laut Technischer Information ist er ein gut chemikalienbeständiger, wasserfester Unterwasseranstrich auf Beton in nichtgewerblichen Schwimmbecken und Brauchwasserbehältern, insbesondere bei ozonhältigem oder gechlortem Wasser, mit hoher Wasser- und Witterungsbeständigkeit. Schimmel-, Pilz- und Algenansatz finden auf dem Anstrich keine feste Verbindung, weshalb er leichter zu reinigen ist; Kalkablagerungen werden mit speziellen Reinigern entfernt. Im Shop stehen Hellblau, Mittelblau und Kieselgrau in 1 kg, 5 kg und 25 kg zur Wahl.
Untergrund und Grundierung
Beton muss schmutz-, fett- und ölfrei, trocken und staubfrei sein; lockere und absandende Teile werden durch Sandstrahlen entfernt, die Abreißfestigkeit des Betons muss mindestens 1,5 N/mm² betragen. Bei Unterwasserbelastung ist nach dem Sandstrahlen eine zweimalige ganzflächige Spachtelung mit der unterwasserbeständigen Betonspachtelmasse Disbocret Mörtel 520 aufzubringen, die mindestens 3 Tage mit Folien vor dem Austrocknen geschützt wird und beim Beschichten vollständig ausgehärtet und trocken sein muss. Alte Agrosit SB-Anstriche können nach gründlicher Reinigung, insbesondere der restlosen Entfernung von Kalkrückständen, überstrichen werden; bei anderen Altanstrichen ist ein Versuchsanstrich notwendig.
Verarbeitung und Verdünnung
Vor Gebrauch gut aufrühren. Bei der Neubeschichtung wird der erste Anstrich mit ca. 15 % Verdünnung 202 verdünnt und gut in den Untergrund eingerieben, beim Renovierungsanstrich dienen maximal 5 % Verdünnung 202 der Konsistenzeinstellung. Zügig streichen, nicht in praller Sonne oder bei zu hohen Temperaturen, nicht unter +5 °C und nicht über 80 % relativer Luftfeuchtigkeit verarbeiten; die Farbe ist nicht spritzbar. Beim Rollenauftrag kann bei hellen Farbtönen ein dritter Anstrich notwendig sein, außerdem kann es bei steigenden Temperaturen oder Sonneneinstrahlung zu Blasenbildung kommen, weshalb der Hersteller die Streichapplikation bevorzugt. Werkzeuge werden mit Verdünnung 202 gereinigt.
Farbtöne und Beständigkeit
Die Farbe ist laut Agrosit-Farbkarte und in den meisten RAL-Farbtönen erhältlich; 1-kg-Gebinde führt der Hersteller nur in 01 Weiß, 05 Mittelblau und 16 Hellblau. Der Anstrich ist beständig gegen schwache Säuren und Laugen, Salzlösungen, Mineralöle sowie gechlortes und ozonisiertes Wasser in nichtgewerblichen Schwimmbädern, bedingt beständig gegen übermäßigen oder direkten Kontakt mit Sonnenschutzölen, die zu Anlösen und Abfärben führen können; er ergibt glatte, harte und feste Anstrichfilme, ist sehr gut witterungsbeständig und verträgt trocken 100 °C, feucht 60 °C und Warmwasser bis 50 °C. Bei erhöhten Chlorkonzentrationen oder Ozonanteilen (DIN 19643-2) besteht die Gefahr des Abkreidens oder Verblassens, in überdachten Bädern können sich Schwimmbadchemikalien als weißlicher Belag ablagern; ein Auffrischungsanstrich kann dann aus optischen Gründen notwendig werden.
Verbrauch und Trocknung
Laut Technischer Information beträgt der Verbrauch theoretisch 0,10 kg/m² und praktisch 0,20 kg/m² je Arbeitsgang für 20 µm Trockenfilm, was 90 µm Nassfilm entspricht; auf Beton sind bei Neubeschichtung drei Anstriche und bei Renovierung ein bis zwei Anstriche vorgesehen. Nach DIN 53150 ist ein 20-µm-Trockenfilm bei 23 °C nach 75 Minuten im Trockengrad 1 und nach 135 Minuten im Trockengrad 4; zwischen den Anstrichen sind 1 bis 2 Tage Wartezeit einzuhalten, nach 2 bis 3 Tagen ist die Fläche vorsichtig begehbar, vor Unterwasserbelastung sind 14 Tage Schlusstrockenzeit bei guter Belüftung und mindestens 15 °C erforderlich. Bei jährlicher Überarbeitung reicht im Normalfall ein einmaliger Anstrich; zu hohe Schichtdicken können durch Lösemittelretention zu Weißanlaufen oder Blasenbildung führen.
Sicherheit und Entsorgung
Laut Sicherheitsdatenblatt trägt die Farbe das Signalwort Achtung mit H226 Flüssigkeit und Dampf entzündbar, H315 Verursacht Hautreizungen, H319 Verursacht schwere Augenreizung, H335 Kann die Atemwege reizen, H336 Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen und H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung. Von Zündquellen fernhalten, für gute Belüftung sorgen, Schutzhandschuhe und Augenschutz tragen; Reste nicht in die Kanalisation oder in Gewässer gelangen lassen und gemäß den örtlichen Vorschriften entsorgen.
Gut verschlossen in Originalgebinden kühl und trocken 1 Jahr lagerfähig. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information Nr. 773 (Stand 10/2024), das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.
Gebindegrößen L :
15l
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SYNTHESA Disboroof Farbton:
Schiefer
Elastische Acryl-Dachbeschichtung für geneigte Faserzement- und Bitumendächer. DisboROOF 412 (bisher Disboroof 412 Dachschicht) ist eine einkomponentige Acryl-Dispersionsbeschichtung für geneigte Dachdeckungen aus Faserzementplatten und mindestens ein Jahr bewitterten Bitumen-Dachdichtungs- und Schweißbahnen. Die Beschichtung ist diffusionsoffen, wasserdicht und laut TI auch bei niedrigen Temperaturen elastisch. Faserzementschindeln dürfen nur an senkrechten Flächen beschichtet werden, nicht als Dachdeckung.
Untergrund und Vorbereitung
Defekte Bedachung sowie An- und Abschlüsse werden vorher von Fachfirmen instand gesetzt; die Dachdeckung muss ausreichend hinterlüftet sein. Auf Faserzement werden Moose, Algen und Schmutz mit Druckwasserstrahl in Ablaufrichtung entfernt, die Flächen mit Capatox abgewaschen und gut getrocknet. Auf Bitumenbahnen werden Blasen kreuzweise aufgeschnitten, getrocknet und vollflächig verklebt; Bedachung und Unterkonstruktion müssen trocken sein. Dehnfugen, Risse und Anschlüsse werden mit Fugengewebe überbrückt.
Beschichtungsaufbau
Vor der Verarbeitung gründlich aufrühren. Faserzementplatten werden mit Wasser vorgenässt und mattfeucht mit höchstens 15 % Wasser verdünntem Material grundiert; nach 24 Stunden Wartezeit folgt die unverdünnte Schlussbeschichtung. Auf Bitumenbahnen wird satt aufgetragen und ein Armierungsvlies faltenfrei mit 10 cm Überlappung eingebettet; nach ausreichender Trocknung folgen Zwischen- und Schlussbeschichtung. Wasserführende Bereiche werden zusätzlich einmal mit DisboTHAN 449 versiegelt.
Auftrag und Werkzeug
Laut TI wird Airless gespritzt: ca. 160 bar über eine Spritzlanze, Düse für Faserzement 0,015–0,021 Zoll, für Bitumen 0,025–0,027 Zoll. Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Trocknung und Witterung
Werkstoff-, Luft- und Untergrundtemperatur mindestens 8 °C und höchstens 35 °C, relative Luftfeuchte nicht über 80 %. Nicht bei Regen- oder Frostgefahr und nicht auf stark aufgeheizten Flächen verarbeiten. Bei 20 °C und 60 % relativer Luftfeuchte ist die Beschichtung nach etwa 2 Stunden regenbelastbar und nach 24 Stunden überarbeitbar, bei Vlieseinbettung frühestens nach 36 Stunden. Aufgefangenes Regenwasser sollte laut TI erst nach 12 Monaten als Gießwasser dienen.
Kühl, trocken und frostfrei lagern; original verschlossen 24 Monate lagerstabil. Die TI weist das Produkt als nur für gewerbliche Anwender aus. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Gebindegrößen L :
15l
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SYNTHESA Disboroof Farbton:
Anthrazit
Elastische Reinacrylat-Dachbeschichtung für ältere Betondachsteine und Tonziegel. Disboroof 408 ist ein glänzender Oberflächenschutz auf Reinacrylatbasis, der Witterungs- und Umwelteinflüssen hohen Widerstand entgegensetzt und auch bei niedrigen Temperaturen elastisch bleibt. Die Beschichtung ist wasserdicht und zugleich wasserdampfdiffusionsfähig und vor Pilz- und Algenbewuchs geschützt. Laut Technischer Information ist das Produkt nur für gewerbliche Anwender bestimmt.
Untergrund und Vorbereitung
Defekte Dachsteine sowie An- und Abschlüsse müssen vorab von Fachfirmen instand gesetzt werden, und die Dachdeckung muss ausreichend hinterlüftet sein. Algen, Moos, Schmutz und lose Teile werden mit Druckwasserstrahlen entfernt, dabei immer in Ablaufrichtung arbeiten, damit möglichst wenig Wasser unter die Deckung gelangt. Nach der Reinigung muss der Untergrund fest, sauber, tragfähig und frei von trennenden Substanzen sein. Bei Dachsteinen und Ziegeln unter 10 Jahren oder mit veredelten Oberflächen ist grundsätzlich eine Musterfläche anzulegen und die Haftung nach dem Trocknen zu prüfen.
Beschichtungsaufbau
Bewitterte Betondachsteine werden angefeuchtet oder direkt nach der Reinigung zweimal mit Disboroof 408 beschichtet. Engobierte und glasierte Tonziegel erhalten zuerst eine Grundierung mit Disbon 481; nach mindestens 3 Stunden (bei 20 °C) und höchstens 3 Tagen folgen zwei Aufträge Disboroof 408. Zwischen erstem und zweitem Auftrag sind mindestens 2 Stunden Wartezeit einzuhalten. Vor der Verarbeitung gründlich aufrühren; die Grundbeschichtung kann mit bis zu 5 % Wasser verdünnt werden.
Verarbeitungsbedingungen
Material-, Luft- und Untergrundtemperatur mindestens 8 °C und höchstens 35 °C, relative Luftfeuchte nicht über 80 %. Nicht arbeiten, wenn Regen oder Frost droht oder nach der Verarbeitung zu erwarten ist, und nicht auf stark aufgeheizten Flächen. Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Verbrauch und Hinweise
Rund 330 bis 380 ml bzw. 360 bis 420 g je Quadratmeter und Auftrag sind Richtwerte; der genaue Bedarf hängt von Art und Oberfläche des Dachmaterials ab und wird am Objekt durch Musterlegung bestimmt. Von beschichteten Dächern aufgefangenes Regenwasser sollte erst nach einer Wartezeit von 12 Monaten als Gießwasser verwendet werden.
Kühl, trocken und frostfrei lagern. Im original verschlossenen Gebinde 12 Monate lagerstabil. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Bodenbeschichtung Farbton:
RAL7032 Kieselgrau
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Gebindegrößen L :
5l
Einkomponentige Bodenfarbe für Beton und Zementestrich innen und außen. Die Disbon 400 wird beim Hersteller heute als DisboFLOOR W 400 1K-Acryl-Bodenfarbe geführt. Es ist eine wasserverdünnbare Dispersionsversiegelung (Kunststoffdispersion nach DIN 55945) für mineralische Bodenflächen mit normaler Gehbelastung, im Innenbereich auch für Hartasphaltestriche. Die Bodenfarbe ist nahezu geruchsfrei, schnell trocknend, emissionsminimiert (AgBB-konform) und ohne zusätzliche Füllstoffe rutschhemmend.
Untergrund und Vorbereitung
Der Untergrund muss eben, trocken, tragfähig, formstabil und frei von losen Teilen, Staub, Öl und Fett sein. Die Oberflächenzugfestigkeit muss im Mittel mindestens 1,0 N/mm² betragen. Die Restfeuchte darf bei Beton und Zementestrich höchstens 4 CM-% betragen. Vorbereitet wird mechanisch, etwa durch Diamantschleifen, bis eine feinraue Struktur vorliegt. Nicht einsetzen bei dauerhaftem Kontakt mit weichmacherhaltigen Kunststoffen (z. B. Autoreifen), stehendem Wasser oder Dauernässe.
Aufbau und Verdünnung
Stark saugende Untergründe werden mit CapaSol Konzentrat (1:2 mit Wasser) oder CapaSol RapidGrund unverdünnt grundiert. Normal oder schwach saugende Untergründe im Innenbereich können mit der Bodenfarbe selbst, 30 % mit Wasser verdünnt, grundiert werden; nicht saugende Untergründe wie Altanstriche und Hartasphalt werden unverdünnt grundiert. Zwischen- und Schlussanstrich folgen unverdünnt. Für eine stärker rutschhemmende Oberfläche (R11) können dem Schlussanstrich bis zu 4 Gew.-% DisboADD 947 Glasperlen fine zugegeben werden.
Auftrag und Werkzeug
Das Material ist gebrauchsfertig und wird vor der Verarbeitung gründlich aufgerührt. Aufgetragen wird mit Pinsel, mittelfloriger Walze oder Airlessgerät (ohne Filter, mindestens 50 bar, Düse 0,013–0,015 inch); nach dem Spritzen wird Nachrollen empfohlen. Während der Trocknung für Be- und Entlüftung sorgen, Zugluft vermeiden. Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Trocknung und Gestaltung
Bei 20 °C und 60 % relativer Luftfeuchte ist die Fläche nach ca. 3 Stunden begeh- und überarbeitbar und nach ca. 7 Tagen vollständig mechanisch und chemisch belastbar; bei niedrigen Temperaturen dauert es länger. Zur Gestaltung können DisboADD 8255 Farbchips (1–2 mm) oder DisboADD 948 Farbchips (2–4 mm) eingestreut werden; danach wird außen mit DisboFLOOR 446 und innen mit DisboFLOOR W 405 versiegelt.
Kühl, trocken und frostfrei lagern; originalverschlossen mindestens 24 Monate lagerstabil. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information (Stand 04/2026) und die Hinweise auf dem Gebinde.
Bodenbeschichtung Farbton:
RAL7032 Kieselgrau
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Gebindegrößen L :
5l
Einkomponentige, PU-verstärkte Acrylat-Bodenbeschichtung für innen und außen. Beim Hersteller heißt das Produkt heute DisboFLOOR W 404 ELF. Es ist eine wasserverdünnbare, lösemittel- und weichmacherfreie Versiegelung (PU-verstärkte Kunststoffdispersion) für mineralische Böden mit normaler Gehbelastung und für Hartasphaltestriche innen. Die Beschichtung ist nahezu geruchsfrei, schnell trocknend, diffusionsfähig und UV-beständig.
Untergrund und Vorbereitung
Der Untergrund muss eben, trocken, tragfähig, formstabil und frei von losen Teilen, Staub, Ölen und Fetten sein; Oberflächenzugfestigkeit im Mittel mindestens 1,0 N/mm², Restfeuchte bei Beton und Zementestrich maximal 4 CM-%. Vorbereitet wird mechanisch, etwa durch Diamantschleifen, damit Poren und Lunker offen sind und eine feinraue Struktur entsteht. Hartasphaltestrich muss mindestens Härteklasse IC 15 haben, der Zuschlag danach zu mindestens 75 % sichtbar sein.
Grundierung und Aufbau
Stark saugende Untergründe werden mit CapaSol Konzentrat (1:2 mit Wasser) oder CapaSol RapidGrund unverdünnt grundiert. Normal oder schwach saugende Untergründe innen können mit dem Bodensiegel selbst, 30 % mit Wasser verdünnt, grundiert werden; nicht saugende wie Altanstriche und Hartasphalt unverdünnt. Zwischen- und Schlussanstrich folgen unverdünnt. Für Rutschhemmung können dem Schlussanstrich bis zu 4 Gew.-% DisboADD 947 Glasperlen fine zugegeben werden. Das gebrauchsfertige Material vor der Verarbeitung gründlich aufrühren.
Auftrag und Werkzeug
Aufgetragen wird mit Pinsel, mittelfloriger Walze (11 mm Polyamid) oder Airless ohne Filter (mind. 50 bar, Düse 0,013–0,015 Zoll), Nachrollen empfohlen. Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen; auf zusammenhängenden Flächen nur eine Charge verwenden.
Trocknung und Bedingungen
Werkstoff, Umluft und Untergrund müssen zwischen 5 °C und 30 °C liegen, die Luftfeuchte höchstens 80 %, die Untergrundtemperatur mindestens 3 °C über dem Taupunkt. Zwischen den Arbeitsgängen bei 20 °C mindestens 5 Stunden warten. Bei 20 °C und 60 % relativer Luftfeuchte ist die Fläche nach ca. 2,5 Stunden begeh- und überarbeitbar und nach ca. 7 Tagen voll belastbar, bei Kälte entsprechend später. Während der Trocknung lüften, Zugluft vermeiden, Material vor Feuchtigkeit schützen. Nicht einsetzen bei Dauerkontakt mit weichmacherhaltigen Kunststoffen wie Autoreifen oder bei stehendem Wasser.
Lagerhinweise siehe Gebinde-Etikett und Sicherheitsdatenblatt. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Wasserdispergierte 2K-Epoxidharzversiegelung für Garagen- und Kellerböden im Innenbereich. DisboPOX W 442 ist für mineralische Bodenflächen und Hartasphaltestriche mit geringer bis mittlerer Beanspruchung gedacht, etwa in Garagen, Fahrradkellern, Wasch- und Sanitärräumen. Die Versiegelung ist reifenfest (beständig gegen Weichmacherwanderung), wasserdampfdiffusionsfähig und abriebfest. Die Formulierung ist emissionsminimiert und nach den AgBB-Kriterien geprüft.
Untergrund und Vorbereitung
Der Untergrund muss tragfähig, fest und frei von losen Teilen, Staub, Öl, Fett, Gummiabrieb und anderen trennenden Stoffen sein. Die Oberflächenzugfestigkeit soll im Mittel 1,5 N/mm² betragen, kein Einzelwert unter 1,0 N/mm². Beton und Zementestrich dürfen höchstens 4 Gew.-% Feuchte (CM-Methode) haben, Anhydritestrich höchstens 1,0 Gew.-%; Hartasphaltestriche mindestens Härteklasse IC 15. Vorbereitet wird durch Kugelstrahlen, Fräsen oder Diamantschleifen. Fahrspuren benutzter Garagenböden intensiv vorbereiten, Ölflecken mit Ölentferner behandeln. 1K-Altanstriche und lose 2K-Beschichtungen entfernen, starre EP-Beschichtungen anschleifen. Mineralische Untergründe mit DisboPOX W 443 2K-EP-Grundierung grundieren, Hartasphalt mit dem 5–10 % verdünnten Garagensiegel selbst.
Anmischen und Auftrag
Grundmasse aufrühren, Härter zugeben und mit langsam laufendem Rührwerk (max. 400 U/min) schlierenfrei mischen; dann umtopfen und nochmals durchmischen. Zwischen- und Schlussbeschichtung werden unverdünnt aufgetragen, auf abgestreuten Untergründen die Zwischenbeschichtung mit 5 % Wasser verdünnt. Das Material lässt sich streichen, rollen (texturierter Polyamid-Roller, Florhöhe 11 mm) oder mit Airless spritzen (Düse 0,015–0,017 inch, mind. 50 bar, nachrollen). Für gleichmäßige Optik frisch in frisch arbeiten und im Kreuzgang nachrollen.
Verarbeitungsbedingungen und Wartezeiten
Werkstoff-, Umluft- und Untergrundtemperatur mind. 10 °C, max. 30 °C; relative Luftfeuchte höchstens 80 %, Untergrundtemperatur mindestens 3 °C über dem Taupunkt. Zwischen den Arbeitsgängen bei 20 °C mindestens 16, höchstens 48 Stunden warten; bei längeren Pausen die vorherige Schicht anschleifen. In den ersten ca. 24 Stunden das Material vor Feuchtigkeit schützen.
Kühl, trocken und frostfrei lagern; originalverschlossen mindestens 2 Jahre lagerstabil. Bei tieferen Temperaturen das Material vor der Verarbeitung bei ca. 20 °C lagern. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Wasserdispergierte 2K-Epoxidharzgrundierung, emissionsminimiert und für sensible Bereiche geeignet. DisboPOX W 443 dient als farblose Imprägnierung auf mineralischen Bodenflächen und als Grundierung unter wasserverdünnbaren EP-Bodenbeschichtungen. Die Formulierung ist nach den AgBB-Kriterien schadstoffgeprüft und vom Deutschen Institut für Bautechnik für Aufenthaltsräume wie Schulen oder Kindergärten zugelassen. Die Grundierung ist wasserdampfdiffusionsoffen, gut chemikalienbeständig und auch auf mattfeuchten zementösen Flächen einsetzbar.
Untergrund und Vorbereitung
Alle mineralischen Untergründe sind geeignet, sofern sie tragfähig, formstabil, fest und frei von losen Teilen, Staub, Öl, Fett und Gummiabrieb sind. Unter nachfolgenden Beschichtungen muss die Oberflächenzugfestigkeit im Mittel 1,5 N/mm² betragen. Beton und Zementestrich müssen oberflächlich matt abgetrocknet sein, ohne glänzenden Wasserfilm; Anhydritestrich darf höchstens 1 Gew.-% Feuchte haben. Vorbereitung durch Kugelstrahlen, Fräsen oder Schleifen; Fehlstellen mit Disbocret- oder Disboxid-Mörtel bündig verfüllen.
Anmischen und Auftrag
Den Härter zur Grundmasse geben und mit langsam laufendem Rührwerk (max. 400 U/min) mischen, dann bis zu 5 Gew.-% Wasser zugeben und nochmals gründlich durchrühren. Als Grundierung wird das Material in einem Arbeitsgang mit der Versiegelerbürste gleichmäßig und intensiv eingearbeitet. Als Imprägnierung erfolgen ein oder zwei Arbeitsgänge, der zweite bevorzugt mit kurzfloriger Walze oder Airless (Düse 0,008 Zoll). Immer frisch in frisch arbeiten und auf zusammenhängenden Flächen nur eine Charge einsetzen. Zu dicke Schichten können Aushärtungsstörungen und Abplatzungen verursachen.
Bedingungen und Trocknung
Material-, Luft- und Untergrundtemperatur zwischen 12 und 30 °C, relative Luftfeuchte höchstens 80 %, Untergrundtemperatur mindestens 3 °C über dem Taupunkt. Während der Trocknung lüften, Zugluft vermeiden. In den ersten 24 Stunden vor Feuchtigkeit schützen, sonst drohen Oberflächenstörungen und Haftungsverlust. Bei niedrigeren Temperaturen verlängern sich die im Kasten genannten Zeiten.
Optik und Verbrauch
Als Imprägnierung feuert das Material den Untergrund an; auf ungleichmäßig saugenden Flächen sind Glanz- und Farbtonunterschiede möglich. UV-Licht, organische Farbstoffe und Chemikalien können Farbtonveränderungen verursachen, ohne die Funktion zu beeinträchtigen. Der Verbrauch ist ein Richtwert und wird durch Musterlegung am Objekt ermittelt.
Lagerhinweise laut Gebinde-Etikett. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Transparente, matte 2K-PU-Versiegelung für EP- und PU-Böden im Innenbereich. DisboPUR W 458 ist eine wässrige Zweikomponenten-Polyurethan-Versiegelung für harte und zähharte Epoxid- und Polyurethan-Beschichtungen mit geringer mechanischer Belastung. Die Versiegelung verbessert die Reinigungsfähigkeit und Kratzfestigkeit der Beschichtung, ist gut UV- und chemikalienbeständig und wegen der emissionsminimierten Formulierung (AgBB-konform, Eurofins IAC Gold) auch für sensible Bereiche wie Schulen, Kindergärten und Krankenhäuser vorgesehen.
Untergrund und Vorbereitung
Der Untergrund muss trocken, tragfähig, fest und frei von Staub, Öl, Fett und Gummiabrieb sein. Auf saugfähigen Untergründen wie Beton, Estrich oder Holz wird die Versiegelung nicht eingesetzt. Altbeschichtungen werden bis zum Weißbruch angeschliffen, neu aufgetragene Reaktionsharz-Beschichtungen am nächsten Tag versiegelt. An Wandflächen eignet sie sich auf Caparol SeidenLatex und Latex Satin 20 in hellen Farbtönen (Hellbezugswert ca. 100 bis 60).
Mischen und Topfzeit
Komponente A aufrühren, Komponente B zugeben und mit langsam laufendem Rührwerk (max. 400 U/min) intensiv mischen. Dann umtopfen und nochmals mischen; nicht aus dem Liefergebinde verarbeiten. Die Topfzeit beträgt bei 20 °C und 60 % relativer Luftfeuchte ca. 45 Minuten, höhere Temperaturen verkürzen sie. Das Ende der Topfzeit ist optisch nicht erkennbar; wird sie überschritten, verändern sich Glanzgrad, Festigkeit und Haftung.
Auftrag mit der Rolle
Aufgetragen wird mit einer kurzflorigen Rolle, dünnschichtig und gleichmäßig im Kreuzgang, immer frisch in frisch und in gleichmäßigen Bahnen, um Rollspuren zu vermeiden. Für eine rutschhemmende Oberfläche werden 1–3 Gew.-% DisboADD 947 Glasperlen fine untergemischt (R10 1 Gew.-%, R11 3 Gew.-%). Die Wartezeit zwischen den Arbeitsgängen beträgt bei 20 °C mindestens 16 und höchstens 24 Stunden; Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen.
Verarbeitungsbedingungen und Hinweise
Werkstoff-, Umluft- und Untergrundtemperatur müssen zwischen 10 °C und 25 °C liegen, die relative Luftfeuchte darf 80 % nicht überschreiten, und die Untergrundtemperatur muss mindestens 3 °C über dem Taupunkt liegen. Während der Trocknung für Be- und Entlüftung sorgen, Zugluft vermeiden. Das Produkt ist nur für gewerbliche Anwender bestimmt; seit 24. August 2023 ist vor der gewerblichen Verwendung eine Schulung erforderlich.
Kühl, trocken und frostfrei lagern; Komponenten beim Mischen mit 15 bis 25 °C. Originalverschlossen mindestens 9 Monate lagerstabil. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information (Nr. 282) und die Hinweise auf dem Gebinde.
Lösemittelfreies, transparentes 2K-Epoxidharz zur Grundierung von Beton und Zementestrich innen und außen. Beim Hersteller heißt das Produkt heute DisboFLOOR 462 2K-EP-Grundierung. Es ist niedrigviskos, dringt in normal bis stark saugende Untergründe ein und gilt als Imprägnierung nach ÖNORM EN 1504-2. Mit Füllstoffen dient es auch für Kratzspachtelungen, Mörtelbeläge und Hohlkehlen; nicht als Frischbetonimprägnierung.
Untergrund und Vorbereitung
Geeignet sind tragfähige, feste zementöse Untergründe (Beton, Zementestrich), frei von losen Teilen, Staub, Öl und Fett. Oberflächenzugfestigkeit im Mittel mindestens 1,5 N/mm² (Einzelwert 1,0 N/mm²), Feuchte höchstens 4 CM-%, aufsteigende Feuchtigkeit ausschließen. Mechanisch vorbereiten (Kugelstrahlen, HDW-Strahlen, Diamantschleifen), Poren und Lunker öffnen, Oberfläche feinrau.
Anmischen
Komponente B zu A geben, mit langsamem Rührwerk (max. 400 U/min) intensiv mischen, umtopfen und nochmals mischen – nicht aus dem Liefergebinde verarbeiten. Topfzeit 30 Minuten bei 20 °C, bei Wärme kürzer. Optional: bis zu 5,5 % DisboADD 903 Beschleuniger (Topfzeit dann bis zu 20 Minuten) oder bis zu 3 Gew.-% DisboADD 952 Stellmittel für geneigte Flächen.
Auftrag und Werkzeug
Material aufgießen, mit dem Gummirakel verteilen und mit mittelfloriger Walze oder Versiegelerbürste nacharbeiten; Pfützen vermeiden. Auf schwach saugenden Untergründen sind bis zu 15 Gew.-% Verdünnung 215 oder 224 möglich. Je nach Folgebeschichtung mit Füllstoff 0,3–0,8 mm oder 0,1–0,3 mm absanden. Nicht abgesandete Grundierungen innerhalb von 3 Tagen überarbeiten; Zwischenwartezeit bei 20 °C 16 bis 48 Stunden, danach anschleifen. Werkzeug sofort mit Verdünnung 215, 224 oder Reinigungsmittel K reinigen.
Verbrauch
Grundbeschichtung ca. 0,3–0,5 kg/m² je Arbeitsgang, je nach Saugfähigkeit; für Kratzspachtelung, Mörtelbelag und Hohlkehlen gelten eigene Werte. Genauen Bedarf durch Musterlegung am Objekt bestimmen.
Aushärtung und Klima
Werkstoff, Luft und Untergrund 10–30 °C, Luftfeuchte 40–80 %, Untergrund mindestens 3 °C über dem Taupunkt – auch während der Trocknung, sonst drohen Aushärtungsstörungen und Weißanlaufen. In den ersten ca. 24 Stunden vor Feuchtigkeit schützen. Bei 20 °C und 60 % Luftfeuchte nach ca. 1 Tag begehbar, nach ca. 3 Tagen mechanisch belastbar, nach ca. 7 Tagen ausgehärtet; bei Kälte länger.
Kühl, trocken und frostfrei lagern; originalverschlossen mindestens 2 Jahre lagerstabil. Bei tieferen Temperaturen vor der Verarbeitung bei ca. 20 °C lagern. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Wasserverdünnbarer, geruchsneutraler PU-Klarlack für die Renovierung von Parkett, Holzböden, Türen und Möbeln. Aqua PUR Parkett- und Holzsiegel ist ein farbloser Einkomponenten-Polyurethan-Acryllack für den Renovierungsanstrich von Parkett- und Holzfußböden im Wohnbereich mit normaler Beanspruchung sowie für Holzdecken, Paneele, Türen, Regale und Möbel im Innenbereich. Laut Technischem Merkblatt ist er hochabriebfest, strapazierfähig, wasserfest und reinigungsbeständig; die Beschichtung ist beständig gegen Speichel- und Schweißsimulanz nach DIN 53160. Der Lack dient außerdem als Überzugslack für Aqua Metallschutz 3 in 1 mit Eisenglimmer. Für den Neuanstrich von Böden empfiehlt Jansen den ISO-TPL Treppen- und Parkettlack.
Untergrund und Grundierung
Der Untergrund muss tragfähig, trocken, sauber und frei von Öl, Fett und Wachs sein. Tropische oder stark harzhaltige Hölzer zuerst mit Nitro-Verdünner auswaschen, damit Holzinhaltsstoffe im klaren Anstrich keine Flecken verursachen. Span- und Hartfaserplatten können eine dünne Wachsschutzschicht tragen und müssen sorgfältig angeschliffen werden. Bereits gestrichenes Holz wird angeschliffen und gesäubert, lose Teile werden entfernt; oft empfiehlt sich eine Reinigung mit Anlauger und Nachwaschen. Wichtig ist ein völlig matter Untergrund für optimale Haftung. Alte DD- oder Polyesterlacke restlos entfernen, hier ist keine Anbindung möglich.
Verarbeitung und Verdünnung
Der Lack ist streichfertig eingestellt und wird mit Kunststoffborstenpinsel gestrichen oder mit kurzfloriger Rolle gerollt; zum Grundieren, Spritzen und Rollen mit Wasser verdünnen (Spritzen und Rollen 5 %), keine organischen Lösungsmittel verwenden. Beim Druckluftspritzen gelten 3 bis 4 bar, Düse 1,2 bis 1,4 und max. 5 % Wasser. Je nach Untergrund zwei- bis dreimal streichen, dabei zügig durcharbeiten, Ansätze vermeiden und nicht zu dünn ausstreichen. Objekt- und Umlufttemperatur über +5 °C, sonst kann die Filmbildung gestört werden. Als Überzug auf Aqua Metallschutz 3 in 1 mit Eisenglimmer (z. B. Stahlzargen, Geländer, Handläufe, Regale) den Glanzgrad seidenglänzend verwenden und erst 24 Stunden nach dem letzten Metallschutz-Anstrich ohne Anschleifen streichen. Probeanstrich anlegen, bei mehreren Gebinden auf Chargengleichheit achten; Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen.
Verbrauch und Trocknung
Das Technische Merkblatt nennt ca. 10 m²/l pro Anstrich; der genaue Verbrauch wird an einer Probefläche ermittelt. Bei 23 °C und 60 % relativer Luftfeuchte ist der Lack nach 30 Minuten staubtrocken, nach 2 bis 4 Stunden überlackierbar, nach 12 Stunden durchgetrocknet und nach 3 Tagen vollbelastbar; die erste Nassreinigung und das Auflegen von Teppichen sind nach 5 Tagen möglich. Dichte ca. 1,030 g/cm³, GISCODE BSW30, VOC-Gehalt max. 100 g/l (EU-Grenzwert Kat. A/e: 130 g/l).
Sicherheit und Entsorgung
Laut Sicherheitsdatenblatt (Stand 11.02.2026) ist der Lack nicht als gefährlich eingestuft. Kennzeichnung: EUH208 Enthält Reaktionsmasse aus 5-Chlor-2-methyl-4-isothiazolin-3-on und 2-Methyl-4-isothiazolin-3-on, kann allergische Reaktionen hervorrufen; EUH210 Sicherheitsdatenblatt auf Anfrage erhältlich. Produkt nicht in die Kanalisation, Umwelt oder Gewässer gelangen lassen; Reste gemäß den örtlichen Vorschriften entsorgen.
Kühl, trocken und frostfrei lagern; Anbruchgebinde gut verschließen und kurz stülpen. Maßgeblich sind das aktuelle Technische Merkblatt (Stand 02/2026), das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.
Wasserbasierter Treppen- und Parkettlack, der nach 3 bis 4 Stunden überlackierbar ist und Holzböden an einem Tag fertigstellt. ISO-TPL Treppen- und Parkettlack ist ein schnelltrocknender, robuster und isolierender Einkomponenten-Lack auf Spezial-Acrylatbasis in halbmatt und matt. Er ist als Eintopf-System für den Neu- und Renovierungsanstrich von Treppen sowie Parkett- und Holzfußböden im Wohnbereich mit normaler Beanspruchung gedacht, ebenso für Regale, Tische, Möbel und Geländer aus Vollholz und Holzwerkstoffen. Laut Technischem Merkblatt ist er emissionsgeprüft nach AgBB-Schema, nach EN 71 Teil 3 geprüft, geruchsarm, vergilbungsfrei und feuert die Holzmaserung an; mit 10 % Additiv R wird Rutschhemmklasse R11 erreicht.
Untergrund und Vorbereitung
Der Untergrund muss tragfähig, trocken, sauber und frei von Öl, Fett und Wachs sein. Altanstriche per Gitter- und Spanprobe prüfen; sehr alte Beschichtungen können aus DD-Lack bestehen und sind mit keinem 1K-System überarbeitbar, sie müssen restlos entfernt werden. Intakte Altanstriche nur sorgfältig anschleifen, Fett oder Nikotin mit warmem Wasser und wenig Spülmittel abwaschen (keine alkalischen Reiniger), schadhafte Altanstriche restlos entfernen. Risse im Holz oder Spalten zwischen Parkettstäben nicht mit Lack zuschlämmen, sondern mit einer Paste aus Schleifstaub und ISO-TPL füllen; Spalten zwischen Dielen dürfen nicht geschlossen werden, weil die Bretter sonst verkleben. Neue Dielenböden erst nach einem Jahr beschichten. Rohes Holz gegebenenfalls anfeuchten und nach dem Trocknen mit Körnung 240 bis 280 leicht schleifen.
Verarbeitung und Verdünnung
ISO-TPL ist streichfertig eingestellt und kann mit max. 10 % Wasser verdünnt werden, was die Isolierwirkung verringert. Bei neuem oder unbehandeltem Holz reichen in der Regel zwei satte unverdünnte Anstriche mit je ca. 150 ml/m², bei der Renovierung ein bis zwei satte Anstriche. Gestrichen wird mit Kunststoffborstenpinsel, gerollt mit dichter Mikrofaserrolle (Florhöhe bis max. 10 mm), gespritzt mit max. 10 % Wasser und max. 200 µ Nassfilm; mit Additiv R versetztes Material kann nicht gespritzt werden. Verarbeitung über +5 °C und höchstens 25 °C, hohe Luftfeuchte vermeiden und gut lüften. Für eine unempfindliche Fläche kann abschließend eine farblose Schicht mit ca. 20 % des unteren Farbtons überstrichen werden. Probeanstrich anlegen; Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen.
Verbrauch und Trocknung
Die normale Aufbringmenge liegt laut Merkblatt bei ca. 120 ml/m², den besten Verlauf gibt es bei ca. 150 ml/m², der letzte Anstrich mit Rutschhemmung braucht ca. 100 ml/m². Bei 23 °C und maximal 60 % relativer Luftfeuchte ist der Lack nach 1 Stunde staubtrocken, nach 3 bis 4 Stunden überlackierbar (bei geforderter Isolierwirkung erst nach 6 bis 8 Stunden) und nach 3 Tagen vollbelastbar. Möbel erst nach ca. 3 Tagen aufsetzen und nicht verschieben, Teppiche frühestens nach 8 bis 10 Tagen auflegen; in der ersten Woche nicht feucht reinigen, im ersten Monat nur nebelfeucht wischen. Dichte Weiß ca. 1,260 g/cm³, Farblos ca. 1,050 g/cm³; GISCODE BSW30; VOC-Gehalt max. 130 g/l (EU-Grenzwert Kat. A/d: 130 g/l).
Sicherheit und Entsorgung
Laut Sicherheitsdatenblatt (Stand 05.02.2026) ist der Lack nicht als gefährlich eingestuft. Kennzeichnung: EUH208 Enthält 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on, kann allergische Reaktionen hervorrufen; EUH210 Sicherheitsdatenblatt auf Anfrage erhältlich. Reste nicht in die Kanalisation gelangen lassen und gemäß den örtlichen Vorschriften entsorgen.
Kühl, trocken und frostfrei lagern; Anbruchgebinde gut verschließen und stülpen. Maßgeblich sind das aktuelle Technische Merkblatt (Stand 02/2025), das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.
Chlorbeständige Schwimmbeckenfarbe auf Chlorkautschukbasis für Becken, Teiche und Filteranlagen aus Beton und Mauerwerk. Die Jansen Schwimmbeckenfarbe ist ein seidenglänzender Schutz- und Zieranstrich auf Chlorkautschukbasis im Farbton 60 Manganblau. Laut Technischem Merkblatt ist sie beständig gegen ozonisiertes und gechlortes Wasser, bedingt säure- und laugenbeständig, bei niedriger Konzentration auch gegen Salzlösungen und Mineralien, und leicht zu reinigen. Sie eignet sich für Beton, Mauerwerk und mineralische Elementplatten in Schwimmbädern, Planschbecken, Fischbecken, Zierteichen, Brunnenbecken sowie Filter- und Pumpanlagen, nicht jedoch für GFK- und Folienbecken; statische Risse werden nicht überbrückt.
Untergrund und Vorbereitung
Der Untergrund muss tragfähig, trocken, sauber und frei von Öl, Fett und Wachs sein; Schmutz- und Staubablagerungen entfernen. Neuer Putz oder Beton muss mindestens 28 Tage durchgetrocknet sein, Ausbesserungen dürfen nur mit rein mineralischen Materialien erfolgen, kunststoffvergütete Reparaturmassen sind ungeeignet. Die Außenwände von Becken müssen gegen Erdfeuchtigkeit gut isoliert sein. Mit dem Stahlglätter abgezogener Beton oder Zementputz wird mechanisch aufgeraut. Alte Chlorkautschuk-Anstriche auf Festigkeit prüfen und gründlich dampfstrahlen. Risse im Bauwerk sind auf ihre Art und Beschichtungsfähigkeit zu prüfen und nach den gültigen Normen zu einem tragfähigen Untergrund vorzubereiten.
Verarbeitung und Verdünnung
Vor Gebrauch gut aufrühren. Der erste Anstrich wird mit ca. 20 % Nitro-Universal-Verdünner Lösin 500 von Kluthe (oder Nitro-Verdünnung GIII von Scheidel) verdünnt, der zweite und dritte Anstrich erfolgt unverdünnt; zwischen den Arbeitsgängen ist eine Wartezeit von 24 Stunden unbedingt einzuhalten. Gestrichen wird mit Naturborstenpinsel, gerollt mit kurzflorigem Roller. Der Anstrich trocknet nur physikalisch, jeder weitere Anstrich löst den vorherigen wieder an, deshalb zügig verschlichten. Verarbeitung bei +5 bis +25 °C, nicht in praller Sonne. Die Zugabe von Abtönkonzentraten vermindert die Beständigkeit. Probeanstrich anlegen, bei mehreren Gebinden auf Chargengleichheit achten; Werkzeuge sofort mit der genannten Verdünnung reinigen.
Verbrauch, Trocknung und Betrieb
Das Technische Merkblatt nennt ca. 3 bis 7 m²/l pro Anstrich je nach Schichtdicke. Bei 23 °C und 60 % relativer Luftfeuchte ist die Farbe nach 1 bis 2 Stunden staubtrocken und nach 24 Stunden überstreichbar. Das Becken darf frühestens nach 14 Tagen befüllt werden, bei Fischbesatz ist eine Wartezeit von 5 bis 6 Wochen einzuhalten. Zu hohe Chlorkonzentrationen, hohe pH-Werte oder Wassertemperaturen sowie Desinfektionsmittel können den Farbton ausbleichen, Kalk oder Salz können helle Ablagerungen am Beckenrand bilden; beides stellt laut Merkblatt keinen Qualitätsmangel dar. Chlorgranulat vorlösen und über Skimmer oder Dosierschwimmer dosieren. Dichte ca. 1,220 bis 1,380 g/cm³; keine VOC-Kategorie.
Sicherheit und Entsorgung
Laut Sicherheitsdatenblatt (Stand 28.10.2025): Achtung; H226 Flüssigkeit und Dampf entzündbar; H335 Kann die Atemwege reizen; H336 Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen; H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung; EUH066 Wiederholter Kontakt kann zu spröder oder rissiger Haut führen. Von Hitze und Zündquellen fernhalten, nur im Freien oder in gut belüfteten Bereichen verarbeiten, Dämpfe nicht einatmen, Schutzhandschuhe tragen. Nicht in Gewässer oder die Kanalisation gelangen lassen; Reste und Behälter gemäß den örtlichen Vorschriften entsorgen.
Kühl, trocken und frostfrei lagern; Anbruchgebinde gut verschließen und stülpen. Maßgeblich sind das aktuelle Technische Merkblatt (Stand 07/2024), das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.