Caparol Gewebeanschlussleiste 3D Universal Plus 2,55 m
Selbstklebendes Anschlussprofil für den Übergang vom WDVS zu Fenster- und Türrahmen, 2,55 lfm je Leiste.
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- Original vom Hersteller
Beschreibung
Selbstklebendes Anschlussprofil für den Übergang vom WDVS zu Fenster- und Türrahmen, 2,55 lfm je Leiste. Die Capatect Gewebeanschlussleiste 3D Universal Plus ist ein Kunststoffprofil mit angeschweißtem Glasgewebe und einer TPE-Membran an der Vorderseite. Es nimmt Bewegungen in drei Richtungen auf (Anforderungsklasse III) und ist nach DIN EN 1027 auch bei 3,5 mm Dehnung schlagregendicht geprüft. Der einseitige Gewebeüberstand von 10 cm soll Risse im Stoßbereich verhindern.
Untergrund und Klebeprobe
Die Rahmen müssen eben, trocken, staub- und fettfrei und frei von haftmindernden Rückständen sein; vor der Montage werden sie gründlich gereinigt, der Hersteller empfiehlt den Synthesa Universalreiniger. Eine Klebeprobe ist zwingend: Ein etwa 10 cm langes Leistenstück auf den gereinigten Rahmen kleben, fest andrücken und nach rund 10 Minuten abziehen. Die Probe gilt als bestanden, wenn der Bruch im Schaumstoffband erfolgt und die Klebefläche mindestens 80 % der Kontaktfläche beträgt. Löst sich das Band direkt vom Untergrund, wird dieser mit dem Capatect Primerstift vorbehandelt und die Probe wiederholt.
Ablängen und Ankleben
Die geplante Kante ausmessen und anzeichnen, die Leiste mit der Capatect Leistenschere ablängen; je Stoßbereich muss einmal der 10 cm Gewebeüberstand erhalten bleiben. Grundsätzlich ganze Stangen ohne Stoß einbauen, unvermeidbare Stöße gehören ins obere Drittel. Den Abdeckstreifen vom weißen Dichtband entfernen, die Leiste ausrichten und spannungsfrei fest andrücken, denn der Anpressdruck entscheidet über die Klebekraft. Die Leisten unmittelbar vor der Dämmplattenmontage anbringen; längere Vormontage oder starkes Aufheizen kann den Profilverbund beeinträchtigen.
Einbetten in die Armierung
Die Dämmplatten werden bündig an den Leistensteg geklebt. Nach ausreichender Trocknung wird das Glasgewebe der Leiste in die Armierungsmasse eingebettet, spätestens 4 Tage nach dem Verkleben; der armierte Unterputz wird am Abzugsteg abgezogen. In der Laibung, am Leistenstoß und in der Flächenarmierung auf 10 cm Gewebeüberlappung achten, der Gewebeüberstand muss satt eingebettet sein. Armierung und Endbeschichtung dürfen die Sollbruchstelle der Schutzlasche nicht überragen; nach der Endbeschichtung wird die Lasche samt Folie abgetrennt. Für Rissfreiheit im Stoßbereich übernimmt der Hersteller keine Gewähr.
Vor extremen Witterungseinflüssen wie Regen, Hitze und Frost geschützt und nicht gebogen lagern; verformte Leisten dürfen nicht mehr verarbeitet werden. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.