Caparol CapaWood Solid Universal Holzlasur Wunschfarbton
Lösemittelbasierte, tropfgehemmte Mittelschichtlasur mit Hydroperl-Effekt und hohem UV-Schutz für Holz außen – im Wunschfarbton über ColorExpress getönt.
- Fachhändler aus Österreich
- Beratung aus der Praxis
- Original vom Hersteller
Beschreibung
Lösemittelbasierte, tropfgehemmte Mittelschichtlasur mit Hydroperl-Effekt und hohem UV-Schutz für Holz außen – im Wunschfarbton über ColorExpress getönt. CapaWood Solid Universal ist eine transparent pigmentierte, diffusionsoffene Holzlasur auf Basis eines thixotropen High-Solid-Alkydharzes mit aromatenfreien Lösemitteln. Sie dringt gut ins Holz ein, ist durch hydrophobe Zusätze stark wasserabweisend, feuchtigkeitsregulierend, licht- und witterungsbeständig und mit Filmschutz ausgestattet. Die tropffreie Verarbeitung erleichtert das Streichen von Untersichten. Geeignet für maßhaltige, begrenzt maßhaltige und nicht maßhaltige Holzbauteile im Außenbereich, etwa Fenster und Außentüren, Balkone, Dachuntersichten und Gartenmöbel. Nicht verwenden für Holz in dauerndem Erd- oder Wasserkontakt, für Holz mit Kontakt zu unverpackten Lebens- oder Futtermitteln und für horizontale Flächen wie Terrassenböden; nicht großflächig in Wohn- und Aufenthaltsräumen anwenden.
Untergrund und Vorbereitung
Die Holzfeuchte darf bei begrenzt maßhaltigen und nicht maßhaltigen Bauteilen höchstens 18 % betragen (ÖNORM B 3430, BFS-Merkblatt 18). Holz vor dem Beschichten von Staub, Schmutz, Harzgallen, Fetten und Ölen reinigen, Schleifstaub und lose Reste alter Anstriche gründlich abbürsten; Silikonreste führen zu Verlaufstörungen. Unbeschichtete Holzbauteile müssen mit CapaWood Protect Primer IV imprägniert werden; glatte und gehobelte Flächen gründlich reinigen, austretende Harze entfernen und bei Bedarf in Faserrichtung anschleifen. Rohes Holz im Außenbereich unmittelbar, bevor es Sonne, Regen und Wind ausgesetzt wird, beschichten – sonst bildet sich eine Trennschicht, die die Haftung mindert und sich auf der Baustelle nicht prüfen lässt. Beim Wartungsanstrich und bei der Renovierung von Fenstern und Türen rohes Holz vorher mit Protect Primer IV imprägnieren, tragfähige Altbeschichtungen anschleifen, reinigen und auf Verträglichkeit mit Solid Universal prüfen. Für ein gleichmäßiges Bild abgewitterter Altholzflächen beschreibt Synthesa das Maseriersystem: je nach Schadensbild ein- bis zweimal CapaWood RenoTech im Maserierfarbton (entspricht Palazzo 205), anschließend zweimal Solid Universal im gewünschten Farbton.
Verarbeitung
Die Lasur ist verarbeitungsfertig eingestellt: unverdünnt anwenden und nicht mit anderen Produkten mischen. Der thixotrope Effekt baut sich beim Aufrühren ab und stellt sich nach einigen Stunden Ruhe wieder ein. Neues Holz nach der Imprägnierung mindestens zweimal unverdünnt streichen, den ersten Auftrag allseitig; Wartungsanstriche ein- bis zweimal, ein Zwischenschliff nach dem ersten Auftrag nur, wenn er unbedingt nötig ist (Schleifstaub nicht einatmen). Am besten eignen sich Pinsel mit vollsynthetischer Borstenmischung oder Chinaborste und rostfreier Zwinge. Werkzeug nach Gebrauch mit Kunstharz- oder Universalverdünnung reinigen und laut Sicherheitsdatenblatt entsorgen.
Verbrauch und Trocknung
Auf gehobeltem Holz liegt der Verbrauch bei ca. 70–90 ml/m² (65–85 g/m²) je Anstrich, auf sägerauem Holz bei ca. 140–175 ml/m² (130–160 g/m²). Das sind Anhaltswerte – den genauen Bedarf an einer Probefläche ermitteln. Grifffest nach ca. 4–6 Stunden, zweiter Auftrag nach ca. 10–12 Stunden, regenfest nach ca. 14 Stunden; niedrige Temperaturen, hohe Luftfeuchte oder geringer Luftwechsel (etwa dicht gelagerte Bauteile) verzögern die Trocknung.
Farbtöne
Diese Ausführung wird im Wunschfarbton über ColorExpress getönt. Standardfarbtöne sind Kiefer, Eiche, Walnuss, Nussbaum, Palisander, Teak, Mahagoni, Ebenholz und Akazie; darüber hinaus sind alle Farbtöne des CapaWood Classic Farbtonfächers sowie Sonderfarbtöne möglich. Farbtonfächer und Vorlagen sind nur ein Hinweis: Holzeigenfärbung und Auftragsmenge beeinflussen den Farbton, im Zweifel eine Probefläche mit dem Originalprodukt auf dem originalen Holz anlegen. Farbtöne höchstens mit 10 % Farblos aufhellen, sonst sinkt der UV-Schutz; Farblos ist außen als Alleinbeschichtung nicht geeignet. Der Glanzgrad ist seidenglänzend und kann je nach Holzoberfläche und Auftragsmenge variieren.
Kühl und verschlossen lagern, vor Frost und hohen Temperaturen schützen; original verschlossen mindestens 3 Jahre lagerstabil. Fehler im konstruktiven Holzschutz kann kein Anstrich beheben – für Holzfassaden empfiehlt Synthesa Rift- und Halbriftbretter, senkrechte Schalung und sägeraue Oberflächen, besonders bei Lärche und Tropenhölzern. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information, das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.