DISBON (Synthesa Gruppe) · Zusätze und Verdünnungen

DISBON DisboADD 948 Farbchips 2 - 4 mm 1kg

Durchgefärbte Kunststoff- und Glimmerchips zum Einstreuen in frische Disbon-Bodenbeschichtungen.

Innen und außen
Art.-Nr. 0126-02990.03

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Einsatz Innen und außen
Gebinde 1 kg
Verbrauch ca. 0,02–0,04 kg/m²
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Verbrauch laut TI TI Nr. 948, Stand Februar 2021: ca. 0,02–0,04 kg/m². Richtwert – der genaue Verbrauch hängt von Untergrund und Verarbeitung ab.

Beschreibung

Durchgefärbte Kunststoff- und Glimmerchips zum Einstreuen in frische Disbon-Bodenbeschichtungen. DisboADD 948 (bisherige Bezeichnung Disboxid 948 Color-Chips) dient der individuellen Oberflächengestaltung von Bodenbeschichtungen auf Epoxid- oder Polyurethanharzbasis. Die Chips sind 2 bis 4 mm groß und in den Standardfarbtönen Weiß, Schwarz, Hellgrau, Dunkelgrau, Glimmer Gold und Glimmer Silber erhältlich, die sich in beliebigem Verhältnis mischen lassen.

Untergrund und richtiger Zeitpunkt

Die Chips werden in die frisch aufgetragene, glatte Beschichtung eingestreut. Eine eventuell nötige Entlüftung mit der Stachelwalze muss davor erledigt sein, und die Hautbildung auf der Beschichtung darf noch nicht eingesetzt haben – sonst binden die Chips nicht ausreichend ein. Nicht eingesetzt werden dürfen die Farbchips bei ESD-, Antistatik- und WHG-Systemen.

Einstreuen von Hand oder mit der Pistole

Mit der Trichterpistole (Lochgröße 10 mm) werden die Chips mit ca. 2 bar stoßweise in die Fläche geblasen; durch kreisende Bewegung wird die Fläche gleichmäßig bearbeitet. Beim Einstreuen von Hand kleine Mengen hochwerfen und in die Fläche fallen lassen. Materialanhäufungen vermeiden, damit ein gleichmäßiges Erscheinungsbild entsteht.

Verbrauch

Für ein offenes Dekorbild nennt die Technische Information ca. 20–40 g/m². Höhere Mengen können je nach Farbton zu einem ungleichmäßigen Oberflächenbild und zur Überlagerung der Chips führen.

Versiegelung nach dem Einstreuen

Nach ausreichender Wartezeit wird die abgechipste Fläche im Innenbereich mit DisboPUR W 458, DisboPUR W 357 oder DisboXID 422 gemäß deren Technischer Information versiegelt, im Außenbereich mit DisboTHAN 446 oder DisboPUR 309. Glimmer-Chips müssen nicht versiegelt werden. Bei der Verarbeitung sind die Bautenschutz-Verarbeitungshinweise sowie die Caparol Reinigungs- und Pflegehinweise für Fußböden zu beachten.

Für Kinder unzugänglich aufbewahren; Reste unter Beachtung der örtlichen behördlichen Bestimmungen entsorgen. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.

Passend dazu

DISBON DisboPOX W 442 2K-EP-Garagensiegel

Auf Lager

Wasserdispergierte 2K-Epoxidharzversiegelung für Garagen- und Kellerböden im Innenbereich. DisboPOX W 442 ist für mineralische Bodenflächen und Hartasphaltestriche mit geringer bis mittlerer Beanspruchung gedacht, etwa in Garagen, Fahrradkellern, Wasch- und Sanitärräumen. Die Versiegelung ist reifenfest (beständig gegen Weichmacherwanderung), wasserdampfdiffusionsfähig und abriebfest. Die Formulierung ist emissionsminimiert und nach den AgBB-Kriterien geprüft. Untergrund und Vorbereitung Der Untergrund muss tragfähig, fest und frei von losen Teilen, Staub, Öl, Fett, Gummiabrieb und anderen trennenden Stoffen sein. Die Oberflächenzugfestigkeit soll im Mittel 1,5 N/mm² betragen, kein Einzelwert unter 1,0 N/mm². Beton und Zementestrich dürfen höchstens 4 Gew.-% Feuchte (CM-Methode) haben, Anhydritestrich höchstens 1,0 Gew.-%; Hartasphaltestriche mindestens Härteklasse IC 15. Vorbereitet wird durch Kugelstrahlen, Fräsen oder Diamantschleifen. Fahrspuren benutzter Garagenböden intensiv vorbereiten, Ölflecken mit Ölentferner behandeln. 1K-Altanstriche und lose 2K-Beschichtungen entfernen, starre EP-Beschichtungen anschleifen. Mineralische Untergründe mit DisboPOX W 443 2K-EP-Grundierung grundieren, Hartasphalt mit dem 5–10 % verdünnten Garagensiegel selbst. Anmischen und Auftrag Grundmasse aufrühren, Härter zugeben und mit langsam laufendem Rührwerk (max. 400 U/min) schlierenfrei mischen; dann umtopfen und nochmals durchmischen. Zwischen- und Schlussbeschichtung werden unverdünnt aufgetragen, auf abgestreuten Untergründen die Zwischenbeschichtung mit 5 % Wasser verdünnt. Das Material lässt sich streichen, rollen (texturierter Polyamid-Roller, Florhöhe 11 mm) oder mit Airless spritzen (Düse 0,015–0,017 inch, mind. 50 bar, nachrollen). Für gleichmäßige Optik frisch in frisch arbeiten und im Kreuzgang nachrollen. Verarbeitungsbedingungen und Wartezeiten Werkstoff-, Umluft- und Untergrundtemperatur mind. 10 °C, max. 30 °C; relative Luftfeuchte höchstens 80 %, Untergrundtemperatur mindestens 3 °C über dem Taupunkt. Zwischen den Arbeitsgängen bei 20 °C mindestens 16, höchstens 48 Stunden warten; bei längeren Pausen die vorherige Schicht anschleifen. In den ersten ca. 24 Stunden das Material vor Feuchtigkeit schützen. Kühl, trocken und frostfrei lagern; originalverschlossen mindestens 2 Jahre lagerstabil. Bei tieferen Temperaturen das Material vor der Verarbeitung bei ca. 20 °C lagern. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.

Varianten ab 124,90 €
239,00 €
DISBON DisboPUR W 458 2K-PU-Versiegelung 4kg

Auf Lager

Transparente, matte 2K-PU-Versiegelung für EP- und PU-Böden im Innenbereich. DisboPUR W 458 ist eine wässrige Zweikomponenten-Polyurethan-Versiegelung für harte und zähharte Epoxid- und Polyurethan-Beschichtungen mit geringer mechanischer Belastung. Die Versiegelung verbessert die Reinigungsfähigkeit und Kratzfestigkeit der Beschichtung, ist gut UV- und chemikalienbeständig und wegen der emissionsminimierten Formulierung (AgBB-konform, Eurofins IAC Gold) auch für sensible Bereiche wie Schulen, Kindergärten und Krankenhäuser vorgesehen. Untergrund und Vorbereitung Der Untergrund muss trocken, tragfähig, fest und frei von Staub, Öl, Fett und Gummiabrieb sein. Auf saugfähigen Untergründen wie Beton, Estrich oder Holz wird die Versiegelung nicht eingesetzt. Altbeschichtungen werden bis zum Weißbruch angeschliffen, neu aufgetragene Reaktionsharz-Beschichtungen am nächsten Tag versiegelt. An Wandflächen eignet sie sich auf Caparol SeidenLatex und Latex Satin 20 in hellen Farbtönen (Hellbezugswert ca. 100 bis 60). Mischen und Topfzeit Komponente A aufrühren, Komponente B zugeben und mit langsam laufendem Rührwerk (max. 400 U/min) intensiv mischen. Dann umtopfen und nochmals mischen; nicht aus dem Liefergebinde verarbeiten. Die Topfzeit beträgt bei 20 °C und 60 % relativer Luftfeuchte ca. 45 Minuten, höhere Temperaturen verkürzen sie. Das Ende der Topfzeit ist optisch nicht erkennbar; wird sie überschritten, verändern sich Glanzgrad, Festigkeit und Haftung. Auftrag mit der Rolle Aufgetragen wird mit einer kurzflorigen Rolle, dünnschichtig und gleichmäßig im Kreuzgang, immer frisch in frisch und in gleichmäßigen Bahnen, um Rollspuren zu vermeiden. Für eine rutschhemmende Oberfläche werden 1–3 Gew.-% DisboADD 947 Glasperlen fine untergemischt (R10 1 Gew.-%, R11 3 Gew.-%). Die Wartezeit zwischen den Arbeitsgängen beträgt bei 20 °C mindestens 16 und höchstens 24 Stunden; Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen. Verarbeitungsbedingungen und Hinweise Werkstoff-, Umluft- und Untergrundtemperatur müssen zwischen 10 °C und 25 °C liegen, die relative Luftfeuchte darf 80 % nicht überschreiten, und die Untergrundtemperatur muss mindestens 3 °C über dem Taupunkt liegen. Während der Trocknung für Be- und Entlüftung sorgen, Zugluft vermeiden. Das Produkt ist nur für gewerbliche Anwender bestimmt; seit 24. August 2023 ist vor der gewerblichen Verwendung eine Schulung erforderlich. Kühl, trocken und frostfrei lagern; Komponenten beim Mischen mit 15 bis 25 °C. Originalverschlossen mindestens 9 Monate lagerstabil. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information (Nr. 282) und die Hinweise auf dem Gebinde.

Inhalt: 4 kg (37,25 € / 1 kg)

149,00 €
DISBON DisboPOX W 443 2K-EP-Grundierung & Imprägnierung

Auf Lager

Wasserdispergierte 2K-Epoxidharzgrundierung, emissionsminimiert und für sensible Bereiche geeignet. DisboPOX W 443 dient als farblose Imprägnierung auf mineralischen Bodenflächen und als Grundierung unter wasserverdünnbaren EP-Bodenbeschichtungen. Die Formulierung ist nach den AgBB-Kriterien schadstoffgeprüft und vom Deutschen Institut für Bautechnik für Aufenthaltsräume wie Schulen oder Kindergärten zugelassen. Die Grundierung ist wasserdampfdiffusionsoffen, gut chemikalienbeständig und auch auf mattfeuchten zementösen Flächen einsetzbar. Untergrund und Vorbereitung Alle mineralischen Untergründe sind geeignet, sofern sie tragfähig, formstabil, fest und frei von losen Teilen, Staub, Öl, Fett und Gummiabrieb sind. Unter nachfolgenden Beschichtungen muss die Oberflächenzugfestigkeit im Mittel 1,5 N/mm² betragen. Beton und Zementestrich müssen oberflächlich matt abgetrocknet sein, ohne glänzenden Wasserfilm; Anhydritestrich darf höchstens 1 Gew.-% Feuchte haben. Vorbereitung durch Kugelstrahlen, Fräsen oder Schleifen; Fehlstellen mit Disbocret- oder Disboxid-Mörtel bündig verfüllen. Anmischen und Auftrag Den Härter zur Grundmasse geben und mit langsam laufendem Rührwerk (max. 400 U/min) mischen, dann bis zu 5 Gew.-% Wasser zugeben und nochmals gründlich durchrühren. Als Grundierung wird das Material in einem Arbeitsgang mit der Versiegelerbürste gleichmäßig und intensiv eingearbeitet. Als Imprägnierung erfolgen ein oder zwei Arbeitsgänge, der zweite bevorzugt mit kurzfloriger Walze oder Airless (Düse 0,008 Zoll). Immer frisch in frisch arbeiten und auf zusammenhängenden Flächen nur eine Charge einsetzen. Zu dicke Schichten können Aushärtungsstörungen und Abplatzungen verursachen. Bedingungen und Trocknung Material-, Luft- und Untergrundtemperatur zwischen 12 und 30 °C, relative Luftfeuchte höchstens 80 %, Untergrundtemperatur mindestens 3 °C über dem Taupunkt. Während der Trocknung lüften, Zugluft vermeiden. In den ersten 24 Stunden vor Feuchtigkeit schützen, sonst drohen Oberflächenstörungen und Haftungsverlust. Bei niedrigeren Temperaturen verlängern sich die im Kasten genannten Zeiten. Optik und Verbrauch Als Imprägnierung feuert das Material den Untergrund an; auf ungleichmäßig saugenden Flächen sind Glanz- und Farbtonunterschiede möglich. UV-Licht, organische Farbstoffe und Chemikalien können Farbtonveränderungen verursachen, ohne die Funktion zu beeinträchtigen. Der Verbrauch ist ein Richtwert und wird durch Musterlegung am Objekt ermittelt. Lagerhinweise laut Gebinde-Etikett. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.

Varianten ab 179,00 €
1,00 €
SOLID Nagelschuhe für Estrich universal

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Stachelsohlen aus Polypropylen mit Edelstahlspitzen zum Begehen frisch verlegter Fließestriche und Bodenbeschichtungen. Die SOLID Nagelschuhe werden unter die Arbeitsschuhe geschnallt. Laut Produktkarte dienen sie dem Gehen auf selbstverlaufenden Epoxidharzböden während der Verlegung; ebenso werden sie auf frisch eingebrachten Ausgleichsmassen und Fließestrichen eingesetzt, um Entlüftungsrollen zu führen oder Material nachzuverteilen, ohne Abdrücke zu hinterlassen. Ausführung und Material Die Sohlenplatte besteht aus Polypropylen, die Spitzen sind laut Hersteller aus Edelstahl und damit rostfrei. Riemen halten die Sohle am Schuh. Der Hersteller weist darauf hin, dass die Spitzen die Oberfläche beschädigen können, wenn zu viel Druck ausgeübt wird, und dass auf nassen Flächen Rutschgefahr besteht. Einsatz Nach dem Einbringen von Fließestrich oder Beschichtung wird die Fläche mit den Nagelschuhen betreten, um mit der Stachelwalze zu entlüften oder Übergänge nachzuarbeiten. Die Spitzen hinterlassen nur punktförmige Einstiche, die sich im frischen Material wieder schließen. Ruhig und ohne Drehbewegungen gehen. Größen/Maße Universalausführung zum Umschnallen; der Hersteller macht keine Angabe zur Spitzenlänge. Der Artikel wird im Shop ohne Varianten geführt. Pflege Nach Gebrauch Materialreste von Sohle und Spitzen entfernen, bevor sie aushärten. Trocken und fern von scharfen Gegenständen lagern, nicht im Freien aufbewahren. Trocken und vor Feuchtigkeit geschützt lagern. Maßgeblich sind die aktuelle Produktkarte des Herstellers SOLID (Stand 12/2024) und die Hinweise auf der Verpackung.

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