Caparol Primasil Streichputz füllende Silikonharz-Fassadenfarbe
Stark füllende Silikonharz-Fassadenfarbe zum Renovieren: gleicht Putzstrukturen aus, schließt feine Haarrisse, wasserabweisend und hoch diffusionsoffen.
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Passt das für dich?
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Füllende Silikonharz-Fassadenfarbe: gleicht Putzstrukturen aus, schließt feine Haarrisse – zum Renovieren von Putz- und Dämmfassaden.
- Für Fassade renovieren (alte Silikat-/Dispersionsfarbe, Kunstharzputz) · feine Haarrisse im Putz schließen · intakte Dämmfassaden (WDVS) · Kalk-, Kalkzement- und Zementputze
- Nicht für Innenräume · waagrechte Flächen mit Wasserbelastung · Lack, Kunststoff, Holz und Wände mit Salzausblühungen · schlecht haftende alte Dispersionsfarbe (vorher entfernen) · dunkle Farbtöne auf Dämmfassaden (Hellbezugswert unter 25)
- Deine Fassade ist glatt und du brauchst keine Füllkraft nimm Primasil Fassadenfarbe
- Du willst eine mineralische Silikatfarbe, die sich mit dem Putz verbindet nimm Silitol Fassadenfarbe
- Deine Fassade hat richtige Risse oder beschädigte Putzstellen spachtle vorher mit Silitol Fassadenspachtel
Dazu brauchst du5
Dazu brauchst du · 5
- Fassadenspachtel Caparol Fassadenspachtel Zementspachtel weiß für kleinere Fehlstellen vor dem Anstrich
- Algen-Vorbehandlung Capatox bei Algen- oder Pilzbefall vor dem Anstrich Ausführung wählen
- Abdeckfolie WERKMIT Abdeckfolie Rolle 100 m² Fenster, Türen, Naturstein und Metall abdecken Ausführung wählen
- Fachhändler aus Österreich
- Beratung aus der Praxis
- Original vom Hersteller
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Beschreibung
Beschreibung
Stark füllende Silikonharz-Fassadenfarbe zum Renovieren: gleicht Putzstrukturen aus, schließt feine Haarrisse, wasserabweisend und hoch diffusionsoffen. Primasil Streichputz ist eine stark füllende Fassadenfarbe mit Silikonharz-Bindemittelkombination – gedacht als strukturegalisierender Renovierungsanstrich auf festhaftenden Silikatfarben- und matten Dispersionsfarben-Anstrichen, Kunstharzputzen und intakten Wärmedämm-Verbundsystemen. Der Anstrich ist wetterbeständig, wasserabweisend und hoch wasserdampfdurchlässig (w-Wert unter 0,08 kg/(m²·h0,5), sd-Wert unter 0,06 m), spannungsarm, nicht thermoplastisch, CO2-durchlässig und beständig gegen aggressive Luftschadstoffe. Er trocknet mineralmatt auf, ist mikroporös statt filmbildend, bildet eine kapillaraktive Trockenzone und hält Fassaden durch die verschmutzungsminimierte Oberfläche länger sauber. Feine putztechnische Risse lassen sich damit schließen. Ein verkapselter Filmschutz schützt die Beschichtung vor Algen- und Pilzbefall. Wasserverdünnbar, umweltschonend und geruchsarm.
Untergrund und Vorbereitung
Die Untergründe müssen fest, tragfähig, trocken und frei von Verschmutzungen und trennenden Substanzen sein (ÖNORM B 3430, Teil 1). Neue Kalk-, Kalkzement- und Zementputze der Mörtelgruppen P Ic, P II und P III sollen an der Oberfläche trocken und weitgehend abgebunden sein; zum Neutralisieren mit Histolith Fluat fluatieren, wischende oder mehlende Oberflächen und Sinterhaut entfernen. Alte feste Putze bei starker Verschmutzung kräftig abbürsten oder heißdampfstrahlen, sandende Putze trocken abbürsten, verwitterte mineralische Altanstriche entfernen. Grundiert wird in allen diesen Fällen mit Primasil Grundkonzentrat, 1 : 1 mit Wasser vermischt. Auf festhaftenden, nicht kreidenden Dispersionsfarben und -putzen haftet der Streichputz gut, die Wasserdampfdurchlässigkeit ist wegen der Altbeschichtung aber eingeschränkt; schlecht haftende Dispersionsfarben und -putze müssen durch Abbeizen und Dampfstrahlen entfernt werden. Bei Algen- oder Pilzbefall die Flächen nassstrahlen, mit Capatox satt einstreichen, trocknen lassen und nicht abwaschen. Putzausbesserungen müssen abgebunden und trocken sein; kleinere Fehlstellen können mit Synthesa- oder Silitol-Fassadenspachtel ausgeglichen werden. Auf nicht beschichteten Faserzementplatten kann es – vor allem bei mittleren bis dunklen Farbtönen – zu Ausblühungen kommen; der Hersteller empfiehlt dort einen absperrenden Anstrich mit Capalac 2K-Uniprimer 481. Wärmedämm-Verbundsysteme dürfen nur in intaktem Zustand überarbeitet werden (sonst Sanierung nach ÖNORM B 6410), auf WDVS mit EPS-Dämmung keine lösemittelhaltigen Grundbeschichtungen, und bei farbigen Anstrichen muss der Hellbezugswert mindestens 25 betragen. Vorspringende Bauteile wie Gesimse, Fensterbänke und Mauerkronen fachgerecht abdecken; bei aufsteigender Feuchtigkeit werden Anstriche frühzeitig zerstört – dauerhaft hilft nur eine Horizontalisolierung. Für Flächen mit Salzausblühungen übernimmt der Hersteller keine Gewähr.
Aufbau und Verarbeitung
Grundanstrich mit Primasil Grundkonzentrat 1 : 1 mit Wasser, danach Zwischen- und Schlussanstrich mit Primasil Streichputz, mit höchstens 10 % Wasser verdünnt. Aufgetragen wird durch Streichen oder Rollen; zusammenhängende Flächen nass-in-nass in einem Zug beschichten, damit keine Ansätze entstehen. Das Produkt nicht mit anderen Produkten mischen. Verarbeitungs- und Trocknungstemperatur für Umluft, Material und Untergrund mindestens +5 °C bis höchstens +30 °C; nicht bei direkter Sonne, Regen oder starkem Wind verarbeiten, Vorsicht bei Nachtfrost. Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker, Natursteine und Metalle in der Umgebung abdecken, Farbspritzer sofort mit klarem Wasser abwaschen; Werkzeug sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Verbrauch und Trocknung
Ca. 250–400 g/m² pro Anstrich, je nach Saugfähigkeit des Untergrundes – Richtwerte ohne Gewähr, den genauen Verbrauch an einer Probefläche ermitteln. Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchte ist die Fläche nach mindestens 2–3 Stunden oberflächentrocken und nach 12 Stunden überstreichbar; niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit verzögern die Trocknung. Bei dichten, kühlen Untergründen oder verzögerter Trocknung können durch Feuchte (Regen, Tau, Nebel) gelblich-transparente, leicht klebrige Ablaufspuren (Netzmittelläufer) entstehen; sie sind wasserlöslich und verschwinden nach stärkeren Regenfällen von selbst. Nicht geeignet für waagrechte Flächen mit Wasserbelastung; nicht auf Lacken, Untergründen mit Salzausblühungen, Kunststoffen und Holz einsetzen.
Farbtöne
Weiß ist Lagerware. Getönt wird mit ausgewählten AmphiColor-Volltonfarben oder im Werk – im Shop wählst du deinen Wunschfarbton über den Farbwähler, Weiß bleibt der Standard. Auf Wärmedämm-Verbundsystemen sind nur Farbtöne mit Hellbezugswert ab 25 zulässig. Bei Selbstabtönung die benötigte Gesamtmenge untereinander mischen, vor der Verarbeitung auf Farbtonexaktheit prüfen und auf zusammenhängenden Flächen nur Farbtöne einer Charge verwenden. Brillante, intensive Farbtöne decken unter Umständen schlechter; dann empfiehlt sich ein vergleichbarer, deckender, auf Weiß basierender Vorstrich, farbtonabhängig können weitere Anstriche nötig sein. Bei dunklen Farbtönen kann mechanische Beanspruchung helle Streifen hinterlassen (Schreibeffekt matter Fassadenfarben); Umwelteinflüsse können den Farbton mit der Zeit verändern, und Ausbesserungen zeichnen sich in der Fläche ab.
Kühl und frostfrei lagern; original verschlossen 12 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information Nr. 845 (Stand 08/2026), das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.