Caparol MultiPrimer 22 kg
Caparol MultiPrimer ist eine gebrauchsfertige, dispersionsgebundene
Grundierung für Holz- und Plattenwerkstoffe. Sie schafft eine griffige
Haftfläche für die anschließende vollflächige Verklebung von
Fassadendämmplatten.
Nach dem vollständigen Aushärten kann die Verklebung mit Caparol
Klebe- und Spachtelmasse 190 FEIN, Caparol Top-Fix-Kleber oder Caparol
Sockelfix Objekt erfolgen. Bei Blech und anderen kritischen Untergründen
muss die Eignung zuvor über eine Haftzugsfläche geprüft werden.
Eigenschaften
Gebrauchsfertige Haftgrundierung
Dispersionsgebunden
Bindemittel auf Styrolacrylatbasis
Griffige Körnung von 0,5 bis 1 mm
Auftrag mit Rolle oder Bürste
Farbton Grau
Geeignet für
Brettsperrholz und Kreuzlagenholz
OSB- und Spanplatten
Vollholzelemente
Zementgebundene Spanplatten
Geeignete Gipsplatten für außen
Geprüfte kritische Untergründe
Nicht ungeprüft verwenden
Blech ohne positive Abrissprobe
Feuchte oder verwitterte Holzoberflächen
Holz mit mehr als 15 % Feuchte
Lose oder nicht kraftschlüssig montierte Platten
Verschmutzte oder trennmittelhaltige Flächen
Punkt- oder Rand-Wulst-Verklebung
Nach MultiPrimer immer vollflächig verkleben:
Die Grundierung ist Teil eines abgestimmten Systemaufbaus. Nach
ausreichender Trocknung wird der freigegebene Caparol Kleber
vollflächig aufgetragen. Eine punktweise Verklebung oder eine
Rand-Wulst-Punkt-Verklebung ist für diesen Aufbau nicht vorgesehen.
Was macht Caparol MultiPrimer besonders?
Griffige Haftfläche
Die enthaltene Körnung erzeugt eine strukturierte Oberfläche,
an der der nachfolgende Caparol Klebemörtel sicher ansetzen kann.
Für Holzbausysteme
MultiPrimer ermöglicht innerhalb des freigegebenen Systems die
vollflächige Befestigung von Fassadendämmplatten auf geeigneten
Holz- und Plattenwerkstoffen.
Schutz vor früher Bewitterung
Auf neuwertigen Holzoberflächen kann die Grundierung frühzeitig
aufgetragen werden. Dadurch wird die Beeinträchtigung der späteren
Haftung durch UV-bedingte Holzschäden reduziert.
Passt der MultiPrimer zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
Dämmplatten auf Holz oder Plattenwerkstoffen verklebt werden
der Wandbildner kraftschlüssig befestigt ist
der Holzfeuchtegehalt höchstens 15 % beträgt
eine vollflächige Verklebung vorgesehen ist
ein freigegebener Caparol Kleber verwendet wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Blech oder ein nicht normgerechter Untergrund vorliegt
die Holzoberfläche bereits stark bewittert ist
Verunreinigungen oder Trennmittel vorhanden sind
der Untergrund beschichtet oder unbekannt ist
keine Haftzugsfläche angelegt werden kann
Untergrund vorbereiten
Der Wandbildner muss kraftschlüssig montiert sein. Die Oberfläche muss
sauber, trocken, tragfähig und frei von Staub, Fett, Trennmitteln und
anderen haftungsmindernden Stoffen sein.
Bei Holz darf der Feuchtegehalt zum Zeitpunkt des Grundierens höchstens
15 % betragen. MultiPrimer sollte aufgebracht werden, bevor oder
unmittelbar nachdem die Holzoberfläche der Witterung ausgesetzt wird.
Länger anhaltende UV-Belastung kann die Holzoberfläche schädigen und die
Haftung beeinträchtigen.
So wird Caparol MultiPrimer verarbeitet
Den Gebindeinhalt vor der Verarbeitung gründlich und gleichmäßig
aufrühren.
Die Grundierung vorzugsweise unverdünnt mit Rolle oder Bürste
gleichmäßig und vollflächig auftragen.
Falls zur Konsistenzregulierung erforderlich, höchstens 2 %
sauberes Wasser zugeben.
Die grundierte Fläche vor Regen, direkter Sonne, starkem Wind, Nebel,
Taupunktunterschreitung und Nachtfrost schützen.
Nach vollständiger Aushärtung die Dämmplatten mit Caparol
Klebe- und Spachtelmasse 190 FEIN, Top-Fix-Kleber oder Sockelfix
Objekt vollflächig verkleben.
Kritische Untergründe prüfen
Bei Blech und anderen nicht normgerechten Untergründen ist vor der
Flächenausführung zwingend eine Abrissprobe anzulegen. Dazu wird der
Untergrund gereinigt, vollflächig grundiert und nach der Trocknung mit
dem vorgesehenen Caparol Kleber und Glasgewebe beschichtet.
Nach fünf Tagen wird das Gewebe abgerissen. Bleiben Kleber und
Grundierung fest am Untergrund haften, gilt die Probe als positiv.
Bei einem negativen Ergebnis darf der Aufbau nicht ausgeführt werden.
Typische Fehler vermeiden
Holz zu feucht
Bei mehr als 15 % Holzfeuchte darf MultiPrimer nicht aufgetragen
werden. Die Feuchtigkeit kann Haftung und Trocknung
beeinträchtigen.
Zu früh weitergearbeitet
Die Dämmplatten dürfen erst nach vollständiger Aushärtung der
Grundierung verklebt werden. Unter üblichen Bedingungen beträgt
die Wartezeit ungefähr 24 Stunden.
Haftprüfung ausgelassen
Die allgemeine Bezeichnung „kritische Untergründe“ ist keine
pauschale Freigabe. Ohne positive Haftzugsfläche darf der Aufbau
dort nicht ausgeführt werden.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch: ca. 0,28 bis 0,32 kg/m².
Ein 22-kg-Gebinde reicht rechnerisch für ungefähr
69 bis 79 m².
Rauigkeit, Saugfähigkeit und Auftragstechnik können den
tatsächlichen Bedarf verändern. Den Verbrauch über eine
Probefläche kontrollieren.
Produkttyp: dispersionsgebundener Haftvermittler
Bindemittel: Styrolacrylat
Farbton: Grau
Gebindegröße: 22 kg
Korngröße: 0,5 bis 1 mm
Rohdichte: ca. 1.350 kg/m³
Verdünnung: bei Bedarf maximal 2 % Wasser
Überarbeitbar: nach ca. 24 Stunden
Mindesttemperatur: +5 °C
Caparol MultiPrimer kühl und frostfrei lagern. Originalverschlossen ist
das Gebinde ungefähr ein Jahr lagerstabil. Werkzeuge unmittelbar nach
Gebrauch mit Wasser reinigen.
Häufige Fragen
Kann nach der Grundierung im Rand-Wulst-Punkt-Verfahren geklebt werden?
Nein. Nach Caparol MultiPrimer erfolgt die Dämmplattenverklebung
vollflächig mit dem dafür vorgesehenen Caparol Kleber.
Ist Caparol MultiPrimer direkt für jedes Blech geeignet?
Nein. Bei Blech und anderen nicht normgerechten Untergründen muss zuerst
eine positive Abrissprobe durchgeführt werden.
Wie feucht darf der Holzuntergrund sein?
Der Holzfeuchtegehalt darf zum Zeitpunkt der Grundierung höchstens
15 % betragen.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Wandbildner, MultiPrimer, Dämmplatte, Kleber und mechanische
Befestigung müssen als abgestimmtes Caparol Fassadensystem
ausgeführt werden. Bei allen kritischen Untergründen ist vorab eine
Haftzugsfläche anzulegen. Für Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind
das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett der
gelieferten Charge maßgeblich.
Caparol Rollkleber 615 Spachteltype 25 kg
Caparol Rollkleber 615 Spachteltype ist ein pastöser, flexibler
Vielzweckkleber zur Verklebung von EPS-Fassadendämmplatten,
vorbeschichteten Mineralwolle-Dämmplatten und Hanfdämmplatten. Er eignet
sich besonders für ebene Holz-, Gipsfaser- und Plattenuntergründe
innerhalb abgestimmter Caparol Wärmedämm-Verbundsysteme.
Auf geeigneten Holz- und Plattenwerkstoffen wird der Kleber vollflächig
mit einer 4 × 4 mm Zahnkelle verarbeitet. Für tragfähige organische
Altbeschichtungen in der Sanierung ist ein eigener Klebeaufbau mit
10 % Zementzugabe vorgesehen.
Eigenschaften
Pastöser Vielzweckkleber
Hohe Adhäsionskraft
Faserelastisch und leicht gefüllt
Wasserdampfdurchlässig
Alkalibeständig
Geschmeidig zu verarbeiten
Geeignet für
EPS-Fassadendämmplatten
Vorbeschichtete Mineralwolle-Dämmplatten
Caparol Hanfdämmplatten
Gipsfaserplatten
Geeignete Holz- und Plattenwerkstoffe
Tragfähige organische Altbeschichtungen
Nicht ungeprüft verwenden
Stark saugende Untergründe
Unebene oder nicht tragfähige Flächen
Feuchte Holz- und Plattenwerkstoffe
Glatte OSB-Flächen ohne Grundierung
Organische Altbeschichtungen ohne Zementzugabe
Holzuntergründe ohne zusätzliche Verdübelung
Auf Holz immer vollflächig kleben und zusätzlich dübeln:
Die Dämmplattenverklebung allein genügt auf Holzuntergründen nicht.
Die erforderlichen Dübel müssen noch in das nasse Kleberbett gesetzt
werden. Kleber, Grundierung, Dämmplatte und Befestigung müssen zum
freigegebenen Caparol Systemaufbau passen.
Was macht Caparol Rollkleber 615 besonders?
Für Holz- und Fertigbau
Der pastöse Kleber ist besonders auf ebene Holz-, Gipsfaser- und
Plattenuntergründe abgestimmt. Der maschinelle Flächenauftrag
eignet sich auch für waagrechte Arbeiten im Fertighausbereich.
Vollflächige Verklebung
Auf ebenen Plattenuntergründen wird der Kleber vollflächig
aufgetragen und mit einer 4 × 4 mm Zahnkelle gleichmäßig
durchgekämmt.
Auch für Sanierungen
Mit vorgeschriebener Zementzugabe kann Rollkleber 615 auch auf
tragfähigen organischen und schwach saugenden mineralischen
Altbeschichtungen eingesetzt werden.
Passt der Rollkleber zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein ebener Holz- oder Plattenuntergrund vorliegt
vollflächig mit Zahnkelle geklebt werden kann
EPS, vorbeschichtete Mineralwolle oder Hanf verwendet wird
der Untergrund trocken und schwach saugend ist
die vorgeschriebene Verdübelung ausgeführt wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der Untergrund stark saugt
OSB oder eine andere sehr glatte Platte vorliegt
eine organische Altbeschichtung vorhanden ist
Unebenheiten größer als etwa 1 cm bestehen
Dämmstoff oder Systemaufbau nicht eindeutig bekannt sind
Untergrund und Grundierung vorbereiten
Der Untergrund muss eben, sauber, trocken, tragfähig, frei von
trennenden Stoffen und nur schwach saugend sein. Lose Beschichtungen,
Staub, Fett, Verschmutzungen und andere haftungsmindernde Rückstände
vollständig entfernen.
Auf glatten Plattenflächen, beispielsweise ungeschliffenem OSB, ist eine
Grundierung mit Caparol Putzgrund oder Caparol MultiPrimer erforderlich.
Stark saugende Untergründe sind für diesen Kleber nicht geeignet.
Tragfähige organische oder schwach saugende mineralische Altanstriche
müssen vor der Verklebung aufgeraut werden. Für diesen Aufbau wird der
Rollkleber mit Zement angemischt und nicht gebrauchsfertig verarbeitet.
Der passende Klebeaufbau
Ebene Holz- und Plattenuntergründe
Rollkleber 615 verarbeitungsfertig auf den grundierten
Untergrund oder vollflächig auf die Dämmplatte auftragen und mit
einer 4 × 4 mm Zahnkelle durchkämmen.
Organische Altbeschichtungen
Den Kleber mit 10 Gew.-% Zement CEM II 42,5 N
klumpenfrei mischen und im Rand-Wulst-Punkt-Verfahren auftragen.
Nach dem Andrücken müssen mindestens 40 % Klebekontakt bestehen.
So wird Caparol Rollkleber 615 verarbeitet
Untergrund prüfen, reinigen und erforderliche Grundierungen
vollständig trocknen lassen.
Den Kleber vor der Verarbeitung gleichmäßig aufrühren. Für den
Zahnkellen- oder maschinellen Auftrag ist er verarbeitungsfertig
eingestellt.
Nur so viel Kleberfläche vorlegen, wie innerhalb der offenen Zeit
unmittelbar mit Dämmplatten belegt werden kann.
Den Kleber gleichmäßig verteilen und mit einer 4 × 4 mm Zahnkelle
vollständig durchkämmen.
Die Dämmplatten mit leicht schiebender Bewegung fest andrücken, damit
eine satte und vollflächige Klebeverbindung entsteht.
Seitlich austretenden Kleber entfernen und keine Klebemasse in den
Plattenstößen belassen.
Die Dämmplatten im Verband verlegen. Auf Holz die Dübel unmittelbar
danach in das noch nasse Kleberbett setzen.
Die offene Zeit beträgt bei +20 °C ungefähr 15 Minuten. Wärme, Wind,
Sonneneinstrahlung und erhöhte Untergrundsaugfähigkeit verkürzen diese
Zeit und können bei zu spätem Einlegen der Dämmplatten zu
Haftungsproblemen führen.
Typische Fehler vermeiden
Zu große Fläche vorgelegt
Bildet der Kleber vor dem Einlegen der Dämmplatte bereits eine
Haut, kann keine sichere Klebeverbindung mehr entstehen.
Falscher Aufbau auf Altbeschichtung
Auf organischen Altanstrichen sind Aufrauen, Zementzugabe und
mindestens 40 % Klebekontakt erforderlich.
Verdübelung zu spät ausgeführt
Auf Holz müssen die Dübel noch in das nasse Kleberbett gesetzt
werden. Nach vollständiger Trocknung ist dieser Montageablauf
nicht mehr gegeben.
Verbrauch, Reichweite und Trocknung
Ebene Untergründe
Richtverbrauch: ca. 1,5 bis 3,0 kg/m².
Ein 25-kg-Eimer reicht rechnerisch für ungefähr
8,3 bis 16,7 m².
Auftrag, Zahnung, Untergrundebenheit und tatsächliche
Kleberschicht beeinflussen den Verbrauch.
Organische Altbeschichtungen
Richtverbrauch mit Zementzugabe:
ca. 5 kg/m² im Rand-Wulst-Punkt-Verfahren.
Unebenheiten bis ungefähr ±1 cm können über die Höhe des
Kleberbetts ausgeglichen werden.
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit beträgt die Trockenzeit
abhängig von Auftragsdicke und Untergrundsaugfähigkeit ungefähr
24 Stunden. Der Kleber bindet rein physikalisch ab; kühle oder feuchte
Bedingungen verlängern die Trocknung deutlich.
Technische Daten
Produkttyp: pastöser Vielzweckkleber
Bindemittelbasis: Kunstharzdispersion
Gebindegröße: 25 kg
Farbton: Hellbeige
Konsistenz: pastös
Rohdichte: ca. 1.600 kg/m³
Zahnung: 4 × 4 mm
Offene Zeit: ca. 15 Minuten
Mindesttemperatur: +5 °C
Trocknung: ca. 24 Stunden
Werkzeugreinigung: sofort mit Wasser
Lagerfähigkeit: ca. 12 Monate
Während Verarbeitung und Trocknung nicht auf sonnenaufgeheizten Flächen
sowie nicht bei Regen, hoher Luftfeuchtigkeit oder starkem Wind arbeiten.
Das Gerüst bei Bedarf mit Planen vor Regeneinwirkung schützen.
Häufige Fragen
Ist Caparol Rollkleber 615 direkt gebrauchsfertig?
Auf ebenen Holz- und Plattenuntergründen ja. Bei organischen
Altbeschichtungen müssen 10 Gew.-% Zement CEM II 42,5 N eingemischt
werden.
Ist der Kleber für stark saugende Untergründe geeignet?
Nein. Der Untergrund muss schwach saugend sein. Für stark saugende
Flächen ist ein anderer Klebeaufbau erforderlich.
Müssen Dämmplatten auf Holz zusätzlich gedübelt werden?
Ja. Die Verdübelung ist zwingend erforderlich und erfolgt noch im nassen
Kleberbett.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Dämmplatte, Klebeverfahren und Verdübelung
müssen als abgestimmtes Caparol Fassadensystem ausgeführt werden.
Auf organischen Altbeschichtungen nur den vorgeschriebenen Zementtyp
und das festgelegte Mischungsverhältnis verwenden. Für Arbeitsschutz
und Kennzeichnung sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und das
Gebindeetikett der gelieferten Charge maßgeblich.
Caparol Sockelflex Carbon 18 kg
Caparol Sockelflex Carbon ist eine carbonfaserverstärkte
2-Komponenten-Klebe- und Armierungsmasse für den Sockel- und
Perimeterbereich. Sie eignet sich besonders zum Verkleben und Armieren
von EPS- und XPS-Dämmplatten auf geeigneten bituminösen Untergründen.
Zusätzlich kann das pastös angemischte Material als Feuchteschutzanstrich
oder Spachtellage auf Armierungsschichten und Strukturputzen eingesetzt
werden. Das 18-kg-Kombigebinde enthält 9 kg Flüssigkomponente und 9 kg
Pulverkomponente.
Eigenschaften
Carbonfaserverstärkt
Sehr elastisch
Alkalibeständig
Wasseraufnahme W3 – niedrig
Pastöse Verarbeitungskonsistenz
Beständig gegen Frost-Tau-Wechsel mit Tausalz
Geeignet für
Verklebung von EPS- und XPS-Dämmplatten
Geeignete bituminöse Untergründe
Armierung im Sockel- und Perimeterbereich
Feuchteschutz als Anstrich
Feuchteschutz als Spachtellage
Spritzwasser- und erdberührte Sockelbereiche
Nicht dafür vorgesehen
Ersatz für die Bauwerksabdichtung
Ersatz für den Deckputz über Gelände
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Nicht durchgetrocknete Bitumenbeschichtungen
Verarbeitung bei Regen, Nebel oder Taupunktunterschreitung
Vermischung mit fremden Produkten oder Zusätzen
Nicht mit Caparol Sockelflex Carbon Weiß verwechseln:
Die graue Standardausführung enthält 9 kg Flüssigkomponente und
9 kg Pulverkomponente und wird im Verhältnis 1 : 1 gemischt.
Sockelflex Carbon Weiß besitzt eine andere Zusammensetzung und ein
anderes Mischungsverhältnis. Komponenten niemals untereinander
austauschen.
Was macht Sockelflex Carbon besonders?
Drei Anwendungen
Das Material kann innerhalb des abgestimmten Sockelsystems zum
Kleben, Armieren und als zusätzlicher Feuchteschutz verwendet
werden.
Carbonfaserverstärkt
Die Carbonfaserverstärkung unterstützt die mechanische
Belastbarkeit und Elastizität der Armierungs- und
Feuchteschutzschicht.
Für beanspruchte Sockel
Die Beschichtung besitzt eine geprüfte Beständigkeit gegen
Frost-Tau-Wechsel mit Tausalzangriff nach ÖN EN 1504-2.
Passt das Produkt zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
EPS- oder XPS-Dämmplatten im Sockel verklebt werden
ein geeigneter bituminöser Untergrund vorhanden ist
eine carbonfaserverstärkte Armierung benötigt wird
ein zusätzlicher Feuchteschutz vorgesehen ist
das Sockel- und Abdichtungsdetail bereits geplant wurde
Zuerst genauer prüfen, wenn …
die Wasserbeanspruchung nicht eindeutig bekannt ist
keine geeignete Bauwerksabdichtung vorhanden ist
die Bitumenbeschichtung noch weich oder feucht ist
Staunässe am Gebäude entstehen kann
ein anderer Dämmstoff als EPS oder XPS verwendet wird
Kleben, Armieren und Feuchteschutz
Kleben und Armieren
Beim Verkleben müssen nach dem Andrücken mindestens 40 %
Klebekontaktfläche erreicht werden. Die Armierung wird mindestens
3 mm dick ausgeführt; das Caparol Glasgewebe wird mit mindestens
10 cm Überlappung ungefähr mittig eingebettet.
Feuchteschutz
Als Anstrich wird das Material mindestens zweilagig aufgetragen.
Als Spachtellage sind mindestens 2 mm erforderlich. Der
Feuchteschutz kann im Sockelbereich bis 30 cm unter und 5 cm
über Gelände geführt werden.
Sockelflex Carbon ersetzt oberhalb des Geländes nicht den vorgesehenen
Deckputz. Wird das Material sichtbar über einen Strukturputz geführt,
können Unterschiede im Farbton und Oberflächenbild entstehen. Zur
Angleichung kann ein zusätzlicher Anstrich mit einer geeigneten
Caparol Fassadenfarbe erforderlich sein.
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss trocken, sauber, eben, tragfähig und frei von
haftungsmindernden Rückständen sein. Bituminöse Flächen müssen
ausreichend abgelüftet und vollständig durchgetrocknet sein.
Voraussetzung für die Sockel- und Perimeterdämmung ist eine bauseits
vorhandene, auf die tatsächliche Wasserbeanspruchung abgestimmte
Bauwerksabdichtung. Erforderliche Drän- und Wasserableitungsmaßnahmen
werden durch Sockelflex Carbon nicht ersetzt.
So wird Caparol Sockelflex Carbon verarbeitet
Die flüssige Komponente A vollständig vorlegen und die graue
Pulverkomponente B im Mischungsverhältnis 1 : 1 zugeben.
Mit einem langsam laufenden Rührgerät homogen und klumpenfrei
mischen. Beim Rühren möglichst keine Luft einschlagen.
Zum Kleben, Armieren oder Spachteln bei Bedarf höchstens 2 %
sauberes Wasser bezogen auf die Gesamtmenge zugeben.
Beim Kleben den Mörtel im Rand-Wulst-Punkt-Verfahren auftragen und
mindestens 40 % Klebekontakt herstellen. Auf ebenen Flächen unter
Niveau ist auch der Auftrag mit einer 12 × 12 mm Zahnspachtel
möglich.
Beim Armieren das Glasgewebe mit mindestens 10 cm Überlappung
einbetten und nass in nass vollständig überspachteln.
Als Feuchteschutzanstrich mit maximal 8 % Wasser einstellen und
mindestens zweilagig mit Pinsel oder Bürste auftragen. Die erste
Lage vor dem zweiten Auftrag antrocknen lassen.
Typische Fehler vermeiden
Mischungsverhältnis verändert
Beide Komponenten gehören im Verhältnis 1 : 1 zusammen. Keine
Teilmengen nach Augenmaß mischen und keine Komponenten der weißen
Ausführung verwenden.
Bauwerksabdichtung fehlt
Sockelflex Carbon ist kein Ersatz für eine fehlende oder
ungeeignete Bauwerksabdichtung. Diese muss vor Beginn der
Dämmarbeiten vorhanden sein.
Schichtdicke unterschritten
Beim Armieren sind mindestens 3 mm und beim Feuchteschutz als
Spachtellage mindestens 2 mm erforderlich. Auch die vorgegebenen
Verbrauchsmengen müssen eingehalten werden.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Kleben: ca. 4,0 kg/m² · etwa 4,5 m² je Gebinde
Armieren: ca. 4,2 kg/m² · etwa 4,3 m² je Gebinde
Anstrich: ca. 1,0 kg/m² je Auftrag
Zweilagiger Anstrich: rechnerisch etwa 9 m²
Spachtellage: ca. 1,4 kg/m² je mm
Bei 2 mm Spachtellage: rechnerisch etwa 6,4 m²
Produkttyp: 2-Komponenten-Klebe- und Armierungsmasse
Gebindegröße: 18 kg
Komponente A: 9 kg Flüssigkeit, Weiß
Komponente B: 9 kg Pulver, Grau
Mischungsverhältnis: 1 : 1
Topfzeit: ca. 45–60 Minuten
Wasserdurchlässigkeit: W3
Mindesttemperatur: +5 °C
Lagerfähigkeit: ca. 18 Monate
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit ist das Material nach
ungefähr 24 Stunden oberflächentrocken und nach etwa vier bis fünf Tagen
durchgetrocknet und belastbar. Kühle und feuchte Bedingungen verlängern
die Trocknungszeit.
Das Kombigebinde kühl, trocken und frostfrei lagern. Werkzeuge
unmittelbar nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zur weißen Ausführung?
Die Standardausführung wird 1 : 1 aus 9 kg Flüssig- und 9 kg
Pulverkomponente gemischt. Sockelflex Carbon Weiß besitzt eine
andere Zusammensetzung, ein Mischungsverhältnis von 2 : 1 und
ergibt eine weiße Oberfläche.
Ersetzt das Produkt die Bauwerksabdichtung?
Nein. Die zur vorhandenen Wasserbeanspruchung passende
Bauwerksabdichtung muss bereits vorhanden sein.
Wie lange kann die Mischung verarbeitet werden?
Bei ungefähr 20 bis 25 °C beträgt die Topfzeit etwa 45 bis
60 Minuten. Bereits ansteifendes Material nicht erneut mit
Wasser verdünnen.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Bauwerksabdichtung, Dämmplatte, Untergrund, Armierungsgewebe,
Schichtdicke und Feuchteschutz müssen als abgestimmtes Caparol
Sockelsystem ausgeführt werden. Staunässe vermeiden und
Niederschlagswasser konstruktiv vom Gebäude ableiten. Für
Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt
und das Gebindeetikett der gelieferten Charge maßgeblich.
Caparol Sockelflex Carbon Weiß 18 kg
Caparol Sockelflex Carbon Weiß ist eine carbonfaserverstärkte
2-Komponenten-Klebe- und Armierungsmasse für den Sockel- und
Perimeterbereich. Sie eignet sich besonders zum Verkleben und Armieren
von EPS- und XPS-Dämmplatten auf geeigneten bituminösen Untergründen.
Zusätzlich kann das weiße Material als Feuchteschutzanstrich oder
Spachtellage im Sockelbereich sowie als Feuchteabdichtung unter
Fensterbänken eingesetzt werden. Das Kombigebinde enthält eine flüssige
und eine pulverförmige Komponente, die vor der Verarbeitung vollständig
miteinander vermischt werden.
Eigenschaften
Carbonfaserverstärkt
Sehr elastisch
Alkalibeständig
Wasserdampfdiffusionsfähig
Wasseraufnahme W3 – niedrig
Beständig gegen Frost-Tau-Wechsel mit Tausalz
Geeignet für
Verklebung von EPS- und XPS-Dämmplatten
Geeignete bituminöse Untergründe
Armierung im Sockel- und Perimeterbereich
Feuchteschutz als Anstrich oder Spachtellage
Spritzwasser- und erdberührte Sockelbereiche
Abdichtung unter Fensterbänken
Nicht dafür vorgesehen
Ersatz für die Bauwerksabdichtung
Ersatz für den Deckputz über Gelände
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Nicht durchgetrocknete Bitumenbeschichtungen
Verarbeitung bei Regen, Nebel oder Taupunktunterschreitung
Vermischung mit anderen Produkten oder Zusätzen
Feuchteschutz nicht mit Bauwerksabdichtung verwechseln:
Voraussetzung für Sockel- und Perimeterdämmungen ist eine bereits
vorhandene, zur Wasserbeanspruchung passende Bauwerksabdichtung.
Sockelflex Carbon Weiß ergänzt diesen Aufbau, ersetzt ihn aber nicht.
Auch oberhalb des Geländes bleibt ein geeigneter Deckputz erforderlich.
Was macht Sockelflex Carbon Weiß besonders?
Mehrere Funktionen
Ein Material kann zum Kleben, Armieren und als Feuchteschutz im
abgestimmten Sockelaufbau verwendet werden.
Carbonfaserverstärkt
Die Carbonfaserverstärkung unterstützt die mechanische
Belastbarkeit und Elastizität der Armierungs- und
Feuchteschutzschicht.
Für stark beanspruchte Sockel
Das Produkt besitzt eine geprüfte Beständigkeit gegen
Frost-Tau-Wechsel mit Tausalzangriff nach ÖN EN 1504-2.
Passt das Produkt zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
EPS- oder XPS-Dämmplatten im Sockel verklebt werden
ein geeigneter bituminöser Untergrund vorhanden ist
eine carbonfaserverstärkte Armierung benötigt wird
ein zusätzlicher Feuchteschutz vorgesehen ist
das vollständige Sockeldetail bereits geplant wurde
Zuerst genauer prüfen, wenn …
die Wasserbeanspruchung nicht bekannt ist
keine Bauwerksabdichtung vorhanden ist
die Bitumenbeschichtung noch weich oder feucht ist
Staunässe am Gebäude entstehen kann
ein anderer Dämmstoff als EPS oder XPS verwendet wird
Einsatz als Kleber, Armierung und Feuchteschutz
Kleben und Armieren
Dämmplatten werden mit mindestens 40 % Klebekontakt verklebt.
Beim Armieren beträgt die Mindestschichtdicke 3 mm; das
Caparol Glasgewebe wird mit mindestens 10 cm Überlappung
ungefähr mittig eingebettet.
Feuchteschutz
Als Anstrich wird das Material zweimal aufgetragen. Als
Spachtellage sind mindestens 2 mm erforderlich. Der Hersteller
beschreibt den Einsatz im Sockelbereich bis 30 cm unter und
5 cm über Gelände sowie unter Fensterbänken.
Wird Sockelflex Carbon Weiß oberhalb des Geländes auf einem Strukturputz
sichtbar weitergeführt, können Unterschiede in Farbton und
Oberflächenwirkung entstehen. Zur Angleichung kann eine geeignete
Caparol Fassadenfarbe erforderlich sein.
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss trocken, sauber, eben, tragfähig und frei von
haftungsmindernden Rückständen sein. Bituminöse Untergründe müssen
ausreichend abgelüftet und vollständig durchgetrocknet sein.
Niederschlagswasser muss konstruktiv vom Gebäude weggeleitet werden.
Bei stauendem oder länger drückendem Wasser können zusätzliche
Dränmaßnahmen erforderlich sein. Diese gehören zur Bauwerksplanung und
werden durch Sockelflex Carbon Weiß nicht ersetzt.
So wird Caparol Sockelflex Carbon Weiß verarbeitet
Die pastöse Komponente A vollständig vorlegen und die
Pulverkomponente B im Mischungsverhältnis 2 : 1 zugeben.
Mit einem langsam laufenden Rührwerk bei ungefähr 400 U/min homogen
und klumpenfrei mischen. Möglichst keine Luft einschlagen.
Zum Kleben oder Armieren grundsätzlich keine zusätzlichen Stoffe
beimischen. Zur Konsistenzregulierung sind höchstens 2 % sauberes
Wasser bezogen auf die Gesamtmenge zulässig.
Beim Kleben den Mörtel im Rand-Wulst-Punkt-Verfahren auftragen und
mindestens 40 % Klebekontakt herstellen. Auf ebenen Flächen unter
Niveau ist auch ein beidseitiger Auftrag mit 12 × 12 mm Zahnung
möglich.
Beim Armieren das Glasgewebe mit mindestens 10 cm Überlappung
einbetten und nass in nass vollständig überspachteln.
Als Feuchteschutzanstrich mit maximal 8 % Wasser einstellen und
zweimal mit Pinsel oder Bürste auftragen. Als Spachtellage
mindestens 2 mm Schichtdicke einhalten.
Typische Fehler vermeiden
Komponenten falsch dosiert
Die beiden Komponenten sind exakt aufeinander abgestimmt. Das
Mischungsverhältnis 2 : 1 darf nicht verändert und das Produkt
nicht mit fremden Mörteln verschnitten werden.
Abdichtung fehlt
Sockelflex Carbon Weiß ist kein Ersatz für eine fehlende oder
ungeeignete Bauwerksabdichtung. Diese muss vor Beginn der
Dämmarbeiten vorhanden sein.
Schichtdicke unterschritten
Beim Armieren sind mindestens 3 mm, beim Feuchteschutz als
Spachtellage mindestens 2 mm erforderlich. Die angegebenen
Verbrauchsmengen dürfen nicht unterschritten werden.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Kleben: ca. 4,0 kg/m² · etwa 4,5 m² je Gebinde
Armieren: ca. 4,2 kg/m² · etwa 4,3 m² je Gebinde
Anstrich: ca. 1,0 kg/m² je Auftrag
Zweimaliger Anstrich: rechnerisch etwa 9 m²
Spachtellage: ca. 1,4 kg/m² je mm
Bei 2 mm Spachtellage: rechnerisch etwa 6,4 m²
Produkttyp: 2-Komponenten-Klebe- und Armierungsmasse
Gebindegröße: 18 kg
Komponente A: 12 kg flüssig, Weiß
Komponente B: 6 kg Pulver, Weiß
Mischungsverhältnis: 2 : 1
Topfzeit: ca. 45–60 Minuten
Wasserdurchlässigkeit: W3
Mindesttemperatur: +5 °C
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit ist das Material nach
ungefähr 24 Stunden oberflächentrocken und nach etwa vier bis fünf Tagen
durchgetrocknet und belastbar. Niedrige Temperaturen und hohe
Luftfeuchtigkeit verlängern die Trocknung.
Das Kombigebinde kühl, trocken und frostfrei lagern.
Originalverschlossen ist das Produkt ungefähr ein Jahr lagerstabil.
Werkzeuge unmittelbar nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Häufige Fragen
Ersetzt das Produkt die Bauwerksabdichtung?
Nein. Eine zur Wasserbeanspruchung passende Bauwerksabdichtung
muss bereits vorhanden sein.
Kann das Material über Gelände sichtbar bleiben?
Es ersetzt dort nicht den Deckputz. Bei sichtbarer Weiterführung
können Farbunterschiede entstehen; zur Angleichung kann ein
zusätzlicher Fassadenanstrich erforderlich sein.
Wie lange kann die Mischung verarbeitet werden?
Bei etwa 20 bis 25 °C beträgt die Topfzeit ungefähr 45 bis
60 Minuten. Bereits ansteifendes Material nicht erneut
verdünnen oder aufmischen.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Bauwerksabdichtung, Dämmplatte, Untergrund, Armierungsgewebe,
Schichtdicke und Feuchteschutz müssen als abgestimmtes Caparol
Sockelsystem ausgeführt werden. Niederschlagswasser konstruktiv vom
Gebäude ableiten und Staunässe vermeiden. Für Arbeitsschutz und
Kennzeichnung sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und das
Gebindeetikett der gelieferten Charge maßgeblich.
REMMERS BIT 2K - 2K Basic Bitumenkleber 30l
Remmers BIT 2K ist eine kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung mit Polystyrol, die sich ideal für die Abdichtung von Fundamenten, Kellerwänden, Sockeln und erdberührten Bauteilen eignet. Die lösemittelfreie 2-Komponenten-Beschichtung zeichnet sich durch ihre hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Wasser, Feuchtigkeit und Bodenchemikalien aus. Die Verarbeitung erfolgt durch Auftragen mit einem Spachtel und ist auf verschiedenen Untergründen wie Beton oder Mauerwerk möglich. Remmers BIT 2K schafft eine sichere Barriere gegen Feuchtigkeit und Schäden durch Wasser.
Flexible 2-Komponenten-Bitumendickbeschichtung, lösemittelfrei, kunststoffvergütet. Zum Kleben von Sockel- und XPS Platten auf bituminösen Untergründen sowie zur vertikalen Feuchtigkeitsabdichtung
Verbrauch: ca. 2,5 l/m² als Perimeterdämmkleber (Bitumenkleber Sockelbereich)
Verbrauch: ca. 4,0 l/m² Abdichtung gegen Bodenfeuchte an Bodenplatten und Wänden ≥ 3 mm Trockenschichtdicke
Verbrauch: ca. 5,0 l/m² Abdichtung gegen nichtdrückendes Wasser auf Deckenflächen und in Nassräumen ≥ 4 mm Trockenschichtdicke
Produktbeschreibung
Hochflexibel, dehnfähig und rissüberbrückend
Geprüft radondicht
Druckwasserdicht
Lösemittelfrei
Produktanwendung
Erdberührte Abdichtung im Neu- und Altbau
Nachträgliche Bauwerksabdichtung gem. WTA-Merkblatt 4-6
Verklebung von Perimeterdämmplatten (XPS, EPS-S)
Zwischenabdichtung unter schwimmenden Estrichen
Verarbeitung
Der Untergrund muss tragfähig, sauber und staubfrei sein
Saugende Untergründe mit Kieso MB grundieren
Pulverkomponente vor Zugabe zur Bitumenemulsion auflockern. Aufgelockerte Pulverkomponente auf die Bitumenemulsion geben.
Beachte die Mischanleitung
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Gefahr
H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen. P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
REMMERS Multi-Baudicht 2K (MB 2K) 25kg
REMMERS Multi-Baudicht 2K ist eine leistungsstarke 2-Komponenten-Dichtmasse, die speziell für den professionellen Einsatz im Bau- und Sanierungsbereich entwickelt wurde. Diese hochwertige Dichtmasse bietet eine hervorragende Abdichtung von Fugen, Rissen, Anschlüssen und Mauerwerken im Innen- und Außenbereich.
REMMERS Multi-Baudicht 2K zeichnet sich durch seine ausgezeichnete Beständigkeit gegenüber Wasser, Chemikalien und Witterungseinflüssen aus. Die Dichtmasse ist besonders langlebig und bietet eine langanhaltende Abdichtung, die selbst bei stark beanspruchten Flächen Bestand hat.
Die Dichtmasse ist einfach zu verarbeiten und haftet zuverlässig auf einer Vielzahl von Untergründen, einschließlich Beton und Mauerwerk und vielen anderen Materialien. Die kurze Aushärtezeit ermöglicht eine schnelle und effiziente Arbeit und eine schnelle Rückkehr zur Nutzung der abgedichteten Flächen.
REMMERS Multi-Baudicht 2K ist sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich geeignet und kann für eine Vielzahl von Anwendungen verwendet werden, wie zum Beispiel für die Abdichtung von Dachflächen, Balkonen, Terrassen, Fassaden und Fundamenten.
Produktbeschreibung
Schnelle Durchtrocknung und Vernetzung nach 18 Std. bei 5 °C und 90 % relative Feuchte
Hochflexibel, dehnfähig und rissüberbrückend
Schlämm-, streich-, spachtel- und spritzfähig
Überstreich- und überputzbar, UV-beständig
Produktanwendung
Reparatur von Flachdachabdichtungen (< 1m²) auf nicht unterwohnten Dachflächen aus Beton
Horizontalabdichtung in und unter Wänden
Sockel- und Fußpunktabdichtung
Schnellabdichtung
Verarbeitung
Grate und Mörtelreste entfernen.
Ecken und Kanten fasen oder brechen
Saugende mineralische Untergründe mit Kiesol MB grundieren.
Als Kontaktschicht sowie zur Blasenvermeidung Kratzspachtelung mit dem Produkt herstellen
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Gefahr
H318 Verursacht schwere Augenschäden. P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.