Caparol Histolith® Innenkalk weiß
022-411.1
0,00 €
98,67 €
98,67 €
| Bis 2 |
98,67 €
- 98,67 €
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|---|---|
| Ab 3 |
96,70 €
- 96,70 €
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| Ab 6 |
94,72 €
- 94,72 €
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| Ab 12 |
92,75 €
- 92,75 €
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Welche Menge benötigst du?
Nach Menge:
Quadratmeter WandflächeCaparol Histolith Innenkalk Weiß 18 kg
Caparol Histolith Innenkalk ist eine stumpfmatte Kalkfarbe für authentische mineralische Anstriche im Innenbereich. Sie eignet sich besonders für kalkreiche Putze, saugfähige mineralische Altanstriche und die fachgerechte Gestaltung historischer Gebäude.
Die hoch diffusionsfähige Beschichtung bleibt saug- und sorptionsfähig und unterstützt damit einen mineralischen, feuchtigkeitsausgleichenden Wandaufbau. Neben der Baudenkmalpflege kann Histolith Innenkalk auch in Wohnräumen eingesetzt werden, wenn eine natürliche Kalkoptik und keine robuste Standard-Dispersionsoberfläche gewünscht sind.
Echte Kalkoptik
- Stumpfmatte mineralische Oberfläche
- Kalktypisch lebendige Farbwirkung
- Hoch wasserdampfdurchlässig
- Saug- und sorptionsfähig
- Spannungsarm
Geeignet für
- Kalkreiche Innenputze
- Neue mineralische Putze
- Alte ungestrichene Putze
- Saugfähige mineralische Altanstriche
- Geeignete Lehmputze
- Saugfähige Natursteine
Nicht einfach einsetzen für
- Dichte Dispersions- und Lackanstriche
- Gipskarton ohne geprüften Systemaufbau
- Nicht saugende Untergründe
- Feuchte oder nicht tragfähige Flächen
- Regelmäßig nass gereinigte Wände
- Außenflächen
Wichtig für die Erwartung an die Oberfläche:
Eine Kalkfarbe wirkt nicht wie eine vollkommen gleichmäßige
Dispersionsfarbe. Untergrund, Saugfähigkeit, Werkzeug und
Trocknungsbedingungen können zu einer lebendigen, leicht wolkigen
Farbwirkung führen. Genau dieses kalktypische Erscheinungsbild ist
bei historischen und natürlich gestalteten Innenräumen häufig
ausdrücklich erwünscht.
Was macht Histolith Innenkalk besonders?
Sehr diffusionsoffen
Mit einem sd-Wert von nur 0,01 m behindert die Beschichtung den Wasserdampfaustausch des mineralischen Wandaufbaus nur sehr gering.
Feuchtigkeitsausgleichend
Die saug- und sorptionsfähige Oberfläche kann zeitweise Luftfeuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben. Besonders sinnvoll ist dies in Verbindung mit geeigneten mineralischen Putzen.
Für historische Substanz
Die spannungsarme Kalkbeschichtung eignet sich besonders für mineralische Altbauten und denkmalgeschützte Innenräume, in denen moderne, dichte Beschichtungen nicht erwünscht sind.
Passt Histolith Innenkalk zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
- ein kalkreicher oder mineralischer Untergrund vorliegt
- eine authentische Kalkoptik gewünscht ist
- der Wandaufbau hoch diffusionsoffen bleiben soll
- historische oder denkmalgeschützte Räume renoviert werden
- eine lebendige statt vollkommen gleichmäßige Fläche gefällt
Besser eine andere Innenfarbe wählen, wenn …
- eine robuste, scheuerbeständige Oberfläche benötigt wird
- die Wand regelmäßig feucht gereinigt werden muss
- eine absolut gleichmäßige Farbfläche erwartet wird
- ein dichter oder nicht saugender Altanstrich vorhanden ist
- der Untergrund nicht eindeutig bestimmt werden kann
Neue mineralische Putze vorbereiten
Regulär austrocknen lassen
Neue mineralische Putze der Klassen CS I bis CS IV normalerweise zwei bis vier Wochen stehen und ausreichend abbinden lassen.
Sinterhaut entfernen
Vorhandene Sinterhaut mit Histolith Fluat behandeln. Die technischen Vorgaben zur Anwendung und zum anschließenden Nachwaschen beachten.
Freskale Verarbeitung
Alternativ kann Histolith Innenkalk ungefähr 24 Stunden nach dem Putzauftrag freskal verarbeitet werden.
Bei getönten Beschichtungen können dabei deutliche Farbtonabweichungen und Flecken entstehen.
Alte Putze und mineralische Anstriche
Untergrund reinigen
Alte ungestrichene Putze und saugfähige mineralische Altanstriche sorgfältig reinigen. Minderfeste, sandende und lose Schichten vollständig entfernen.
Putzausbesserungen angleichen
Ausbesserungsmörtel müssen in Art und Struktur zum vorhandenen Altputz passen und vor dem Anstrich vollständig abgebunden sein.
Reparaturstellen mit Histolith Fluat behandeln und anschließend fachgerecht nachwaschen.
Lehmputz und Naturstein richtig prüfen
Lehmputz
Die Oberfläche reinigen und mit Histolith Silikat-Fixativ grundieren. Vor der Gesamtbeschichtung unbedingt eine Probefläche anlegen und auf Braunverfärbungen prüfen.
Naturstein
Nur saugfähige Natursteine sind geeignet. Absandende Flächen mit Histolith Silikat-Fixativ festigen und die Verträglichkeit zuvor auf einer Probefläche prüfen.
Wasserlösliche Inhaltsstoffe können später ausblühen oder Flecken in der Beschichtung verursachen.
Schimmel nicht einfach überstreichen:
Sichtbarer Schimmelbefall muss zunächst fachgerecht nass gereinigt
und die Ursache der Feuchtigkeit geklärt werden. Nach dem Trocknen ist
die vorgesehene Untergrundbehandlung auszuführen. Eine Kalkfarbe
ersetzt keine Sanierung von Feuchte-, Lüftungs- oder Bauschäden.
Beschichtungsaufbau
1. Saugfähigkeit prüfen
Der Untergrund muss trocken, sauber, saugfähig und frei von trennenden Substanzen sein. Stark oder unterschiedlich saugende Flächen vorab vereinheitlichen.
2. Bei Bedarf fixieren
Stark und unterschiedlich saugende Untergründe mit Histolith Silikat-Fixativ grundieren.
Je nach Saugfähigkeit wird das Fixativ im Verhältnis 2 : 1 bis 1 : 1 mit Wasser verdünnt.
3. Zweimal beschichten
Eine Grund- und eine Schlussbeschichtung mit Histolith Innenkalk ausführen. Je nach Saugfähigkeit darf das Material mit maximal 10 % sauberem Wasser verdünnt werden.
Große Flächen gleichmäßig bearbeiten
Für große zusammenhängende Flächen empfiehlt der Hersteller, die bereits getrocknete Grundbeschichtung unmittelbar vor dem Schlussanstrich gleichmäßig mit sauberem Wasser zu befeuchten.
Die Schlussbeschichtung wird anschließend in den mattfeuchten Untergrund eingearbeitet. Zusammenhängende Flächen immer nass in nass und ohne längere Unterbrechung beschichten, um sichtbare Ansätze möglichst zu vermeiden.
Werkzeug und Farbton
Bürstenauftrag
Bei denkmalgeschützten Objekten wird die Verarbeitung mit geeigneten Bürstenwerkzeugen bevorzugt. Dadurch entsteht die typische handwerkliche Kalkoberfläche.
Farbtonwahl
Neben Weiß sind Werksabtönungen in vielen Farbtönen auf Anfrage möglich. Selbstabtönungen können mit Histolith Volltonfarbe Kalk oder geeigneten Trockenpigmenten erfolgen.
Chargen beachten
Auf zusammenhängenden Flächen nur Material derselben Produktionsnummer verwenden oder unterschiedliche Chargen vor Arbeitsbeginn vollständig miteinander vermischen.
Angrenzende Flächen sorgfältig schützen:
Kalkfarbe ist stark alkalisch. Glas, Keramik, Lackflächen, Klinker,
Naturstein, Metall und Holz vor Arbeitsbeginn vollständig abdecken.
Spritzer sofort mit reichlich sauberem Wasser entfernen.
Verbrauch und Reichweite
Verbrauch je Anstrich
Ca. 150–200 g/m² auf glattem Untergrund.
Ein Anstrich
Ein 18-kg-Gebinde reicht rechnerisch für ungefähr 90–120 m².
Zwei Anstriche
Bei Grund- und Schlussbeschichtung reicht ein 18-kg-Gebinde rechnerisch für ungefähr 45–60 m² fertige Fläche.
Die Reichweiten sind theoretische Richtwerte für glatte Flächen. Saugfähigkeit, Struktur, Bürstenauftrag und objektbedingte Materialverluste beeinflussen den tatsächlichen Bedarf. Den Verbrauch deshalb auf einer Probefläche ermitteln.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
- Vor Gebrauch gründlich aufrühren
- Bevorzugt mit Bürstenwerkzeugen auftragen
- Je Anstrich maximal 10 % Wasser zugeben
- Nass in nass ohne Unterbrechung arbeiten
- Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen
Bedingungen
- Mindesttemperatur: 8 °C
- Für Raumluft, Material und Untergrund
- Untergrund muss trocken sein
- Vorsicht bei Gefahr von Nachtfrost
Trocknung bei 20 °C
- Oberflächentrocken nach ca. 4–6 Stunden
- Überstreichbar nach ca. 24 Stunden
- Kälte verzögert die Trocknung
- Hohe Luftfeuchtigkeit verlängert die Wartezeit
Häufige Fragen
Ist Histolith Innenkalk eine reine Kalkfarbe?
Die Rezeptur basiert überwiegend auf Weißkalk, mineralischen Pigmenten und Füllstoffen. Weniger als 5 % organische Zusätze, darunter Leinöl, verbessern Verarbeitung und Pigmentbindung.
Kann Kalkfarbe auf Dispersionsfarbe?
Nicht pauschal. Histolith Innenkalk ist für saugfähige mineralische Untergründe vorgesehen. Dichte oder unbekannte Altanstriche müssen zuerst fachlich geprüft werden.
Wird die Oberfläche vollkommen gleichmäßig?
Nicht zwingend. Kalkfarben können abhängig vom Untergrund und Auftrag leicht wolkig oder changierend wirken. Eine Probefläche zeigt die spätere Wirkung am zuverlässigsten.
Technische Daten
- Produkttyp: Kalkfarbe für innen
- Basis: Weißkalk beziehungsweise Kalkhydrat
- Organische Zusätze: unter 5 %, unter anderem Leinöl
- Farbton: Weiß
- Glanzgrad: G4 stumpfmatt
- Dichte: ca. 1,44 g/cm³
- Gebindegröße: 18 kg
- Wasserdampfdurchlässigkeit: sd-Wert 0,01 m
- Verbrauch: ca. 150–200 g/m² je Arbeitsgang
- Verdünnung: maximal 10 % Wasser
- Lagerung: kühl und frostfrei
- Werkzeugreinigung: sofort mit Wasser
Gefahr – stark alkalische Kalkfarbe:
Haut, Augen und Atemwege vor Material und Spritznebel schützen.
Geeignete Schutzhandschuhe, Schutzkleidung sowie Augen- und
Gesichtsschutz tragen. Bei Kontakt mit den Augen sofort mehrere
Minuten mit Wasser spülen und unverzüglich medizinische Hilfe
beziehungsweise die Vergiftungsinformationszentrale kontaktieren.
Für die genaue chemikalienrechtliche Kennzeichnung sind immer das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und das Etikett des tatsächlich gelieferten Gebindes maßgeblich. Österreichische Vergiftungsinformationszentrale: +43 1 406 43 43.
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