CAPAROL Capatect Universaldübel 053
Schraubdübel mit Kunststoffteller für die statisch relevante Befestigung im Capatect WDVS.
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- Original vom Hersteller
Beschreibung
Schraubdübel mit Kunststoffteller für die statisch relevante Befestigung im Capatect WDVS. Der Capatect Universaldübel 053 besteht aus einem Dübelschaft mit 60-mm-Teller aus Kunststoff und einer vormontierten, verzinkten Schraube mit Torx-Antrieb TX30. Er ist nach ETA 13/0009 zugelassen und deckt die Nutzungskategorien A bis E nach ÖNORM B 6124 ab. Der Teller lässt sich wahlweise oberflächenbündig oder versenkt montieren; bei der Montage entsteht kein Frässtaub.
Bohren und Setzen
Die Dübel werden nach dem Austrocknen des Kleberbetts gesetzt. Die Dübellänge ist so zu wählen, dass die Verankerungstiefe im massiven Wandbaustoff erreicht wird, ohne Altputz oder nicht tragende Zwischenschichten mitzurechnen; die TI nennt mindestens 25 mm, in einer Kategorie 65 mm (Datentabelle: E, Verarbeitungsteil: D). Die Löcher (8 mm) werden rechtwinklig in das tragende Bauteil gebohrt, Bohrlochtiefe im massiven Baustoff über 35 mm, und vom Bohrmehl befreit. In gelochte Baustoffe und Porenbeton nicht im Schlagbohrgang bohren; die TI empfiehlt High-Speed-Bohrer. Der Dübel wird eingedrückt, bis der Teller am Dämmstoff anliegt.
Oberflächenbündige oder versenkte Montage
Bündig wird die Schraube mit einem marktüblichen Schraubgerät und Bit Torx T30 eingedreht, bis der Teller fest aufsitzt; anschließend wird die Schrauböffnung mit dem Dübelstopfen verschlossen. Versenkt wird mit dem Capatect Universaldübel-Tool Vario geschraubt; dabei wird der Dämmstoff kreisförmig eingedrückt und unter dem Teller verdichtet. Die Einschraubtiefe von 20 mm ist erreicht, wenn die Grundplatte des Tools das Dämmplattenniveau erreicht. Danach wird die passende Capatect Rondelle (PS, Dalmatiner, Hanf oder MW) flächenbündig eingesetzt. Die Rondelle muss streng im Bohrloch sitzen und darf nicht mit PU-Schaum eingeklebt werden; Vertiefungen nicht mit Spachtelmasse füllen.
Kontrolle und Dübelanzahl
Die feste Verankerung jedes Dübels ist zu kontrollieren. Findet ein Dübel keinen ausreichenden Halt, hat er keine Funktion; er wird entfernt und in angemessenem Abstand neu gesetzt. Bei Zweifeln an der Untergrundfestigkeit sind Dübelauszugsversuche vor Ort erforderlich. Die Anzahl beträgt laut TI mindestens 6 und höchstens 12 Stück je m²; Objekthöhe, Lage und die Einstufung des Dämmstoffs nach ÖNORM B 6400 bestimmen den Bedarf, besonders in der Randzone mit hohen Windsogkräften.
Vor extremen Witterungseinflüssen wie Regen, Hitze und Frost geschützt lagern. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.