Caparol CapaWood IndustrieLasur Holzlasur Wunschfarbton
Wasserbasierte Dünnschichtlasur zum Tauchen, Fluten und Streichen für Holz außen – acht Holztöne über ColorExpress, matt, auch für industrielle Beschichtung.
- Fachhändler aus Österreich
- Beratung aus der Praxis
- Original vom Hersteller
Beschreibung
Wasserbasierte Dünnschichtlasur zum Tauchen, Fluten und Streichen für Holz außen – acht Holztöne über ColorExpress, matt, auch für industrielle Beschichtung. CapaWood IndustrieLasur ist eine wasserbasierte Dünnschichtlasur auf Basis eines wasserbasierten Alkydharzes für begrenzt maßhaltige und nicht maßhaltige Holzbauteile im Außenbereich, zum Beispiel Holzhäuser, Sichtschutzelemente, Balkone und Zäune. Sie läuft gleichmäßig ab, ist diffusionsfähig, witterungsbeständig, minimal schichtbildend und filmgeschützt, dringt gut ins Holz ein und trocknet matt auf; laut Hersteller ist sie für industrielle Beschichtungen geeignet. Nicht geeignet für Holz mit dauerndem Erd- oder Wasserkontakt, für Holz mit Kontakt zu unverpackten Lebens- oder Futtermitteln und für horizontale Flächen wie Terrassenböden; nicht großflächig in Wohn- und Aufenthaltsräumen anwenden.
Untergrund und Vorbereitung
Die Holzfeuchte darf bei begrenzt maßhaltigen und nicht maßhaltigen Bauteilen höchstens 18 % betragen (ÖNORM B 3430). Die Holzoberfläche muss vor dem Beschichten frei von Staub, Schmutz, Harzgallen, Fetten und Ölen sein; Schleifstaub und lose Reste alter Anstriche gründlich abbürsten. Silikonreste führen zu Verlaufstörungen. Tragende Holzbauteile müssen vorab mit Korasit NG10 imprägniert werden. Neue, glatte und gehobelte Holzoberflächen gründlich reinigen, austretende Holzinhaltsstoffe wie Harze und Harzgallen entfernen und bei Bedarf in Faserrichtung anschleifen. Bei der Wartung eines bestehenden Aufbaus mit CapaWood IndustrieLasur wird die tragfähige Beschichtung angeschliffen und gründlich gereinigt. Dichte Holzarten wie Lärche und Tropenhölzer eignen sich nicht für wasserbasierte Holzbeschichtungen im Außenbereich – Fichte, Tanne und Kiefer sind vorzuziehen; bei unbekannter Holzart empfiehlt der Hersteller außen ein lösemittelhaltiges Produkt. Rohes Holz soll im Außenbereich unmittelbar bevor es der Witterung ausgesetzt wird beschichtet werden, sonst ist mit verminderter Anstrichhaftung durch eine sich bildende Trennschicht zu rechnen (BFS-Fachregel Nr. 18).
Verarbeitung
Auftrag durch Streichen, Tauchen oder Fluten. Vor Gebrauch gut aufrühren, unverdünnt anwenden und nicht mit anderen Produkten mischen. Neues Holz mindestens zweimal unverdünnt beschichten und den Erstauftrag allseitig ausführen; ein Zwischenschliff nach dem ersten Auftrag nur, wenn er unbedingt erforderlich ist (Schleifstaub nicht einatmen). Wartungsanstriche ein- bis zweimal unverdünnt streichen. Material-, Umluft- und Untergrundtemperatur mindestens 5 °C, günstig sind 10 bis 25 °C; relative Luftfeuchte höchstens 80 %. Zum Streichen eignen sich laut Hersteller am besten Pinsel mit Kunststoffborstenmischung, fein zulaufender Spitze und rostfreiem Stahl. Werkzeug nach Gebrauch mit Wasser und bei Bedarf Spülmittel reinigen; das Tragen von Nitril-Handschuhen wird empfohlen.
Verbrauch und Trocknung
Auf glatten Holzoberflächen liegt der Verbrauch bei ca. 70–85 ml/m² je Auftrag, auf sägerauen Oberflächen bei ca. 85–100 ml/m². Beschaffenheit des Untergrunds und Holzfeuchte beeinflussen Verbrauch und Farbton; exakte Werte lassen sich nur mit einer Probebeschichtung ermitteln. Bei 23 °C und 50 % relativer Luftfeuchte ist die Lasur nach ca. 1 Stunde grifffest, nach ca. 3 Stunden überstreichbar und nach mindestens 12 Stunden regenfest. Die Trockenzeiten hängen stark von Auftragsmenge und Trocknungsbedingungen ab; niedrigere Temperaturen, höhere Luftfeuchte oder geringer Luftwechsel – etwa bei dichter Lagerung der Bauteile auf Hordenwagen – verzögern die Trocknung.
Farbtöne
Über ColorExpress tönbar in den Farbtönen Kiefer, Eiche, Walnuss, Nussbaum, Palisander, Teak, Mahagoni und Ebenholz gemäß CapaWood Classic Farbtonfächer; der gewünschte Farbton wird beim Bestellen im Farbwähler ausgewählt. Die Farbtöne auf dem Fächer und auf Farbtonvorlagen dienen nur als Hinweis: Holzeigenfärbung und Auftragsmenge beeinflussen den Farbton, im Zweifel eine Probebeschichtung anlegen – mit dem Originalprodukt auf der Holzoberfläche, die später beschichtet wird. Der Glanzgrad ist matt; das Erscheinungsbild kann je nach Holzoberfläche, Verbrauch und Holzart variieren.
Kühl und verschlossen lagern, vor Frost und hohen Temperaturen schützen; original verschlossene Gebinde sind mindestens 2 Jahre lagerstabil. Für Holzfassaden gilt laut Hersteller: Versäumter konstruktiver Holzschutz lässt sich durch eine Beschichtung nicht ausgleichen, an stark bewitterten Flächen sind Rift- und Halbriftbretter, senkrechte Schalung und sägeraue Oberflächen zu bevorzugen; die Prüf- und Warnpflicht nach ÖNORM B 2230-1 ist zu beachten. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information, das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.